Sitzung 1496


"Verzerrung, absolute Gültigkeit und die Bewusstseinswelle Wahrheit"
"Annahme, Meinungen und Vorlieben"
"Die von euch erzeugte Realität IST die Offizielle Realität"
"Denken und Erschaffen; Denken und Aufmerksamkeit"



Samstag, 17. Januar 2004 (Gruppe/Castaic, Kalifornien)
Teilnehmer: Mary (Michael), Anet (Alexi), Bobbi (Jale), Bobby, Brad (Quinian), Catherine, Cathy (Shynla), Daryl (Ashrah), Don (Allard), Elena (Deena), Erin (Melody), Gail (William), George (Bethette), Gerald, Howard (Bosht), Jack, Jene (Rudim), Jo (Tyl), John (Tess), Jon (Sung), Julie (Fontine), Kathleen (Curt), Keith (Allistar), Letty (Castille), Margot (Giselle), Mike, Nancy (Caliegh), Naomi (Kallile), Pam (Pviette), Pat (Fryolla), Paul H (Caroll), Paul T (Xutrah), Ron (Olivia), Sabrina (Stencett), Sharon (Camden), Sheri (Milde), Stella (Cindel), Steve, Wendy (Myiisha), Will

Elias kommt um 13:26 an. (Ankunftszeit ist 25 Sekunden.)

ELIAS: Guten Tag!

GRUPPE: Guten Tag, Elias.

ELIAS: Willkommen!

Heute werden wir zunächst Verzerrung diskutieren und uns darüber unterhalten.

Wie definiert ihr Verzerrung, und was bedeutet eurer Meinung nach Verzerrung? (Pause)

MARGOT: Eine Darstellung einer Idee, die das darzustellende Material nicht ganz wiedergibt, eine Änderung der Darstellung und damit der Bedeutung des Materials und sei es nur eine kleine Verschiebung des Blickwinkels.

ELIAS: Und was definiert die Aussage und Bedeutung des Materials?

MARGOT: Das hat mit absoluten Gültigkeiten zu tun. War das die richtige Antwort? (Lachen der Gruppe)

ELIAS: Wenn es eine richtige Antwort gibt! (Lachen) Darauf kommt es an.

Jeder von euch hat eine Vorstellung davon, was eine Verzerrung ist; aber ihr schätzt das alle durch eure eigene Wahrnehmung ein, und für jeden von euch hat Verzerrung eine eigene Bedeutung in Verbindung mit euren Wahrheiten.

Wir erleben weiterhin die Bewusstseinswelle, die sich mit Wahrheiten befasst, da ist es wichtig, das zu berücksichtigen, da das viele Unterschiede und viele Konflikte erzeugt und ganz allgemein der Nährboden für absolute Gültigkeiten und Wahrheiten ist.

Wie schätzt ihr die Information ein, die ich euch anbiete? Denn ich habe euch gesagt, dass ich euch diese Information im Zusammenhang mit meiner Absicht und dem, was ihr mein Programm nennen könnt, nämlich so wenig wie möglich zu verzerren, gebe. Ich habe euch das von Beginn dieses Forums an gesagt. Aber was heißt das für jeden von euch und wie geht ihr mit dieser Information um? Was verbindet ihr mit dieser Aussage, wie beeinflusst das eure Glaubensannahmen und wie gestattet ihr euren Glaubensannahmen eure Handlungen, eure Interaktionen und eure Einschätzungen anderer Information zu beeinflussen? (Kurze Pause) Das ist eine Frage. (Lachen)

PAUL H: Weniger Verzerrung - ich bin Paul H, für die Abschrift - weniger Verzerrung ist besser. Alles, was verzerrter ist, jede Information, die größere Verzerrung enthält, ist schlechter.

ELIAS: Das stimmt genau.

PAUL H: Und wenn die Information von einer der anderen Wesensfamilien kommt, dann ist sie schlechter, weil man geringste Verzerrung mit Sumafi verbindet.

ELIAS: Aber was ist die Richtlinie? Die Wesensfamilie?

WENDY: Ich bin Wendy. Wenn ich Information mit geringerer Verzerrung erhalte, erlebe ich das manchmal als ungewohnt und ein bisschen schwieriger in meinen Alltag zu integrieren. Ich bin nicht Sumafi - aber das ist in Ordnung - und ich meine, dass wir irgendwie ein Glaubenssystem Elias betreffend aufgebaut haben. Ich glaube nicht, dass ich Information, die nicht verzerrt ist, genug verstehe, um mir wirklich ein Urteil zu bilden. Ich behalte das im Auge, wenn ich die Information zu integrieren versuche. Ich bin immer auf der Hut, wenn ich etwas für besser oder schlechter halte. So weit bin ich damit gekommen.

ELIAS: Gut.

STEVE: Ich denke gerade daran, dass du sagst, dass das Material von Seth verzerrter als deines ist. Er sagt zum Beispiel man könne sich einfach mit seinen Gedanken darauf konzentrieren, etwas zu wollen und es so erschaffen. Du sagst, dass das nicht richtig ist. Deswegen muss Verzerrung bedeuten, dass etwas weniger wahr ist als unverzerrtes Material.

ELIAS: Ah! Das ist der Punkt. Das ist eine allgemeine Vorstellung, die alle von euch mehr oder weniger haben, dass verzerrte Information nicht so wahr und unverzerrte Information wahrer ist - was nicht wahr ist. (Lachen)

Es ist wichtig, dass ihr versteht, dass unabhängig von der angebotenen Information und unabhängig davon, ob ich oder irgendein anderes Wesen irgendjemandem von euch Information anbietet, ihr euch diese Information selbst zukommen lasst. Die Information an sich kann vielleicht ganz unverzerrt sein - was wieder ein absoluter Gültigkeitsanspruch wäre; es gibt keine ganz unverzerrte Information, da sie durch Bewusstseinsschichten, Sprachen, Energien und Wahrnehmungen gefiltert wird. Der Schlüssel ist, dass ungeachtet der Information, die ihr euch zukommen lasst - denn das tut ihr - es nicht so ist, dass ich euch die Information anbiete - sondern ihr zieht selbst diese Information zu euch. Ihr entscheidet euch jeweils individuell, mit mir zu interagieren. Das ist ein Element eurer Methode oder eures Prozesses euch zu informieren. Ich bin nur eine mögliche Art, das zu tun.

Ihr erfasst diese Information jeweils durch eure eigenen Wahrnehmungen. Was ist also wahr und nicht wahr? Ich bin mir dessen bewusst, dass sich viele Individuen in dieser Zeit in Verbindung mit der Welle, die sich mit Wahrheiten befasst, nicht auskennen und Schwierigkeiten haben - vielleicht nicht gerade Streit mit vielen Individuen, obwohl dieser und sogar Trauma momentan auch zum Ausdruck kommen. Viele Individuen sind frustriert, wenn ihre Wahrheiten in Widerspruch zu denen anderer Individuen stehen. Deswegen sind Recht und Unrecht, wahr und falsch, verzerrt und unverzerrt stärker betont. Die Frage, was richtig und falsch ist oder wer Recht und Unrecht hat, wird auch verstärkt gestellt.

In dieser Zeit wird jetzt viel verglichen. Ich habe euch allen oft gesagt, Vergleichen ist gefährlich, weil es einen selbst und andere Individuen automatisch herabsetzt. Es gibt nichts absolut Richtiges; es gibt auch kein absolutes Unrecht. Es gibt viele verschiedene Wahrnehmungen individueller Vorlieben und Meinungen.

Und ich kann euch sagen und erlaubt mir, das zu betonen, Duplizität ist ein Glaubenssystem. Es ist ein Element des Bauplans eurer Realität. Es ist eben ein Glaubenssystem. Es wird in keiner Weise beseitigt, wie auch kein anderes Glaubenssysteme beseitigt wird. Ich habe euch allen von Beginn dieses Forums an gesagt, dass ihr unabhängig von Bewusstseinswandel und Annahme, weiter eure Meinungen und eure Vorlieben haben werdet; aber ihr könnt eure Meinungen und eure Vorlieben im Wissen haben, dass sie nicht falsch sind, und das Wissen entwickeln, dass sie aber auch nicht absolut richtig sind. Sie sind eure Meinungen und eure Vorlieben, und in euren Begriffen sind sie richtig für euch, aber das entwertet die Richtigkeit der Äußerungen eines anderen Individuums nicht - und nicht nur den Ausdruck eines anderen Individuums sondern auch die Möglichkeit eines Ausdrucks.

Individuen haben im Allgemeinen ihre eigene Wahrnehmung von richtigem Verhalten. Ein Ausdruck richtigen Verhaltens ist Ehrlichkeit. Jeder von euch hat seine eigene Definition von Ehrlichkeit und wie sie zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Als Wahrheit macht ihr eure Definition von Ehrlichkeit in eurer Wahrnehmung zu etwas absolut Gültigem und damit zur einzigen Definition von Ehrlichkeit. Deswegen betrifft das nicht nur das, was ihr ausdrückt, obwohl ihr euch automatisch nach eurer eigenen Definition von Ehrlichkeit richtet, sondern noch wichtiger ist eure Erwartung, wie sich andere Individuen verhalten und ausdrücken sollen im Zusammenhang mit eurer Definition von Ehrlichkeit. So setzt ihr den Zyklus der Beurteilung in Gang.

Ihr könnt eure Definition von Ehrlichkeit haben und (Polly, Marys kleiner Hund springt plötzlich auf, fängt an zu knurren und rast hin und her durch den Raum zwischen Elias und den Teilnehmern, was zu einigen Bemerkungen und Belustigung der Gruppe führt) eure Meinung über Verhalten, über richtiges Verhalten und über annehmbares Verhalten haben und euch entsprechend ausdrücken. (Polly rast weiter knurrend hin und her) Konflikt entsteht, wenn ihr das als Richtlinie für andere Individuen oder andere Bewusstseinsäußerungen setzt. (Lacht, und Lachen der Gruppe) Noch einmal, es gibt keine Zufälle! Ha ha! Ein Beispiel von inakzeptablem, nicht richtigem Verhalten an einem bestimmten Ort oder Szenarium! (Lachen)

CATHY: Oh, da hast du recht!

ELIAS: (Humorvoll) Wir haben wieder einmal nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für eine Illustration dessen, wovon wir sprechen, gesorgt: richtiges Verhalten, was dabei erwartet wird, wie ihr automatisch reagiert und automatisch beurteilt. Auch wenn ihr eure Beurteilung nicht in Gedanken übersetzt, kann ich euch, wenn ihr beim Auftreten von nicht richtigem Verhalten ein Gefühl habt oder einen kleinen Stich spürt, versichern, dass ihr ein Urteil ausdrückt. Ihr habt es nur nicht identifiziert.

CATHY: Ich habe es nicht identifiziert?!

ELIAS: Du hast es ja gemerkt, Shynla. Aber wie viele andere Individuen dachten gerade nicht an Urteil oder bemerkten etwas Unangenehmes, aber erlebten einen kleinen Stich? Ob der Stich mit einer humorvollen Äußerung verbunden oder unbequem war, ist nebensächlich; wenn ihr einen Stich erlebt habt, war es ein Signal.

STELLA: Auch wenn es lustig war?

ELIAS: Ja.

STELLA: Handelt es sich um einen Stich?

ELIAS: Ja.

DON: Ist Spaß haben ein Urteil?

ELIAS: An sich nicht. Aber als Reaktion auf gewisse Verhaltensweisen und gewisse Handlungen oder Szenarien kann es ein Urteil sein, weil Individuen sich oft automatisch auf eine Weise, die sie für annehmbarer halten, ausdrücken.

