Sitzung 1252


"Achte auf deine Kommunikationen - darum geht es heute"



Samstag 18. Januar, 2003 (Gruppe/Castaic, California)
Teilnehmer: Mary (Michael), Art (Mystah), Arthur (Arturro), Ben (Albert), Bobbi (Jale), Cathy (Shynla), Dave (Zahlman), Debi (Oona), Denise, Don (Allard), Elena (Deena), Elroy, Erin (Melody), Frank (Christian), Gail (William), George (Bethette), Howard (Bosht), Jane, Jim (Yarr), Jo (Tyl), Joel, Johan, Jon (Sung), Julie (Fontine), June, Keith (Allistair), Kevin (Jashue), Kim, Laura (Alon), Letty (Castille), Lynn (Aram), Margot (Giselle), Nicky (Candace), Norm (Stephen), Paddy, Pamela (Pviette), Pat (Fryolla), Paul (Xutrah), Reta (Dehl), Ron (Olivia), Sabrina (Stencett), Shahma (Fiona), Sharon (Camdon), Sheri (Milde), Stella (Cindel), Steve (Steffano), Wendy B (Luelyth), Wendy W (Myiisha), Xanthia (Melissa)
Es gab ein technisches Problem mit der Video-Aufnahme dieser Sitzung - der Ton wurde nicht aufgezeichnet. (Siehe Fußnote , was Elias in einer Privatsitzung ein paar Wochen später zu dieser Schöpfung sagt.) Der Großteil der Sitzung wurde auf Tonband aufgenommen. Es fehlen ungefähr 8 Minuten der ersten Hälfte und ungefähr 4 Minuten weiter hinten - wie in der Abschrift angemerkt. (Alle Teile dieser Abschrift, die von den Lippen abgelesen wurden, sind bezeichnet.) Unglücklicherweise waren auch einige Teilnehmer nicht deutlich zu hören.
Vielen Dank Don Allen, der diese Sitzung auf Band aufnahm und sie dem Transkriptionsteam zur Verfügung gestellt hat. Diese Abschrift wäre sonst nicht möglich gewesen!
Elias kommt um 14 Uhr 15 an. (Ankunftszeit 26 Sekunden)

ELIAS: Guten Tag!

GROUP: Guten Tag, Elias!

ELIAS: Heute werden wir nicht unbedingt eure automatischen Reaktionen besprechen sondern den Einfluss eurer Glaubensannahmen auf euer Tun, und wir werden wie in unserer letzten Gruppensitzung auch diesen Inhalt gemeinsam erarbeiten.

Wir wollen uns zunächst ansehen, was ihr mit der Glaubensannahme, sich schützen zu müssen, verbindet, da sehr viele von euch sehr stark glauben, sich schützen zu müssen und sich nicht bewusst sind, wie sehr sie diese Glaubensannahme hegen. Wir untersuchen aber heute eigentlich, was ihr macht, wie ihr von Glaubensannahmen beeinflusst, die sich in eurem Fokus stark auswirken, den ganzen Tag lang handelt. Den ganzen Tag verstärkt ihr immer wieder Glaubensannahmen und seid euch objektiv nicht bewusst, was ihr eigentlich macht oder was eigentlich wirksam ist.

Ich möchte mit Castille beginnen, weil Castille und ich eine Übung besprochen haben, die dieses Thema behandelt. (Sieht Letty an) Erzähle den anderen heute anwesenden Individuen kurz wie erfolgreich du diese Übung - einen Tag lang auf alle deine Handlungen und Einflüsse von Glaubensannahmen zu achten - glaubst gemacht zu haben. Wie ging es dir an diesem einen Tag?

LETTY: Alles, was man vom Moment des Aufstehens an tut, wenn man die Zähne putzt oder sich kämmt, ist mit einem Glaubenssystem verbunden.

ELIAS: Richtig!

LETTY: Die Übung besteht darin, einen ganzen Tag darauf zu achten, was man tut. Ich sagte mir die ganze Zeit: "Was mache ich gerade? Was mache ich?" Es war unglaublich die Glaubenssysteme zu finden, die ich noch nie bemerkt hatte.