STELLA: Habe ich das gemacht?

ELIAS: Ihr habt in Verbindung mit dieser Information schon eine Auffassung entwickelt, was richtige und falsche Ausdrucksformen für euch sind. Ihr habt schon eure eigenen Richtlinien in euch, die bestimmen, was ihr als Annehmen oder Nicht-Annehmen definiert. Ich kann euch sagen, dass viele von euch nicht wirklich ganz verstehen, was Annahme ist; aber ihr macht euch eine Vorstellung von Annahme, und ihr meint, auf eine gewisse Weise reagieren zu müssen, um annehmend zu sein.

Ihr nehmt vielleicht nicht an und eine bestimmte Situation oder Verhalten ist euch nicht unbedingt angenehm, aber in Verbindung damit, wie ihr das Konzept von Annahme interpretiert und wahrnehmt, könnt ihr eure Reaktion automatisch von einem unbequemen zu einem humorvollen oder einem belustigten Stich wandeln, da das annehmbarer ist. Aber die Reaktion gab es.

Wenn das Verhalten wirklich angenommen wird und ihr euch wirklich mit euren eigenen Wahrheiten befasst habt, wird es auch unter Beibehaltung eurer eigenen Meinung und Vorliebe keinen Stich geben. Es wäre nicht von Bedeutung, da ihr wisst, dass eure Wahrheiten eure und auf euch anwendbar sind und es nicht wichtig ist, dass sie nicht von anderen ausgedrückt werden, ungeachtet dessen, wer die anderen sind. (Lacht)

Ich möchte feststellen, dass es in eurem physischen Zeitrahmen wirklich amüsant ist, dass wir jedes Jahr in diesem Forum irgendeine Form von Unterhaltung haben, die mit dem Thema zu tun hat! Ha ha ha! Was nicht unbedingt etwas mit mir zu tun hat!

KEITH: Elias, was ist der Unterschied zwischen Urteil und Glaubenssystem? Ich bekomme irgendwie mit, dass Urteile schlecht sind, wohingegen man von Glaubenssystemen nicht wegkommen kann ... Meinst du, dass wir nicht urteilen, wenn wir uns eines Glaubenssystems bewusst sind?

ELIAS: Nicht notwendigerweise! Ihr könnt euch wirklich der Glaubensannahmen, die ihr oder andere Individuen ausdrückt, bewusst sein. Ihr könnt objektiv viele unterschiedliche Glaubensannahmen identifizieren und erkennen, mit welchen Glaubenssystemen sie verbunden sind, und als Konzept verstehen was ausgedrückt wird und dass es Glaubensannahmen sind (aber trotzdem urteilen); denn Glaubensannahmen sind ganz wirklich.

Ich spreche dabei nicht von gänzlicher Beseitigung von Urteil, da das eine Eliminierung des Glaubenssystems Duplizität wäre. Das Glaubenssystem Duplizität ist mit jeder anderen Glaubensannahme verflochten und ist die Einschätzung von gut und schlecht, von richtig und falsch.

Mit Annahme ist nicht gemeint, dass ihr eure individuellen Meinungen gut und schlecht oder richtig und falsch betreffend nicht mehr habt, sondern dass ihr sie auf euch bezieht und erkennt, dass sie nicht absolut gültig sind. Und das ist der Schlüssel. Denn mit der Beurteilung haltet ihr diese Vorstellungen von richtig und falsch und gut und schlecht für absolut gültig, meint, dass sie nicht nur für euch gelten, sondern etwas absolut Gültiges sind, das von jedem und allem erwartet wird, dass eure Realität auf eine bestimmte Weise abläuft und so ablaufen muss und die Manifestationen und die Abläufe in ihr absolut gültig und unveränderbar sind und Realität in eurem ganzen Universum auf eine bestimmte Weise zum Ausdruck gebracht wird, die ist, was sie ist, aber außerhalb von euch ist. Ihr meint, dass es irgendeine Realität außerhalb eurer Realität gibt, eine "offizielle" Realität, die nicht eure eigene, sondern eine größere Realität ist, die die Leitrealität und absolut gültige Realität ist. Diese absolut wirkliche Realität, in der die Wahrheit ruht, bemüht ihr euch zu erlangen. Es gibt diese andere Realität aber nicht.

Es gibt die Realität, die jeder von euch erzeugt. Das ist die "offizielle" Realität. Das IST die wirkliche Realität, und keine andere Macht, die größer ist als ihr selbst, setzt ihre Regeln fest oder lenkt sie. Es gibt keine Manipulation von außen.

In der Anerkennung und angesichts des Werts jedes Individuums - da jedes Individuum ein Ausdruck des Wesens und des Bewusstseins ist und jedes Individuum genau so wertvoll wie jedes andere ist, keines wertvoller und keines weniger wertvoll ist - wenn also jedes Individuum einmalig und wertvoll und ein Ausdruck von Bewusstsein und jeder Ausdruck von Bewusstsein Wert im gleichen Maß ist, wie könnt ihr da entscheiden, was absolut richtig und falsch oder absolut gut und schlecht ist?

Nicht ein einziges heute in diesem Forum gegenwärtiges Individuum hat nur Fokusse, die ihr jetzt für moralische, gute, ethische Individuen halten würdet. Unabhängig davon für wie gut ihr euch jetzt seht, habt ihr alle einige Gauner in euren Fokussen. Und warum? Weil ihr euch entscheidet, diese physische Realität zu nutzen, um zu erforschen und zu erleben. Und wenn euer Zweck Erfahrung ist, warum solltet ihr da nicht eine große Vielfalt an Erfahrungen wählen?

Lasst mich jedem von euch sagen - da ich mich erinnere und mich über die Erinnerung wirklich freue! - dass diese Gauner, diese Schurken, diese Individuen, die ihr für dunkel und böse haltet, wirklich farbenprächtig sind und sich auch für gut halten und euch für ziemlich im Unrecht sehen würden; denn das motiviert euch alle, eure Richtigkeit in allem, was ihr auch immer tut. Und die Schurken fühlen sich auch wirklich im Recht und halten es auch für ihr gutes Recht zu wählen und zu tun, was auch immer sie machen. Sie sehen sich nicht als Gauner; sie glauben nicht im Unrecht zu sein. Sie glauben alle anderen Individuen haben Unrecht, so wie es viele von euch jetzt tun. "Ich bin nicht im Unrecht - aber der Rest der Welt!"

Der Rest der Welt hat auch nicht Unrecht. Ihr unterscheidet euch nur in euren Wahrnehmungen. Das motiviert euch zu unterschiedlichen Handlungen. Wichtig ist zu erkennen, dass eure Richtigkeit in dem, was auch immer ihr erzeugt, mit euren Wahrheiten verbunden ist und eure Wahrheiten nicht falsch sind, sie aber eure Wahrheiten und nicht für eure ganze Welt absolut gültig sind.

Individuen haben unlängst mit mir über die Realität eurer Erde als Kugel oder als Scheibe gesprochen und ob eure Erde eigentlich in der Zeit eine Scheibe war, in der man glaubte, sie sei flach. Und ich kann euch sagen, in der Realität des Massenausdrucks war eure Welt flach, da das erzeugt wurde.

Was wirklich ist, ist das, was ihr wahrnehmt. Wenn ihr wahrnehmt, dass ihr auf einem Sessel sitzt, dann ist es das, wo ihr seid und was ihr tut, und das ist wirklich. Ich kann euch sagen, dass ihr in der Luft sitzt, aber eure Realität ist, dass ihr auf einem Sessel sitzt, der wirklich real und fest ist und euch unterstützt.

Und ich möchte wiederholen, dass es knifflige Bereiche in dieser Wahrheitswelle gibt, da es nicht einmal notwendig für euch ist etwas zu glauben, um eine Glaubensannahme zu haben und zum Ausdruck zu bringen. Ihr könnt etwas glauben, aber WAS glaubt ihr da? Was ihr glaubt, ist eine Übersetzung dessen, was ihr denkt, aber was denkt ihr?

Euer Denken ist eine Interpretation. Ihr denkt - was manchmal ein Ausdruck dessen sein kann, was ihr meint, dass ihr glaubt, sich aber sehr davon unterscheiden kann, was ihr eigentlich als Glaubensannahme habt, die ausgedrückt wird. Das erzeugt auch große Verwirrung. Ihr meint etwas zu glauben - nämlich das, was ihr denkt - aber macht etwas anderes. Deswegen ist diese Welle so stark.

Es ist auch wichtig, dass wir über Verzerrungen sprechen, weil ungeachtet dessen, was ich euch sage, jedes Individuum in diesem Raum seine eigene einmalige Wahrnehmung hat; jedes Individuum in diesem Raum verzerrt deswegen das, was ich sage, auf seine eigene Weise.
Unabhängig davon, dass ihr eure Videoaufnahmen und eure Abschriften habt und jedes Wort genau und in einer Weise, die eurer Meinung nach perfekt ist, aufzeichnet, ist das bedeutungslos. Jedes Individuum hört anders und hat seine eigene einmalige Wahrnehmung. Deswegen nimmt jeder durch diesen Filter die Information etwas anders auf. Wer von euch hat also Recht? (Paul H hebt seine Hand.) Ah, du? (Lachen)

PAUL H: (Gelächter) Ich wollte einfach zum Aufzeigen anregen! (Lachen)

LETTY: Elias, ich habe eine Frage. Wenn du sagst - oh, Verzeihung, Letty/Castille - dass wir meinen, ein Glaubenssystem zu verstehen und etwas anderes tun, ist das so wie als wir damals über Dinge, die mir passierten, oder Krankheiten und so gesprochen haben und du erwähnt hast, dass ich einer Massenglaubensannahme entsprochen habe. Meistens war das eine Glaubensannahme, von der ich nicht wusste, das ich sie hatte. Ist es das, was du meinst? Hast du das über das Denken im Vergleich zum Tun erklärt, nämlich dass wir glauben, wir hätten ein Glaubenssystem, aber im Tun zeigt sich eine andere Glaubensannahme?

ELIAS: Manchmal, ja. Ihr denkt als ein Übersetzungsmechanismus.

Wie gesagt übersetzt ihr der Ausrichtung eurer Aufmerksamkeit entsprechend.

Oft ist euer Denken eine Übersetzung eurer Ideale: eure Ideale von euch selbst, eure Ideale im Zusammenhang mit euren Glaubensannahmen - dabei werden nicht notwendigerweise Glaubensannahmen identifiziert, aber das Denken ist mit euren Glaubensannahmen verknüpft - die Dinge von euch oder eurer Welt, die euch angenehm sind, die ihr bevorzugt, die ihr schätzt. Ihr werdet bei Gedankenübersetzungen automatisch von diesen Idealen angezogen. Ihr werdet automatisch von dem, was ihr für gut oder besser oder bequem oder angenehm haltet, angezogen. Ihr macht das automatisch, weil ihr automatisch eine Einschätzung in Verbindung mit euren Glaubensannahme erzeugt und euch damit zur Utopie hin bewegt, dass alles was richtig ist, gut ist und das Angenehme und Lustvolle mit Wert verbunden ist.

Als physisches Beispiel, was haltet ihr für wertvoller, wenn ihr in einer Hand einen Diamanten oder einen Rubin und in der anderen nur einen Kieselstein haltet? Wenn man euch fragt, welcher von den Steinen Wert hat? Ihr neigt automatisch dazu, den Stein zu wählen, den ihr als edel, wertvoll, glänzend, hell und reflektierend bezeichnet. Ihr tendiert nicht zum Gestein, da das gewöhnlich ist, da es viele, viele Steine gibt, die überall zu finden sind; sie sind weit verbreitet. Was weniger gewöhnlich ist, ist also geschätzter. Das ist ein interessanter Punkt. Ihr schätzt Freude, weil sie weniger häufig und gewohnt ist.

Wertet einmal eure Fokusse aus, eure Stunden und Tage und Minuten und Monate und Jahre, wie viel eurer Zeit ihr wirklich Freude und Begeisterung und wie viel Neutralität, Verwirrung, Konflikt, Unangenehmes oder Drama ihr erlebt habt und für schlecht haltet - denn viele, viele Individuen halten jeden Ausdruck von Drama für schlecht. Ihr erzeugt viel mehr von diesen Äußerungen und kommt daher zur Einschätzung, dass wertvoller ist, was weniger allgemein ausgedrückt wird.

Das ist wieder nicht wahr, denn wenn ihr diese anderen Äußerungen von Unbehagen, Konflikt oder Frustration nicht schätzen würdet, erzeugtet ihr sie nicht. Oft motivieren sie wirklich sehr. Freude motiviert oft nicht unbedingt. Denn Unbehagen stellt eine Herausforderung dar; es ist ein Rätsel, und Rätsel faszinieren, da ihr so gern Lösungen, Probleme und Lösungen, findet. Probleme und Lösungen sind auch gut.

PAT: Elias, ich habe eine Frage - ich bin Pat B - wird man als Baby schon mit seinen Wahrheiten geboren? Denn beispielsweise offensichtlich wenn man hungrig oder nass ist oder weint, hat man schon ein Gefühl dafür, was gut ist: gut, gestillt zu werden, schlecht, zu verhungern. Wenn man geboren wird, seine Eltern wählt, und sie damit einverstanden sind, hat man schon seine Wahrheit, bevor man in diese Welt geboren wird, oder entsteht Wahrheit aus kulturellen Massenglaubensannahmen und diesen ganzen anderen Bereichen?

ELIAS: Ihr entwickelt gewissermaßen eure Wahrheiten.

PAT: Wenn man also gerade geboren ist, hat man keine Wahrheit?

ELIAS: Ja, schon. Ihr beginnt sofort damit, Wahrheiten zu haben und etwas für absolut gültig zu halten, so wie du es gesagt hast.

PAT: Da gibt es keinen Ausweg! (Lachen)

ELIAS: Es ist keine Frage des Auswegs, meine Liebe. Es ist die Frage zu erkennen, was ist und was ihr gewählt habt. Ihr seid in dieser Realität, da ihr es gewählt habt in dieser Realität zu sein. Ihr habt das als Forschungsprojekt gewählt. Ihr habt euch entschieden, dem Bauplan dieser besonderen physischen Realität entsprechend, in einer physischen Manifestation zu erfahren. Es gibt viele, viele physische Realitäten, und ihr nehmt an vielen von ihnen teil. Diese ist nur eine von vielen und ihr habt an dieser teilzunehmen gewählt.

PAT: Meinst du also, dass wir bei der Geburt wenige Wahrheiten haben und immer mehr annehmen, wenn wir älter werden?

ELIAS: Ihr entwickelt andere Wahrheiten und die Wahrheiten verändern sich. Sie werden von euren Vorlieben beeinflusst, und eure Vorlieben sind bevorzugte Glaubensannahmen. Wenn ihr euch also immer stärker mit bestimmten Glaubensannahmen identifiziert und anfangt, sie als absolut gültig zum Ausdruck zu bringen, werden sie eure Wahrheiten.

Aber als Antwort auf deine Aussage "dass es keinen Ausweg gibt", es gibt gewissermaßen einen. Denn obwohl ihr weiter eure Wahrheiten und eure Glaubensannahmen ausdrückt, da ihr ja weiter in dieser Realität manifestiert seid, habt ihr doch die Fähigkeit - und die Energie des Bewusstseinswandels hilft euch dabei, da kollektive Energie sozusagen Änderung erleichtert - euer Bewusstsein so zu erweitern, dass ihr eure eigenen Wahrheiten versteht und erkennt, dass sie nicht absolut gültig sind.

PAT: Hat ein Wesen seine eigene Wahrheit oder haben wir nur als Fokusse Wahrheiten?

ELIAS: Wesen ist Bewusstsein, und es gibt einige Bewusstseinsäußerungen, die als Wahrheiten angesehen werden könnten; aber das sind Wahrheiten, die nichts mit Glaubensannahmen zu tun haben. Eine Wahrheit, die nicht mit Glaubensannahmen verbunden ist, kann irgendwie in jeden Bewusstseinsbereich übersetzt werden, unabhängig davon, ob er physisch oder nichtphysisch ist. Sie hat aber nichts mit dem, was ihr Begriffe oder Ideen nennt, zu tun.

JON: Angenommen, ich glaube, dass meine Gedanken meine Realität erschaffen, und Erin glaubt das nicht. Sie glaubt, dass sie ihre Realität erschafft, wenn sie ihre Aufmerksamkeit steuert. Würdest du sagen, dass einer von uns mehr Recht als der andere hat? (Pause)

ELIAS: Aus eurem Blickwinkel, ja; in eurer Aktion, nein. Deine Einschätzung, wie du erschaffst, stimmt weniger genau; unabhängig davon, was du denkst, - da Denken eure Realität nicht erschafft - tust du automatisch dasselbe wie das andere Individuum. Aber wie du siehst und objektiv verstehst, was du tust, stimmt weniger genau.

PAUL H: Gilt das auch für die Auffassung, dass die Erde eine Kugel bzw. eine Scheibe ist, dass nämlich die Individuen, die glauben, dass sie auf einer Scheibe wohnen, und die, die glauben, dass sie auf einer Kugel wohnen, das wirklich tun? Aber du hast auf Jons Frage mit Ja/nein geantwortet, gilt das nun ...

ELIAS: Nicht unbedingt. Es besteht ein Unterschied, denn bei Jons Frage handelt es sich um eine Einschätzung, eine Fragestellung und ein objektives Verständnis dessen, wie ihr eure Realität erschafft. In deinem Beispiel handelt es sich um keine Einschätzung, wie die Realität erschaffen wird; sie wird einfach ohne Hinterfragung erschaffen. Deswegen habe ich dir (sieht Jon an) mit ja und nein geantwortet, da ihr eure Realität in ähnlicher Weise erzeugt aber deine Einschätzung, dein Verständnis, weniger genau ist.

Die Handlungen sind dieselben in deinem Szenarium (sieht Paul H. an). Die Individuen, die die Erdscheibe erschaffen, erzeugen diese Realität der Scheibe. Die Individuen, die die Erdkugel erzeugen, erschaffen das.

(wendet sich wieder zu Jon) Ihr beide erschafft eure Realität ähnlich, aber euer Verständnis davon, wie ihr sie erschafft kann mehr oder weniger genau dem entsprechen, wie sie wirklich erschaffen wird.

(zu Paul H) Ihre Realitäten werden ähnlich erschaffen und ihre Ideen oder ihr Verständnis davon, wie sie sie erschaffen, sind auch ähnlich.

STEVE: Elias, kann ich dazu noch etwas fragen? Du benutzt jetzt die Worte "weniger genau". Zu Beginn unseres Gesprächs sagte ich, dass Seth sagt, dass wir erfolgreich erschaffen können, was wir durch unsere Gedanken wollen, indem wir einfach immer wieder zum Ausdruck bringen, dass wir dies oder jenes wollen. Du hast uns oft gesagt, dass das nicht funktionieren wird, dass es so nicht gemacht wird.

Dein Thema hier ist jetzt, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt. Könnte man also sagen, dass Seths Methoden für ein Individuum funktionieren können und deine nicht und umgekehrt?

ELIAS: Ja.

STEVE: Wenn du sagst, dass er weniger genau beschreibt, wie es wirklich abläuft, dann ist das deine Meinung, deine Vorliebe und muss nicht unbedingt die Meinung oder Vorliebe eines anderen Wesens sein.

ELIAS: Es ist keine Meinung und keine Vorliebe, da ich eure Glaubensannahmen nicht habe und diese mit Glaubensannahmen verbunden sind. Es ist eine Feststellung.

Im Wissen, dass ein Individuum sich mit Erfolg etwas suggerieren kann - denn ihr alle habt diese Möglichkeit der Suggestion - und als Suggestion seine Aufmerksamkeit auf Gedanken konzentrieren kann, kannst du Suggestion anwenden. Eigentlich wendest du da deine Aufmerksamkeit anderen Glaubensannahmen zu, die dir zu erzeugen erlauben, was du für Denken und mit der Kraft der Gedanken zu erschaffen hältst. Das wird deine Realität sein. Dein objektives Verständnis dessen, was du eigentlich machst, kann weniger genau sein, aber das heißt nicht, dass es nicht so geschieht.

STEVE: Sagt du also, dass es eine absolute Wahrheit ist, dass Gedanken nicht Realität erschaffen?

ELIAS: Es ist keine absolute Wahrheit, nein. Aber ...

STEVE: Also könnte man es wirklich so machen?

ELIAS: In gewisser Weise schon, aber nicht in der Weise, wie du denkst.

Denken ist kein Ding. Denken ist ein Mechanismus. Es ist ein objektiver Mechanismus, der Teil eurer physischen Realität ist, um euch Kommunikationen, Wahlentscheidungen und Handlungen, die ihr in Zusammenhang mit euren Glaubensannahmen habt, auf objektive Weise zu übersetzen

STEVE: Inwiefern ist das keine absolute Wahrheit? Du scheinst es als absolute Wahrheit zu bezeichnen. "So geht es; das ist es."

ELIAS: Es ist ein Mechanismus. Aber abhängig davon, wie ihr diesen Mechanismus manipuliert und welche Glaubensannahmen ihr habt, die zusammen mit diesem Mechanismus arbeiten, könnt ihr Beweise erzeugen dass eure Gedanken dem, was ihr erschafft, vorausgehen. Ich sage dir...

STEVE: Als absolut gültige Wahrheit?

ELIAS: Nein.

STEVE: Warum nicht?

ELIAS: Es gibt nichts absolut Gültiges.

STEVE: Dann gibt es die Möglichkeit, dass du Unrecht hast; meinst du das damit, dass es keine absolute Wahrheit gibt?

ELIAS: Es ist keine Frage von Recht oder Unrecht. Das ist der Punkt dieser Diskussion. Es gibt nichts absolut Richtiges oder Falsches; es ist, was IHR erschafft und was ihr wahrnehmt.

STEVE: Könnte ich also eine Realität für mich erschaffen, dass meine Gedanken nicht nur als falsches Verständnis sondern als Tatsache meine Realität erschaffen?

ELIAS: Du könntest das.

DON: Ich glaube, dass ich ihn irgendwie verstehe. Ich frage mich auch, wie du über größere und geringere Genauigkeit einer Einschätzung sprechen kannst?

ELIAS: Ich verstehe.

Was ich euch sage, steht in Zusammenhang mit dem, was ihr gewählt habt. Ich bin nicht der Konstrukteur eurer Realität; ihr seid es. Ich nehme auch nicht körperlich manifestiert an eurer Realität teil; ihr tut das. Ihr habt eure Glaubensannahmen. Ihr folgt dem Bauplan. Unabhängig davon, ob ihr diese Realität ändern und eine andere Realität haben und den Denkmechanismus in einen erschaffenden Mechanismus wandeln könnt - was ihr könnt - ist sie nicht absolut gültig.

Ihr könnt, aber werdet ihr es tun? Das ist wenig wahrscheinlich. Macht ihr das momentan? Nein.