ELIAS: Hast du erkannt, dass sich die Glaubensannahmen oft wiederholen?

LETTY: Oh ja, viele.

ELIAS: Richtig. Innerhalb eines Tages macht ihr zahllose Aktionen, und jede dieser Aktionen ist von einer Glaubensannahme beeinflusst.

Bei dieser Übung kommt es nicht darauf an, zum Ausdruck gekommene Glaubensannahmen zu verurteilen, sondern sich zu erlauben zu erkennen, welche Glaubensannahmen ausgedrückt werden, und den Einfluss dieser Glaubensannahmen auf eure Handlungen und eure Entscheidungen zu sehen.

Das heißt nicht, dass ihr eine andere Glaubensannahme auszudrücken wählt, wenn ihr den Einfluss einer Glaubensannahme erkennt. Ihr könnt euch genauso gut entscheiden, die Glaubensannahme auszudrücken, die ihr schon zum Ausdruck gebracht habt, aber ihr wisst, dass ihr wählt. Das ist der Unterschied. Den ganzen Tag setzt ihr viele, viele Handlungen. Ihr handelt automatisch - ihr nennt das: "den Autopilot eingeschaltet haben". Ihr achtet NICHT darauf, was ihr zum Ausdruck bringt und tut.

Es ist so wichtig, auf die alltäglichen und von euch für unwichtig gehaltenen Handlungen im Laufe eures Tages zu achten, weil die diese unwichtigen Handlungen beeinflussenden Glaubensannahmen sehr oft die gleichen Glaubensannahmen sind, die die von euch als bedeutend erachteten Ereignisse beeinflussen.

Ihr alle macht Erfahrungen in eurem Fokus, die ihr für unbequem und negativ haltet und von denen ihr meint, dass es euch lieber wäre, sie nicht erschaffen zu haben. Eure automatische Reaktion, die wir in unserer letzten Gruppensitzung besprochen haben, besteht darin, euch zu fragen, warum ihr das erschaffen habt?

Wir haben diese automatischen Reaktionen untersucht, und ihr habt die Gelegenheit genutzt, euch die Frage, was eure häufigste automatische Reaktion ist, zu beantworten. Wir werden jetzt untersuchen, welchen Glaubensannahmeneinfluss ihr euren ganzen Tag über am stärksten zum Ausdruck bringt. Diese Glaubensannahmen sind der Grund für die Ereignisse oder Erfahrungen, die ihr erzeugt, deren Warum ihr wissen wollt und die ihr nicht mögt.

Dadurch gebt ihr euch auch mehr Spielraum. Wenn ihr euch erlaubt, deutlicher bewusst zu werden, was ihr macht, und sei es nur für einen Tag, lasst ihr euch eure Optionen erkennen. Ich kann euch allen versichern, dass ich euch allen gesagt habe, dass ihr Glaubensannahmen nicht beseitigt und ändert - aber was macht ihr?

Ihr habt jede Glaubensannahme, die es in allen Glaubenssystemen gibt, jede einzelne. Ihr habt jede Glaubensannahme jedes einzelnen Glaubenssystems, aber ihr bringt nur wenige zum Ausdruck. Ihr wählt entsprechend eurer gewählten Manifestation, der Kultur, in der ihr aufgewachsen seid, eures Alignments, eurer Bewusstseinsfamilienzugehörigkeit, eurer Orientierung, eurer Vorlieben. Ihr wählt bestimmte Glaubensannahmen aus, die ihr ausdrücken wollt, was sich auch auf eure Meinungen auswirkt.