STEVE: Niemand? Nicht einmal Leute, die telepathisch wie Uri Geller sind?

ELIAS: Nein.

STEVE: Er biegt Löffel!

ELIAS: Das ist keine Handlung, die durch Gedanken erfolgt.

Unabhängig davon, ob ihr etwas tun könnt - ihr KÖNNT jetzt in diesem Moment durch diese Wand gehen; es ist möglich. Werdet ihr es tun? Höchstwahrscheinlich nicht, da eure Glaubensannahmen stark sind und beeinflussen, was ihr erschafft. Könnt ihr durch Denken erschaffen, wenn ihr das Design des Denkens und seine Funktion neu konfiguriert? Ja.

Deswegen kann ich nicht zu euch sagen, dass es absolut gültig ist und ich euch eine absolute Wahrheit mitteile, nämlich dass ihr Realität nicht durch Gedanken erzeugen könnt. Aber werdet ihr das in dieser gegenwärtigen Manifestation jetzt in dieser Zeit tun? Nein. Tut ihr es? Nein.

STEVE: Wie biegt dann Uri Geller den Löffel? Er denkt an den gebogenen Löffel. Er sagt, dass er es so tut.

ELIAS: Das ist seine Einschätzung.

STEVE: Wie tut er es dann wirklich?

ELIAS: Energetisch konzentriert er sich auf eine Verschmelzung mit dem Gegenstand und erlaubt seiner Energie und der des Gegenstands sich zusammen zu bewegen und sich zu biegen.

STEVE: Aber die Gedanken lösen es aus, nicht wahr?

ELIAS: Der Gedanke ist eine Übersetzung und gleichzeitig zur stattfindenden Handlung. Das ist euer Missverständnis.

STEVE: Aber wenn er nicht daran denkt, könnte die Energie sich nicht so entfalten.

ELIAS: Nicht unbedingt.

STEVE: Es geschieht nur, wenn er daran denkt; es geschieht nicht, wenn er eine Straße entlang fährt!

ELIAS: Das ist seine Übersetzung. Er erzeugt gleichzeitig zur Aktion den Gedanken.

Wenn du dich hinsetzt und jetzt in diesem Moment mit einem Löffel vor dir denkst, wird er sich da biegen?

STEVE: Ich?

ELIAS: Ja.

STEVE: Negativ.

ELIAS: Was ist der Unterschied? Wenn es der Gedanke ist, der die Biegung des Löffels erzeugt...

STEVE: Also er könnte andere Schaltkreise in seinem Gehirn haben, die das wirksam werden lassen.

ELIAS: Aber wenn ihr alle gleich seid, was Macht und Wert und Ausmaß betrifft, habt ihr alle jede Fähigkeit, die irgendeiner von euch hat.

STEVE: Abgesehen von der Tatsache, dass wir andere Schaltkreise haben könnten, blockieren wir vielleicht unsere telepathischen Fähigkeiten oder haben Glaubenssysteme, die das tun. Er scheint sie, falls er sie jemals hatte, losgeworden zu sein.

ELIAS: Ah, ich kann dir versichern, dass er seine Glaubensannahmen nicht "losgeworden" ist. Wenn das der Fall wäre, würde er nicht in dieser physischen Realität manifestiert sein, da er nicht wählen würde, dem Bauplan dieser Realität zu entsprechen.

Ich möchte betonen, dass eure Manifestation in dieser Realität eine Wahl ist. Ihr wählt in dieser Realität zu manifestieren. Ich weiß, dass das für viele Individuen schwer zu verstehen ist, dass ihr zu manifestieren und an dieser speziellen Realität teilzunehmen wählt, um die Elemente dieser speziellen Realität in Verbindung mit Glaubensannahmen zu erforschen, die ihrem Bauplan entsprechen. Aber ihr seid auch nicht auf diese Realität beschränkt; ihr wählt auch nicht allein nur in dieser Realität manifestiert zu sein. Ihr wählt auch gleichzeitig viele Realitäten.

Darin liegt die Bedeutung dieser Welle: eure individuellen Wahrheiten und wie ihr sie seht und ihre Kraft. Sie können stark wirken, um euch zu stärken oder euch genauso stark wirkend beschränken und euch zu ihrem Opfer machen, was auch sehr stark sein kann. Es kommt darauf an sie zu erkennen, zu identifizieren und zu verstehen.

Die absolute Gültigkeit in Zusammenhang mit Verzerrung ist eine weitere Wahrheit, die ihr habt, dass es nämlich etwas absolut Gültiges und etwas nicht Gültiges und einige Äußerungen, die verzerrt und einige, die überhaupt nicht verzerrt sind, gibt. Das ist NICHT wahr.

DON: Deswegen kannte ich mich nicht aus, aber ich konnte es nicht wirklich ausdrücken. Wenn man eine Vorstellung von etwas weniger genauem und dann eine andere Einschätzung, die genauer ist, hat, impliziert das eine Einschätzung, die so ganz genau ist, das sie als absolut gültig gelten kann ...

ELIAS: Nein, es ist nicht absolut gültig. Ich spreche mit euch darüber, was ihr zum Ausdruck bringt und über eure Glaubensannahmen, die ihr jetzt habt. Es ist sinnlos, euch Information anzubieten, die ihr nicht abschätzen und in eure Erfahrung und euer objektives Verständnis einbeziehen könnt.

Du und ich haben über den Mangel von absoluten Gültigkeiten in Verbindung mit dem Mangel an Trennung und den Ausdruck von Individuen, die in Verbindung mit Fokussen nur eine Sichtweise für richtig halten und so Singularitäten schaffen, und die Ungenauigkeit dessen diskutiert. Ich habe euch zu Beginn die Information angeboten, dass jeder von euch seine individuelle Weise hat, Information anzuziehen und aufzunehmen. Ich bin ein Mittel eurer eignen Fragen und eures eigenen Prozesses. Ihr zieht diese Information an. Würdet ihr diese Information nicht anziehen, spräche ich nicht mit euch.

Jeder von euch möchte in seinem eigenen individuellen Prozess Information, die nur er will. Eure Methode - oder eine eurer Methoden - euch diese Information zu geben, besteht darin, mit mir individuell oder gemeinsam zu reden. Es ist wichtig für euch, das zu verstehen, weil es vielen, vielen von euch oft passiert, dass ihr frustriert seid und euch herabsetzt: "Warum bin ich nicht selbst draufgekommen? Warum muss ich dazu mit Elias reden?" Das IST euer Informationsangebot an euch selbst! Weil es ein Weg einer eurer Methoden ist.

Ich gebe euch keine Information, die ihr nicht sucht, die ihr nicht anzieht. Ich bin nur einer eurer Wege.

ERIN: Ich habe eine Frage. Ich finde es wirklich schwierig, meine Wahrheiten und meine Glaubensannahmen zu identifizieren. Ich möchte wissen, ob ich das blockiere und sie vielleicht aus irgendeinem Grund nicht identifizieren will, wie beispielsweise, dass ich sie für schlecht halte oder ich mich nicht mit ihnen befassen will. Warum ist es so schwierig für mich, meine Glaubensannahmen und Wahrheiten zu identifizieren?

ELIAS: Ich kann dir sagen, dass besonders in dieser Zeit dieser Welle das für viele Individuen schwierig ist, weil ihr alle zusammen diese Welle anders als andere Wellen ausdrückt. Bisher ging es um verstandesmäßiges Erfassen, womit ihr vertraut seid. Ihr identifiziert durch Denken. Ihr denkt, und darin besteht eure Identifizierung eurer Glaubensannahmen oder eurer Wahrheiten.

Diese Welle ist anders strukturiert, und ihr alle habt sie entworfen. Eure Wahrheiten zeigen sich nicht durch Übersetzung in Gedanken sondern durch Handlung. Deswegen ist es wichtig, dass ihr darauf achtet, was ihr wirklich tut und womit ihr zu tun habt. Es ist auch kein Zufall, dass ich vor Beginn dieser Welle oft mit allen von euch als Vorbereitung auf diese Welle darüber gesprochen habe, darauf zu achten, was ihr macht, weil sie so zum Ausdruck kommt. Wenn ihr nicht darauf achtet, was ihr eigentlich macht, werdet ihr es schwer haben, eure Wahrheiten zu identifizieren.

ERIN: Ich hatte eine Erfahrung, als ich mit meiner Schwester am Telefon über meinem Bruder sprach. Es wird mir jetzt im Gespräch mit dir klar, dass ich während des Gesprächs meine Glaubensannahme als absolut gültig ausdrückte, es war eine Wahrheit und fühlte sich so an ... Damals konnte ich sie nicht identifizieren; erst jetzt, wo ich zurückblicke, kann ich sie identifizieren. Ich erzeuge also Erfahrungen, die fast irgendwie gefährlich zu sein scheinen. Ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist ...

ELIAS: Aber auch wenn du erst danach erkennst, bietest du dir objektive Identifizierung und objektives Verständnis deiner Handlung an. Das lässt dich andere Situationen und andere Handlungen bewusster erleben, in denen du dann vielleicht achtsam bist und Verbindungen zur jeweiligen Wahrheit herstellen kannst.

Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, was ihr tut und was ihr im Moment zum Ausdruck bringt, welche Energie ihr projiziert und welche absoluten Gültigkeiten ihr ausdrückt. Ich weiß, dass das eine Herausforderung darstellt, weil es ungewohnt ist darauf zu achten, was ihr als absolut gültig ausdrückt, da es absolut gültig und vertraut und nicht in Frage gestellt wird. Wenn es absolut gültig ist, IST es das auch. Was sonst sollte also ausgedrückt werden?

ERIN: Daran erinnere ich mich; mir kam es vor, dass es so ausgedrückt werden musste. Ich erinnere mich auch daran, dass ich in diesem Moment in diesem Gespräch meinen Ausdruck nicht mochte.

ELIAS: Was dir die Gelegenheit gibt auszuwerten, was du zum Ausdruck bringst.

Wir werden Pause machen, und ich werde die Interaktion mit euren Fragen fortsetzen, denn das ist ein wichtiges Thema. (lacht)

PAUSE (14.46)
Wiederbeginn (15.38; Ankunftszeit ist 19 Sekunden.)

ELIAS: Wir machen weiter! Und eure Fragen?

PAT: Ich habe eine. Ich bin Pat B., der Ordnung halber. Ich bin nicht die einzige, die diese Frage hat, aber ich äußere sie für einige von uns. Wie lange dauert und beeinflusst uns diese Wahrheitswelle? Weil, einige von uns haben ziemlichen Stress, gelinde gesagt.

ELIAS: Ich kann es nicht sagen (Lachen), weil es eure Wahl ist.

PAT: Wie wahrscheinlich ist es, dass sie eher kurz ist? ELIAS: In diesem gegenwärtigen Moment?

PAT: Ja.

ELIAS: Die Wahrscheinlichkeiten sind, dass sie andauert.

PAT: Scheiße! (Lachen der Gruppe)

ELIAS: (lacht) Ich kann euch sagen, dass sie nachlässt und ihr bemerken könnt, dass sie nachlässt, wenn ihr euch mit euren Wahrheiten befasst habt und sie keine Herausforderung mehr sind.

PAT: Also sind wir selbst dafür verantwortlich ...? In Ordnung.

DON: Heißt das, es gibt eine individuelle Zeit dafür, beispielsweise wenn wir es leicht haben, könnte sie schon nachlassen?

ELIAS: Ja.

PAT: Und wenn einige unserer Wahrheiten stärker als andere sind, werden wir länger damit konfrontiert?

ELIAS: Nicht unbedingt; es ist eure Richtung, es ist eure Wahl. Ihr könnt euch verhältnismäßig kurze Zeit oder länger mit Wahrheiten, die stärker als andere Wahrheiten sind, befassen. Es hängt davon ab, wie ihr acht gebt und ob ihr sie erkennt oder nicht. Habt ihr sie einmal erkannt, hängt es davon ab, ob ihr euch erlaubt, sie als eure Wahrheiten anzunehmen und das auszuwerten und zu einem echten Ausdruck von Annahme und Verständnis zu kommen.

PAT: Wenn du also den Begriff "Wahrheitswelle" benutzt, ist das keine Welle, die für jeden gleich ist. Sie kann für die eine Person klein und für eine andere groß sein.

ELIAS: Richtig. Es ist eine allgemeine Energiewelle.

An dieser allgemeinen energetischen Welle nehmen alle Individuen auf irgendeine Weise teil. Einige Individuen werten aus und befassen sich in euren Begriffen nur kurze Zeit mit ihren Wahrheiten und nehmen energetisch an der Welle weiter teil, indem sie andere Individuen unterstützen, die länger brauchen.

STEVE: Elias, ich habe versucht, eine Geisteshaltung chronischer Annahme von allem anzunehmen, das kommt: andere Individuen, Zustände in meinem Leben, was ich für meine Glaubensannahmen halte. Du sagst, wir alle erschaffen fehlerlos und für unsere beste Werterfüllung - und da denke ich mir, meint Elias, ich schaffe fehlerlos einschließlich des Einflusses meiner Glaubenssysteme oder nicht? Weil du nicht besonders gut über unsere Glaubenssysteme sprichst, und wenn wir mit ihnen perfekt erschaffen, scheint das dem zu widersprechen, was du von unseren Glaubenssystemen hältst.

Du wirst sagen "Ich stehe nicht negativ zu ihnen; Ich beurteile sie nicht, aber sie sind weniger effizient als andere Methoden um zu erschaffen." Wenn es perfekt ist, wie kann es dann weniger effizient sein? Oder schließt das fehlerlos Erschaffen unsere Glaubenssysteme nicht ein als Teil des Einflusses?

ELIAS: Einschließlich, mit euren Glaubensannahmen als beeinflussende Aspekte.

Was definierst du in deiner Realität als eine effizientere Methode zu erschaffen, wenn du berücksichtigst, dass deine Glaubenssysteme ein Aspekt des Bauplans dieser speziellen physischen Realität sind?

STEVE: Du verwendest die Worte "versucht eure Glaubenssysteme anzunehmen", aber gleichzeitig auch, "wenn man sie verändern will, weil sie einem nicht effizient genug sind ..." Du sprichst davon, dass man sie ändern kann, wenn sie nicht effizient für einen sind. Würdest du der Meinung zustimmen, dass uns unsere Glaubenssysteme vom Wandel abhalten? Ich möchte in den Wandel kommen ...

ELIAS: (Geduldig) Nein, eure Glaubenssysteme ...

STEVE: ... und meine Glaubenssysteme halten mich ab; ich schätze meine Glaubenssysteme deswegen nicht so sehr. Ich mag sie nicht, wenn ich daran denke, dass sie mich vom aufregenden Wandel zurückhalten. Wie kann man das als fehlerlos erschaffen bezeichnen?

ELIAS: Sie halten euch, in euren Begriffen, nicht davon ab, am Wandel teilzunehmen, und ihr beseitigt sie nicht. Sie sind nicht negativ, aber Einflüsse einiger Glaubensannahmen können einschränkend oder euch hinderlich sein; aber das sind auch Wahlentscheidungen.

Sie bewegen sich im Gleichklang mit dem, was ihr im Moment erschafft in Verbindung mit eurer momentanen Absicht; aber in Verbindung mit eurem Bewusstsein und eurer Bewusstseinserweiterung können sie in einigen ihrer Einflüsse etwas hinderlich sein - nicht die Glaubensannahme selbst, aber die Einflüsse, die aufgrund der Glaubensannahme auftreten.

Viele Einflüsse sind mit jeder Glaubensannahme verknüpft. Viele Glaubensannahmen gehören zu jedem Glaubenssystem. Einige Einflüsse sind, in euren Begriffen, gut, da sie zu euren Vorlieben gehören, und einige haltet ihr nicht für gut, da sie nichts mit euren Vorlieben zu tun haben.

Da eure Richtung in der Bewegung des Wandels und der Erweiterung eures Bewusstseins darin besteht, euch objektiv selbst zu leiten und zu tun und zu erschaffen, was ihr wollt, ist es wichtig, die Einflüsse eurer Glaubensannahmen zu erkennen, weil einige Einflüsse so wirken können, dass eure Wahrnehmung und eure Wahlentscheidungen so beeinflusst werden, dass das Gegenteil von dem entsteht, was ihr wollt. Aber zuallererst ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein und klar zu wissen, was ihr wollt.

STEVE: Elias, da du jetzt gesagt hast, dass es Hindernisse für uns gibt, gewisse Dinge, die wir können wollen, zu erreichen oder den Bewusstseinswandel zu durchlaufen, wie komme ich jemals dahin, dass ich diese Glaubenssysteme annehmen kann und etwas nicht beurteile, das eine Behinderung ist?

ELIAS: Wenn ihr einmal einseht, dass eine Glaubensannahme viele verschiedene Einflüsse hat, könnt ihr auch begreifen, dass ihr wissentlich objektiv wählen könnt.

Ihr wählt objektiv, aber das heißt nicht, dass ihr euch dessen objektiv bewusst seid, was ihr in jedem speziellen Moment wählt, da ihr vielleicht nicht darauf achtet, was ihr eigentlich macht und ihr deswegen nicht unbedingt merkt, was ihr wählt.

Jede Handlung, die ihr setzt, ist eine Wahl, aber ihr nehmt sie nicht immer als Wahl wahr. Ihr könnt sie nur als Ereignis oder Handlung wahrnehmen, die euch von äußeren Einflüssen diktiert wird und nicht von euch selbst erzeugt wird. Ihr erkennt vielleicht auch nicht, wie alle eure Aktionen miteinander verbunden sind, weil ihr eine bestimmte Art von Energie nach außen hin projiziert, die die verschiedenen Wahlmöglichkeiten erzeugt, die ihr erschafft und umsetzt.

Viele, viele Wahlmöglichkeiten können in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum entstehen. Sie können oberflächlich betrachtet wirklich nichts miteinander zu tun haben und keine Verknüpfungen mit einander aufweisen; aber es ist in Wirklichkeit die Art der Energie, die ihr nach außen hin durch eure Wahrnehmung projiziert, die einen gemeinsamen Energieausdruck erzeugt, der alles beeinflusst, was ihr euren ganzen Tag über macht.

Wenn ihr einer Glaubensannahme erlaubt, zum Ausdruck zu kommen, die beinhaltet, eure Realität nicht zu bestimmen oder nicht eure ganze Realität selbst, sondern sie gemeinsam zu erschaffen, projiziert ihr eine Art von Energie, die euch eure Wahl bei vielen Aktionen erscheinen lässt, als wäre sie nicht eure Wahlentscheidung. Wenn ihr automatischen Reaktionen das Erschaffen überlasst und nicht darauf achtet, was ihr zum Ausdruck bringt, wenn ihr euch eine Glaubensannahme auszudrücken erlaubt, dass es einen äußeren Einfluss gibt oder sogar einen inneren, der ohne eure Erlaubnis Regie führt, erzeugt ihr eine Wahrnehmung, die dieser Glaubensannahme entspricht und projiziert eine Energie, die diese Glaubensannahme bestätigen und diese Realität erzeugen wird.

Glaubensannahmen sind wirklich und sie beeinflussen, was ihr erschafft, und eure Wahrnehmung. Eure Wahrnehmung erschafft eure eigentliche Realität. Sie erschafft euch, eure physische Manifestation; sie erschafft euer Haus; sie erschafft euren Stuhl; sie erschafft die anderen Individuen im Raum. Sie erschafft jeden Aspekt eurer Realität, den ihr erlebt, und wird von euren ausgedrückten Glaubensannahmen beeinflusst.

Ihr habt alle Glaubensannahmen aller Glaubenssysteme. Ihr wählt einige, nicht alle, aus und bringt sie zum Ausdruck.

Wenn ihr "Glaubenannahme ändern" sagt, ändert ihr die Glaubensannahme eigentlich nicht. Ihr transformiert sie nicht zu einer anderen oder unterschiedlichen Glaubensannahme. Ihr beseitigt keine und erschafft keine neue. Ihr richtet eure Energie durch eure Aufmerksamkeit neu aus und erlaubt euch, andere Glaubensannahmen zu beachten. Ihr habt sie schon alle ...

STEVE: Durch Annahme des Glaubenssystems, richtig?

ELIAS: Ja. Wenn ihr eine Glaubensannahme annehmt, seht ihr ein, dass ihr diese Glaubensannahme weiter habt. Sie ist nicht beseitigt worden.

STEVE: Und erkenne ich, dass sie eine Behinderung ist?

ELIAS: Ihr erkennt, dass es Einflüsse dieser Glaubensannahme in einige Richtungen gibt, die das sein können, was ihr als eine Behinderung anseht, aber ihr erkennt auch...

STEVE: Ich akzeptiere Behinderungen nicht!

ELIAS: (Geduldig und langsamer) Ihr erkennt auch, dass es einige Einflüsse gibt, die ihr bevorzugt. Verbunden mit dieser Anerkennung wählt ihr, welche Einflüsse ihr ausdrücken wollt, und werdet das erlauben.

STEVE: Also, sag uns einen Satz, den wir benutzen können, ...

WILL: Entschuldige, Steve; Ich habe ein Beispiel, das damit zu tun hat, worüber ihr redet. Ich versuche zu verstehen, worüber ihr beide redet und möchte nur sehen, ob ich es verstehe. Mein Name ist Will.

Ich habe drei Teenager zu Hause. Vorher, als der Hund herumlief, war die Rede vom Stich. Wenn ich nach Hause komme, erlebe ich Stiche, wenn ich Kleidungsstücke, die auf der Couch liegen und Essen herumstehen sehe. Ich habe diese Stiche und ärgere mich darüber, dass das Haus nicht sauberer ist. Vor ein paar Wochen begann ich darüber nachzudenken, dass ich diese Glaubensannahme habe, dass ein sauberes Haus besser ist und mein Leben besser ist, wenn mein Haus sauber ist. Das wurde mir bewusst. Das war der erste Schritt.

Der zweite Schritt bestand darin, dass ich anfing, die Vorstellung zu haben, dass das Haus perfekt ist, wie es ist. Das passierte mir einfach. Ich hätte das früher nie gedacht. Ich kam also heim, es sah aus wie immer, und auf einmal schien es, dass die Socken dort sein sollen und das Glas dort sein soll, und die Stiche verschwanden.

Das ist meine Erfahrung, dass etwas nicht richtig oder falsch ist, und von Annahme.

ELIAS: Ja. Ich habe vielen Individuen gesagt, ihr könnt oft Annahme erschaffen und erleben, ohne dass das eine gedankliche Analyse erfordert. Ihr macht es wirklich nur, und es geschieht von selbst. Das ist ein interessantes und wertvolles Beispiel, das du gegeben hast, da es ein einfaches Beispiel einer Aktion ist, die nicht unbedingt viel Gedanken erforderte, aber die Anerkennung einer Wahrheit mit einschließt.

Die Wahrheit wurde gedanklich nicht unbedingt ganz deutlich erkannt. Du hast vielleicht nicht in Gedanken ausdrückt: "Ah, ich erkenne eine Wahrheit, dass ungeachtet des Status oder der Position oder des Reichtums oder der Armut Sauberkeit mein Wertmaßstab ist." Du hast nicht einmal so viel identifiziert, aber du hast dich etwas erkennen und in Gedanken übersetzen lassen, dass nämlich ein sauberes Haus ein gutes Haus ist. Das ist auch eine religiöse Glaubensannahme.

Du hast weder die ganzen Elemente dieser Glaubensannahme gedanklich analysiert, noch sie als eine Wahrheit identifiziert, aber du hast die Glaubensannahme deutlich genug erkannt und ihre Stärke genug erfasst, um sie als eine deiner Wahrheiten zu identifizieren.

Du hast erkannt, dass ohne zu analysieren und ohne all diese Gedankengänge, die viele von euch haben, weil ihr das gewohnt seid und ihr euch auf diese Weise mit den anderen Wellen auseinandergesetzt habt, du dir nur erlaubt hast, deine Reaktionen, deine Handlung, und das, was du in dir erzeugt hast, und deine automatische Reaktion zu erkennen. Das war eine Identifizierung automatischer Reaktionen.

Durch die Anerkennung der automatischen Reaktion hast du dir erlaubt, dich zu entspannen und deine Aufmerksamkeit anders auszurichten, nicht an der ursprünglichen Wahrnehmung als absolut gültig unter Ausschluss anderer Wahlmöglichkeiten festzuhalten, sondern zu erkennen, dass du das Haus lieber sauber hast, aber es das nicht ist und das nicht notwendigerweise schlecht ist. Es ist eine Identifizierung deiner Vorliebe und deiner Meinung, aber es ist nicht absolut gültig. Du hast dir deswegen erlaubt, das Haus anders wahrzunehmen und deine Aufmerksamkeit zu bewegen.

Das ist keine Eliminierung der Glaubensannahme; du hast weiter die Vorliebe, dass ein sauberes Haus besser ist, was nicht schlecht ist und nicht falsch und nicht beseitigt werden muss. Es ist deine Vorliebe, aber du hältst sie nicht für absolut gültig. Andere Individuen müssen nicht dieselbe Vorliebe oder dieselbe Sichtweise haben. Anderen Individuen kann es egal sein, ob das Haus sauber ist oder nicht, und ihre Vorliebe darf es sein, nicht darauf zu achten, dass das Haus unordentlich ist. Aber wenn du das annimmst, dass es deine Vorliebe ist und erkennst, dass sie nicht absolut gültig ist, verändert sich die Wahrnehmung.

Die Glaubensannahme bleibt, so wie ich gesagt habe, bestehen. Sie ist nicht beseitigt. Sie wird weiter ausgedrückt, aber sie ist NEUTRALISIERT, weil das Unterschiede betreffende Urteil nicht mehr besteht.

Das entsteht im Moment. An einem anderen Tag kannst du heimkommen und denselben Stich spüren, da Annahme nicht ein für allemal entsteht; das würde Wahlmöglichkeit negieren und Änderungen auch. Da Wahl und Veränderung, was euer freier Wille ist, Grundeigenschaften des Bewusstseins sind - das ihr seid - gebt ihr euch die Gelegenheit, jede Glaubensannahme in jedem Moment anzunehmen.

Manchmal nehmt ihr vielleicht eine Glaubensannahme an und die Erfahrung innerhalb eurer Wahrnehmung ist stark genug, dass ihr diese Annahme leicht immer wiederholt und es keine Herausforderung mehr ist. Es wird zur Gewohnheit, immer wieder diese Annahme zu erzeugen.

Manchmal kann es schwieriger sein. Ihr nehmt vielleicht eine Glaubensannahme in bestimmten Zusammenhängen an. In anderen Szenarien kann dieselbe Glaubensannahme ausgedrückt werden und es ist schwieriger für euch anzunehmen. Es ist auch eine Frage der Energie, ob die Energie, die ihr ausdrückt, mit der Energie, die andere Individuen ausdrücken, vertraut ist und ob ihr euch wirklich erlaubt, die Unterschiede leicht anzunehmen. Das stellt eine große Herausforderung in dieser Welle dar, da ihr euch viele Beispiele von Unterschieden zukommen lasst und das absolute Gültigkeiten erzeugt. Ihr erkennt oder nehmt eure Vorlieben wahr und erwartet sie auch von anderen Individuen in Äußerungen und Verhaltensweisen.

Dabei ist es auch wirklich wichtig, euren eigenen Energieausdruck anzuerkennen. Wenn ihr nicht erkennt, dass ihr diese Äußerungen erzeugt, dass ihr den Stich erzeugt, dass es eure Wahrheit ist, die dieses Szenarium erschafft, dass es eure Wahrnehmung ist, die diese Gefühle erzeugt, diese Kommunikationen und diese Reaktionen, erlaubt ihr euch nicht zu wählen und drückt eine Art von Energie aus, die nicht verantwortlich für eure eigenen Wahlentscheidungen ist.

Verantwortung ist kein schlechter Begriff. Sie ist eine sehr befreiende Handlung. Wenn ihr verantwortlich seid, führt ihr Regie und könnt nicht Opfer sein.

STEVE: Elias, darf ich dir noch eine letzte Frage zu diesem Thema stellen? Könntest du diesen Satz so beenden, dass ich vielleicht verstehen kann, welche Geisteshaltung ich haben soll, um das zu bekämpfen - verzeih meinen Ausdruck. "Obwohl meine Glaubensannahme mich behindert, den Bewusstseinswandel in unmittelbarer Zukunft herbeizuführen, nehme ich sie doch an, weil ..." Wenn du diesen Satz für mich beenden könntest. (Pause)

ELIAS: Weil ich mir Wahlmöglichkeiten gebe.

Ich habe jetzt deinen Satz abgeschlossen und werde noch den Anfang deines Satzes klären: ihr nehmt schon am Bewusstseinswandel teil.

STEVE: Gut, aber ich will ihn vollenden. Ich will das Ende erreichen. Das ist das Ziel!

ELIAS: Es gibt kein Ende des Bewusstseinswandels.

STEVE: "Weil ich Wahlmöglichkeiten habe", ist deine Antwort. Ich frage mich, ob irgendwer von uns wahre Annahme von Dingen, die uns behindern, erreichen kann mit der Einstellung: "Gut, ich habe vielleicht Hindernisse, aber ich habe Wahlmöglichkeiten." Ich versuche zu verstehen, was das heißt. Ich habe Wahlmöglichkeiten, deswegen beurteile ich Hindernisse nicht, weil ich Wahlmöglichkeiten habe, die nicht behindert werden. Ist das der Sinn?

ELIAS: Nenn ein Beispiel einer Glaubensannahme, die du erkennst.

STEVE: Ich muss dir etwas sagen. Es wäre hilfreich für uns, wenn du uns den Grund nennen würdest, wozu das gut ist, dass wir in diesem Bewusstseinsbereich sind, wo der Wandel noch nicht stattgefunden hat. Was bringt es uns, in einer nicht medialen, nicht hellsehenden, nicht telepathischen, unbewussten Welt blockiert zu sein?

ELIAS: (Ruhig) Aber das seid ihr nicht.

STEVE: Das ist die Glaubensannahme, die uns behindert.

ELIAS: Ihr nehmt am Bewusstseinswandel teil.

STEVE: Gut, aber vorher, vor 1900. Was hat uns behindert? Was verhindert jetzt, so weit mit dem Wandel zu kommen, wie wir könnten?

ELIAS: Es ist kein...

STEVE: Wir werden immer noch durch irgendwelche Glaubensannahmen behindert. Warum haben wir diese Glaubensannahmen überhaupt erschaffen? Was brachte es uns, diese Glaubensannahmen erschaffen zu haben, die uns diesen engen Fokus bescherten?

ELIAS: (Sanft) Um zu erfahren und zu erforschen.

STEVE: Das ist mein Beispiel, meine Glaubensannahme. Meine Glaubensannahme ist offensichtlich, dass ich eine enge beschränkte Welt erforschen will.

ELIAS: Ist sie das?

STEVE: Also du hast gesagt, dass sie das sei.

ELIAS: Ich habe das nicht.

STEVE: Wir hätten sie deswegen erschaffen, sagtest du.

ELIAS: Zu erforschen, aber nicht in Beschränkung.

STEVE: Aber das ist es, was du denkst. Du denkst das.

ELIAS: Ich tu das nicht. (Vereinzeltes Lachen)

STEVE: Du findest es beschränkt. Du benutzt die ganze Zeit das Wort "beschränkt".

ELIAS: Ich spiegle euch wider.

STEVE: Du benutzt dieses Wort nur, weil wir glauben, dass es beschränkt ist?

ELIAS: Ihr tut das. Und es ist eure kollektive Wahl, um euch in den Wandel zu bewegen und euch Information anzubieten darüber, WAS ihr eigentlich macht. Deswegen antworte ich und benenne euch, was ihr eigentlich macht. Ihr fragt mich nicht, wie man es macht; ihr tut es. Ihr wählt, was ihr wählt. Ihr fragt mich, was ihr tut.

IHR verurteilt, was ihr tut. Ihr bewertet, was ihr tut, ob es gut oder schlecht oder annehmbar oder inakzeptabel ist. Ich teile keinem von euch eine Bewertung mit, ob gut oder schlecht ist, was ihr tut, oder besser oder schlechter. Darauf kommt es nicht an; es ist das, was ihr macht.

STEVE: Ich lasse dich jetzt aus dem Spiel und sage nur, dass das das Glaubenssystem ist, von dem ich mich befreien möchte. Du sagst, dass wir das erschafft haben um zu erforschen - und ich will ein Wort wie beschränkt nicht mehr benutzen - um ein Bewusstsein zu erforschen, das offensichtlich nicht das weiteste ist, das wir erreichen können. Diese Stimmung behindert mich ...

ELIAS: Dass du nicht am Wandel teilnimmst?

STEVE: Ich nehme an, jeder - sagst du - nimmt in einer gewissen Weise daran teil, aber wir sind bis jetzt noch nicht sehr weit gekommen, nicht wahr?

ELIAS: Es ist vom Individuum abhängig und wie jedes Individuum sein Bewusstsein erweitert und bereit ist, offen für Ungewohntes zu sein.

Was bist du gewohnt? Alles, was du zum Ausdruck gebracht hast. Du hast gesagt, zum Bewusstseinswandel gehört, telepathischer und übersinnlicher zu werden.

STEVE: Das wäre gut! (Lachen)

ELIAS: Das ist deine Vorstellung vom Bewusstseinswandel, und du nimmst nicht am Bewusstseinswandel teil, da du dir keinen Beweis dieser Äußerungen gibst.

STEVE: Ich glaube, dass dieser Teil von mir von meinen Glaubensannahmen blockiert wird.

ELIAS: Was beeinflusst, dass du glaubst blockiert zu sein?

STEVE: Es ist offensichtlich, dass ich es nicht kann; zumindest kenne ich keine Methode es zu tun, und ich möchte es tun.

ELIAS: Aber was ist deine Glaubensannahme?

STEVE: Ein weiteres Bewusstsein würde diese Fähigkeit leichter erschaffen; es würde es erleichtern.

ELIAS: Nicht unbedingt.

STEVE: Hellsehen können bedeutet weiteres Bewusstsein - es ist das gleiche, wirklich.

ELIAS: Ist es das? Individuen haben Hellsehen, wie ihr es nennt, über Jahrhunderte erfahren und nicht die Weite des Bewusstseins erreicht, die mit dem Bewusstseinswandel verbunden ist.

(Zu Elena, die winkt) Ja?

ELENA: Vorher hast du gesagt, dass es Wahrheiten gibt, die nicht mit Glaubenssystemen verbunden sind?

ELIAS: Ja.

ELENA: Kannst du uns etwas dazu sagen?

ELIAS: Das sind Wahrheiten, die Bewusstseinseigenschaften sind. Sie sind keine Äußerungen von Glaubensannahmen und sind in jeden Bewusstseinsbereich in irgendeiner Weise übersetzbar. Sie sind eher Handlungen als Begriffe.

ELENA: Welche Handlung zum Beispiel?

ELIAS: Wahl.

ELENA: Gibt es noch andere?

ELIAS: Es gibt viele andere Äußerungen von Wahrheiten. Ich habe schon einmal eine Liste von Wahrheiten angeboten...

ELENA: Farbe?

ELIAS: Ja. Tonschwingung, Bewusstsein, Realität. Es gibt viele, aber es sind Handlungen. Es sind nicht Begriffe, da Bewusstsein eine Handlung ist. Es ist kein Ding. Wahrheiten sind deswegen auch keine Dinge.

Wahrheiten, über die wir in diesem Gespräch reden, sind eure Wahrheiten in Verbindung mit euren Glaubensannahmen. Sie sind Glaubensannahmen, die ihr absolut gültig gemacht habt und so eure Wahrheiten werden. Aber eure Wahrheiten sind nicht wahr.

PAT: Sind unsere Wahrheiten dasselbe wie unsere Urteile? Wenn wir etwas nicht beurteilen, wie sollen wir dann merken, was eine Wahrheit ist? Meinst du, dass unsere Wahrheit auch unser Urteil ist?

ELIAS: Nicht unbedingt.

PAT: Kannst du das erklären? Weil, meine Wahrheit stellt sich so dar: "Ich glaube, das ist richtig", und das kommt von meinem Urteil, dass etwas nicht richtig oder gut oder schlecht ist.

ELIAS: Ja.

PAT: Kann Wahrheit dasselbe wie Urteil sein?

ELIAS: In Zusammenhang mit euren individuellen Vorlieben, ja. Es ist eine Bewertung dessen, was ihr bevorzugt und nicht bevorzugt.

PAT: Und was ich bevorzuge, entspricht meinen Wahrheiten.

ELIAS: Ja, aber eure Wahrheiten verbinden sich auch mit dem, was ihr nicht bevorzugt. Mord ist falsch - absolut. Ihr bevorzugt ihn nicht; er ist nicht das, was ihr bevorzugt.

PAT: Aber es ist auch meine Beurteilung, dass er Unrecht ist, deswegen ...

ELIAS: Ja.

PAT: Basiert also jede Wahrheit auf einem Urteil?

ELIAS: Ja.

NANCY: Elias, in welcher Beziehung steht das dazu, Schwingungen zu fühlen - wenn man über das Fühlen von Schwingungen erkennt und Wissen erwirbt? Wie passt das zu dem, worüber ihr redet?

ELIAS: Inwiefern?

NANCY: Als Information, die man für seine Wahrheit hält.

ELIAS: Ziemlich ähnlich. Ihr könnt euch Information mit dieser Methode und in Verbindung mit euren Glaubensannahmen, euren Vorlieben und dem, womit ihr euch befasst, anbieten. Das kann auch zu einer Wahrheit werden und etwas absolut Gültiges erschaffen.

NANCY: Also eine ängstliche Haltung gegenüber einer Gefühlsschwingung ...

ELIAS: Diese Informationen sind auch nicht absolut gültig. Aber ihr zieht das an oder erzeugt das, um euch Information anzubieten. Das heißt nicht, dass die Information, die ihr euch anbietet, absolut gültig ist, obwohl sie euren Vorlieben entsprechen und ein Angebot für euch sein kann, ein größeres Verständnis gewisser Bewegungen und Entwicklungen, die ihr erschafft, zu erzeugen.

NANCY: Weil, so würde ich Wahrheit feststellen. Der Wert der Wahrheit zeigt sich mir durch meinen von mir so genannten Wahrheitsmesser. Indem ich die Gefühlsschwingung benutze, erkenne ich z.B.: "Das stört mich".

ELIAS: Aber das habe ich von Beginn dieses Forums an gesagt. Es ist wichtig, eure eigene Erinnerung (remembrance) zu erzeugen, was nichts mit Gedächtnis zu tun hat. Sie ist Vertrautheit mit euch, ein Sich-Kennen. Ihr bietet euch die Information auf viele unterschiedliche Weisen an; ich bin nur eine davon. Ihr bietet euch Information an, um diese Erinnerung, dieses Sich-Kennen, zu erzeugen. Ihr wisst, weil es wahr für euch ist. Das heißt nicht, dass es absolut gültig ist, da für andere Individuen Anderes wahr sein kann. Aber das Maß für euer Messgerät in Zusammenhang mit euren Vorlieben, eurer Bewegung und eurer Erforschung ist, ob es wahr für euch ist.

NANCY: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

ERIN: Meine Frage ist, ich habe auf die Energie Acht gegeben, die ich projiziere. Ich weiß, dass das wahrscheinlich ganz persönlich ist und meine Glaubensannahmen einbeziehen wird, aber manchmal projiziere ich eine bestimmte Energie und es kommt mir vor, dass ich sie nicht ändern kann. Die Energie, die ich projiziere, entspricht mir in diesem Moment. Ob es ein Gefühl oder ein Spüren von Energie ist, es kommt mir nie vor, dass ich es ändern könnte. Welche persönliche Glaubensannahme habe ich, die mich fühlen lässt, dass ich keine Wahl in Bezug auf die Energie, die ich projiziere, oder eine Emotion habe, die ich im Moment erlebe?

ELIAS: Gut. Ich kann euch sagen, viele Individuen machen es in unterschiedlichen Zusammenhängen wirklich genauso, da die Glaubensannahme wirklich allgemein ausgedrückt wird, dass der subjektive Aspekt von euch stärker und bestimmender ist als euer objektiver Aspekt. Euren objektiven Aspekt haltet ihr für weniger leitend, weniger bestimmend, weniger stark und abhängig vom Subjektiven.

Eine Kommunikation, eine Projektion von Energie haltet ihr für eine subjektive Aktion und verbindet damit nicht notwendigerweise etwas Objektives. Ihr unterscheidet weiter Objektives und Subjektives als zwei Gegenstände, und nicht notwendigerweise als Gegenstände, die sich mit einander in Harmonie bewegen, sondern die aufeinander folgen. Das Subjektive ist das stärkere, das bestimmende Bewusstsein und das Objektive folgt dem Subjektiven. Weil es das Schwächere von den beiden ist, kann es nicht immer die Handlung verändern, die im Moment ausgedrückt wird. Das ist wieder einmal nicht wahr, aber es ist ein starker Einfluss einer Glaubensannahme.

DON: Ist das eine Glaubensannahme, die die Orientierung Intermediate häufiger ausdrückt?

ELIAS: Nicht unbedingt, nein. Das hat nichts mit Orientierung zu tun. Es ist ein Ausdruck, eine Glaubensannahme, die von vielen, vielen Individuen ausgedrückt wird und sich auch mit dem religiösen Glaubenssystem verbindet, da es viele Glaubensannahmen gibt, die diesen Ausdruck verstärken, nicht selbst über euch zu bestimmen und dass es Aspekte von euch gibt, die ihr nicht steuern könnt und über euch ohne euren Willen bestimmen. Ihr tauscht nur Namen aus.

Ihr habt früher „Gott“ gehabt und seid von der Benennung Gott zu "Höhere Macht“ übergegangen, und von der höheren Macht zur „Seele“ (essence), und von der Bezeichnung Seele oder Wesen zum "subjektiven Bewusstsein“. Aber in Wirklichkeit ist das alles dasselbe, sie haben nur verschiedene Namen, und subjektives Bewusstsein wird weiter als Gott aufgefasst.

PAM: Was hat dabei der wählende Aspekt für eine Rolle, weil irgendwie hat das damit zu tun, worüber du vor kurzem in einer Abschrift gesprochen hast. Es hat mich sehr fasziniert. Wenn ich richtig verstanden habe, ist der wählende Aspekt von unseren beeinflussenden Glaubensannahmen getrennt. Ich glaube, dass der wählende Aspekt erschafft, aber ich merke diesen wählenden Aspekt nicht. Ich erfasse und verstehe ihn nicht. Ich kann objektiv diesen Teil von mir nicht erkennen, weil ich der Meinung bin, dass ich auf der Basis einer Glaubensannahme wähle. Entweder etwas geschieht, das ich nicht will, was meiner Glaubensannahme über Beschränkung entspricht, oder ich wähle eine Vorliebe, die auf einer Glaubensannahme beruht, also basieren meine Wahlentscheidungen auf Glaubensannahmen ...

ELIAS: Ja, das tun sie.

PAM: ... aber die Abschrift sagt, dass der wählende Aspekt ziemlich getrennt ist von Glaubensannahmen, sogar völlig getrennt sein kann.

ELIAS: Das ist ein Missverständnis. Es geht da um Aufmerksamkeit.

PAM: Und was ist Aufmerksamkeit anderes als Denken?

ELIAS: Sie ist nicht Denken.

PAM: Das ist auch etwas, wo ich Hilfe brauche! Ich meine, wie sonst konzentriert man sich auf etwas, wenn nicht durch Denken. Also wie konzentrieren wir uns noch?

ELIAS: Ihr könnt euch auf viele verschiedene Weisen konzentrieren, und Aufmerksamkeit ist nicht Denken. Sie kann zum Denken gerichtet werden, aber ist für sich nicht Denken.

PAM: Und es ist auch nicht Emotion, nicht wahr?

ELIAS: Nein, Emotion ist eine Kommunikation.

Die Information, die gegeben wurde, hatte mit Aufmerksamkeit zu tun und eurer Wahrnehmung dessen, was geschieht.

In Verbindung mit Aufmerksamkeit muss sich eure Aktion des Wählens nicht unbedingt um irgendeine Glaubensannahme kümmern. Das heißt nicht, dass bestimmte Glaubensannahmen nicht eure Wahl beeinflussen, aber eure Aufmerksamkeit muss nicht auf Glaubensannahmen gerichtet sein und ihr könnt daher in Verbindung mit einer Glaubensannahme eines wählen, aber etwas anderes zu glauben denken; denn, was ihr zu glauben denkt, hat nicht unbedingt etwas mit euren ausgedrückten Glaubensannahmen zu tun.

NAOMI: Elias, darf ich fragen – ich bin Naomi – da kenne ich mich nicht aus. Wenn ich nicht sein mag, wo ich sehe, dass ich bin, dann habe ich das zu irgendeinem Zeitpunkt doch gewählt. Es wird mir jetzt klar, dass Bedürfnisse vielleicht nicht Glaubensannahmen sind. Meinst du das, dass eine Glaubensannahme nicht unbedingt Ausdruck unseres Wollens ist? Wir machen manchmal Dinge, die nicht in Verbindung mit dem stehen, was wir wirklich glauben.

ELIAS: Richtig.

NAOMI: Das hilft mir dabei. Nochmals zurück zur Annahme - wann nehmen wir an, wo wir sind, und wann entscheiden wir uns für Veränderung? Wenn es zu unangenehm wird anzunehmen, wo wir sind?

ELIAS: Das hängt vom Individuum ab.

NAOMI: Ich wusste, dass du das sagen würdest! (Lachen)

ELIAS: Es hängt von eurem individuellen Ausdruck ab und dem, was euch motiviert und auf was ihr hört. Jedes Individuum ist anders, da ihr alle eine unterschiedliche Wahrnehmung habt. Es hat auch damit zu tun, was ihr schätzt.

NAOMI: Ich merke manchmal, wenn unsere Energie woanders hingeht, - und ich weiß, dass das in Ordnung ist, weil das Bewusstsein so ist, eine Bewegung ist, und es ganz natürlich ist - aber wenn unsere Energie woanders hingeht, kann es manchmal wirklich schwer sein, das zu machen (nämlich zu bestimmen, welche Energie man projiziert), wegen der Situation, in der eine Person im Augenblick ist.

Ich nehme das Beispiel des sauberen Hauses – was ist, wenn man kein unordentliches Haus will? Und die Energie so stark und ein schmutziges Haus so unannehmbar ist, dass man darauf besteht, dass es sauber ist. Man muss sich wirklich anstrengen, damit das geschieht. Oder ist das eine Glaubensannahme, die ich habe?

ELIAS: Das ist auch eine Glaubensannahme. Es hängt von der Energie ab, die ihr projiziert. Wenn ihr eine Energie von Schwierigkeit und Arbeit projiziert, werdet ihr das erschaffen. Wenn ihr eine Energie von Leichtigkeit projiziert und wisst, dass ihr das wollt und ihr das deswegen erschaffen werdet, braucht ihr euch nicht unbedingt anstrengen.

Deswegen ist es wichtig, sich der Art von Energie bewusst zu sein, die ihr ausdrückt und ob ihr Druck ausübt und kämpft, oder Leichtigkeit oder eine ängstliche oder zweifelnde Energie oder eine Energie von Vertrauen und Anerkennung von euch selbst ausdrückt, ob ihr eine Energie der Erwartung von anderen Individuen zum Ausdruck bringt und darauf wartet, dass andere Individuen sich zuerst ausdrücken, damit ihr nur reagieren müsst, weil ihr nicht initiieren könnt. Es gibt viele verschiedene Arten von Ausdruck und Energie, und es ist wichtig, sich der Art von Energie bewusst zu sein, die ihr projiziert.

Ihr erlaubt euch, der Art von Energie, die ihr projiziert, bewusst zu sein, wenn ihr euch der drei Elemente von euch bewusst seid: nicht nur, was ihr denkt, sondern auch was ihr euch als Kommunikation zukommen lasst und was ihr eigentlich macht und ob ihr Energie in Erwartung projiziert oder ob ihr im Moment bei euch präsent seid.

NAOMI: Letzte Woche hatte ich eine emotionale Erfahrung - ich war sehr stolz auf mich, dass ich sie erkannte - aber bei der Arbeit wollte ich nicht in dieser Situation sein; das sagen mir zumindest meine Emotionen. Da kommt Geduld mit ins Spiel, weil ich glaube, ich will eine Änderung, aber es geschieht nicht in diesem Augenblick und ich muss warten, bis ich es in meine objektive Realität einfüge.

ELIAS: Das ist keine Geduld; das ist Warten. Geduld ist eine Aktion des Zulassens, und Warten nicht. Es ist zu warten und zu antizipieren, und zu erwarten, dass etwas geschieht oder irgendein Ereignis nicht durch euch, sondern durch irgendeine wunderbare kosmische Aktion (Lachen) in eure Realität treten wird, was euer Zeichen ist und dann werdet ihr handeln. Das ist eine Methode und sie ist nicht falsch, aber ich erkläre nur, dass Geduld nicht Warten ist.

WENDY: Könntest du das mit der Geduld wiederholen?

ELIAS: Geduld ist eine Aktion des Erlaubens. Es ist eine Aktion, euch zu entspannen und den Energiefluss in euch zu erlauben und euch teilnehmen zu lassen an anderen Energien um euch und die Richtung zuzulassen, in die es ohne eine Erwartung natürlich fließt.

WENDY: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

STELLA: Elias, Letty und ich, wir machen es wirklich gut zusammen, aber sie hat das Gegenteil von mir getan. Wir spiegeln einander normalerweise sehr gut wider, und sie hat sich jetzt wirklich entspannt und ich bin wirklich neidisch! (Lachen) Ich bin so frustriert, weil ich dauernd warte. Geduld - weißt du - vergessen wir sie! Ich will eine Arbeit bekommen. Wenn irgendjemand mich hört, bitte! (Lachen) Ich will wirklich eine Arbeit und sie überhaupt nicht. Kannst du mir das erklären? Auf einmal hat sich unsere Energie verändert.(1)

ELIAS: Was wieder einmal eine natürliche gegenseitige Ergänzung ist, die ihr schon lange erzeugt habt.

STELLA: Was soll ich also tun, soll ich mit ihrer Energie gehen?

ELIAS: Nein.

STELLA: Irgendwie aus ihrer Energie schöpfen?

ELIAS: Es geht nicht darum, dasselbe wie das andere Individuum zu machen, sondern nur zu bemerken, was du erzeugst und wahrzunehmen, was du dir als komplementäre Entsprechung präsentierst, und deine Vorlieben erkennst und auswertest ...

STELLA: Ich weiß, dass ich beschäftigt sein mag; ich will arbeiten. ganz bestimmt ... Elias, wirklich, ich habe es schon so satt! Ich habe so viele Bücher gelesen. Ich habe kein Hobby. Ich kann mich nicht mit irgendetwas beschäftigen. Ich kann nicht. Ich bin kein Gärtner ...

ELIAS: Aber du vergleichst.

STELLA: Nein, ich vergleiche mich mit mir! Ich habe keine Hobbys. Ich stehe am Morgen auf und frag mich, was zum Teufel ich den ganzen Tag mit mir machen soll? Ich habe wieder und wieder meine Nägel lackiert. Und ich lese so viele Bücher. Ich gebe so viel Geld für Bücher aus, Elias, unglaublich viel. Ich will einfach raus und etwas tun, Elias. Kannst du mir helfen?

EINIGE GRUPPENMITGLIEDER: Sie kann mir eine Weile helfen! (Viel Lachen)

ELIAS: Und worin besteht deine Herausforderung, dass...

STELLA: Ich weiß nicht, welche Herausforderung ich mir stelle. Ist meine Vorliebe, dass ich gerne arbeite?

ELIAS: Ja.

STELLA: Oh, danke! Gut! (Lachen)

ELIAS: Was ...

STELLA: Ich glaube, ich habe das vielleicht gemerkt, als ich zuletzt mit dir gesprochen habe, und du mir gesagt hast, mich zu entspannen und mit mir vertraut zu werden. Und ich habe das schon gemacht (viel lautes Lachen), und bin jetzt fertig! Ich glaube nicht, dass ich noch länger mit mir vertraut werden muss! Ich habe schon alle meine Aspekte gesehen, ich schätze sie alle – vielen Dank, wir müssen uns jetzt aufmachen – so, ich bin fertig! Ist es in Ordnung so?

ELIAS: Ja! Wenn du jetzt nur noch aufhörst, dich mit Castille zu vergleichen und dir erlaubst ...

STELLA: Ich weiß, ich fange an zu verstehen, weil ich weiß, wir machen das wirklich gut zusammen; aber irgendwie ist sie jetzt dort und ich bin hier.

ELIAS: Es ist wirklich nicht sehr verschieden, Cindel. Es ist nur eine Spiegelung, dass Castille gern nicht arbeitet und es dir unangenehm ist, nicht zu arbeiten und deine Vorliebe zu arbeiten ist. Du übergehst dich, wenn du dich mit Castille vergleichst und meinst, du solltest auch gern tun, was ihr jetzt macht, und es sollte deine Vorliebe sein. Aber das ist sie nicht.

LETTY: Also entspann dich und such dir eine Arbeit! (Lachen)

STELLA: Derzeit würde ich umsonst arbeiten. Ihr kennt die Leute mit dem Schild "Ich arbeite für Essen"? Ich würde umsonst arbeiten! (Lacht, und Gruppenlachen) Danke sehr, Elias.

ELIAS: (lacht) Gern geschehen.

Wir werden noch eine Frage annehmen und dann aufhören.

STEVE: Elias, deine Antwort hat mir gefallen, als ich hier darüber nachdachte, mit der du meinen Satz - obwohl meine Glaubensannahmen Behinderungen sind - beendet hast. Du hast den Satz beendet "Ich nehme sie an, weil ich Wahlmöglichkeiten habe“.

Ich hoffe jetzt, dass du gemeint hast, dass ich nicht negativ über irgendeine meiner Glaubensannahmen denken sollte, weil ich die Fähigkeit habe, sie zu neutralisieren und sie damit keine Macht über mich haben und ich eine andere Wahl treffen kann. Ich brauche mich nicht über etwas zu beklagen, das ich verändern kann? Ist das die Idee?

ELIAS: Gewissermaßen.

STEVE: Wenn du das sagst, meinst du normalerweise nicht, dass ich es wirklich richtig verstanden habe. (Lachen)

ELIAS: (Elias grinst) Es hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. Lass mich dir sagen, mein Freund, ja, in deiner Glaubensannahme und deiner Wahrnehmung hast du richtig verstanden in diesem Moment.

STEVE: In meiner Welt oder deiner?

ELIAS: In deiner Welt.

STEVE: In meiner Welt habe ich es richtig gemacht, und in deiner Welt nicht?

ELIAS: Es hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. Es ist eine Frage deiner Wahrnehmung.

STEVE: Gib es uns in deiner Welt, indem du es vielleicht ein bisschen ausdehnst.

ELIAS: Ihr seid nicht beschränkt, da ihr wählen könnt. Ihr beseitigt Glaubensannahmen nicht...

STEVE: Ich weiß das, deswegen habe ich "neutralisiert" benutzt.

ELIAS: Ich verstehe wirklich, dass du dieses Wort deswegen gebraucht hast, aber ich verstehe auch, dass du weiterhin meinst, dass du gewisse Glaubensannahmen loswirst.

STEVE: Nein, nein, ich verstehe, worauf du hinaus willst. Ich verstehe, wie du möchtest, dass wir das glauben. Du musst dir deswegen keine Sorgen machen.

ELIAS: Gut! (Viel Lachen, und Elias macht humorvoll weiter) Ich werde das unter Anleitung und nicht unter Sorge kategorisieren!

STEVE: Ich habe das von beiden unserer Standpunkte dann zweifelsohne richtig gemacht?

ELIAS: Gut. (Lachen) Und ich biete dir meine Ermunterung weiterzumachen und mein Unterstützung in deiner Richtigkeit! (lacht)

Ich sage euch allen wie immer, gebt Acht! Nehmt wahr! Passt auf! Und denkt daran, dass ihr schon alle euer Bewusstsein erweitert habt. Viele eurer Methoden, die ihr bis jetzt verwendet habt, funktionieren sozusagen nicht mehr unbedingt. Seid bereit, das Ungewohnte und Fremde zu erforschen, weil es jetzt besser in eure Realität hineinpasst und das Vertraute und Gewohnte nicht mehr so gut passt. Ihr könnt Schwierigkeiten oder Leichtigkeit wählen. Was ihr auch wählt, ich drücke euch meine Unterstützung und meine Ermunterung aus, denn was auch immer ihr wählt, ist zu eurem Nutzen und ist es wert.

Jedem von euch drücke ich so wie immer meine große Zuneigung aus, alle meine Freunde. Ich freue mich auf die Fortsetzung unseres Austauschs und unserer Freundschaft, und sage euch ein sehr herzliches au revoir.

GRUPPE: Au revoir.

Elias geht um 16:51 ab.

(1) Stella und Letty haben vor ein paar Monaten beide ihren Job verloren, als die Firma, in der sie beide arbeiteten, verkauft wurde.