Ich habe schon oft gesagt, dass ihr die Gesamtheit eurer Glaubensannahmen angenommen habt und doch weiter eure individuellen Meinungen und Vorlieben ausdrücken könnt. Annahme und individuelle Vorlieben stellen keine Gegensätze dar. Annehmen heißt, nicht zu beurteilen. Es heißt nicht, dass ihr nicht eure individuellen Vorlieben und Äußerungen und Meinungen habt, sondern dass ihr wisst, dass sie eure persönlichen Meinungen und Vorlieben und nicht besser oder schlechter als die anderer Individuen sind. Sie unterscheiden sich nur. Annahme erfolgt in Anerkennung des Unterschieds. Unterschiede sind recht schwer anzunehmen. Ihr wollt automatisch gleich sein. Wenn ihr gleich seid, fällt es euch leicht, euch selbst und einander anzuerkennen und zu schätzen. Wenn ihr gleich seid, sagt ihr, dass ihr euch objektiv versteht, und findet das gut.

Wie gesagt, die Bedeutung zu erkennen, welche Glaubensannahmen eure Handlungen während eines ganzen Tages beeinflussen, liegt darin, dass ihr euch selbst besser kennen lernt. Das erlaubt euch Wahlfreiheit. Missversteht das nicht, auch automatische Reaktionen sind Wahlentscheidungen, aber sie beschränken euch, da ihr diese automatischen Reaktionen nicht bewusst objektiv steuert.

Ich rede nicht davon, dauernd zu denken, denn Wählen erfordert kein Denken. Handeln erfordert kein Denken. Aber Denken ist ein mächtiges Werkzeug in eurer physischen Realität. Es ist ein objektives Werkzeug, das euch Information übersetzt. Es erlaubt euch, manchmal klarer zu verstehen, was ihr erschafft.

Oft hilft es euch nicht, klar zu verstehen. Es verwirrt euch, da ihr eurem Denkmechanismus nicht die für eine genaue Übersetzung nötige Information gebt. Er übersetzt deswegen nur ganz allgemein, und ihr kennt euch nicht aus und dreht Runden auf eurem Hamsterrad. (Lächelt)

Was macht ihr jeden Tag für gewöhnlich? (Pause) Ihr alle erwacht! (Lachen)

SHARON: Alle Glaubensannahmen?

ELIAS: Ganz allgemein. Ich frage speziell nach euren Handlungen. Ihr erwacht, esst und...

SHERI: Ich muss pinkeln gehen.

ELIAS: Gut! Das ist deine erste Handlung, und wie gehst du diese Handlung an? (Viel Lachen)

SHERI: Also, ich setze mich auf den Sitz (Lachen dauert an)

ELIAS: Wie kommst du zu deinem WC?

SHERI: Ich öffne meine Augen und sage: "Hier ist es! Ich glaube, ich setze mich!" (lacht) Ich weiß nicht genau was die Frage ist.

ELIAS: Machst du noch etwas zwischen diesen zwei Handlungen? (Lachen)

SHERI: Ich stehe normalerweise auf, bevor ich pinkeln gehe.

ELIAS: Denkst du dabei irgendetwas?

SHERI: Nachher sag ich mir: "Ich glaub, ich hab pinkeln müssen."

ELIAS: Gut. Das ist eine normale Funktion.

Jede Handlung, die ihr setzt, wird von einer Glaubensannahme beeinflusst.

SHERI: Eine Glaubensannahme über Ausscheidung?

ELIAS: die was zum Ausdruck bringt? (Pause)

SHERI: Helft mir! (Lachen)

ELIAS: Ja! (Humorvoll) Schließlich macht ihr alle ganz Ähnliches, wenn ihr aufsteht. (Lachen)

BEN: Dass es eine richtige Weise dafür gibt.

PAT: Und einen richtigen Ort dafür.

WENDY B: Und dass man es tun muss, um sich wohl zu fühlen.

STEVE: Und dass man morgens eine volle Harnblase hat, wenn man in der Nacht nicht aufsteht und geht. Es wurde Harn produziert.

ELIAS: Ihr führt diese Handlung doch auf eine bestimmte Weise durch, denn ihr habt jetzt moderne Sanitärinstallation, wie ihr es nennt.

Gibt es Regeln die Sanitärinstallation betreffend?

STEVE: Die Klosettbrille sollte unten sein.

PAT: Dass Frauen nicht stehen! Es ist ein bisschen schwieriger. (Viel Gerede und Lachen, und Elias schaut sehr amüsiert drein.)

LAURA: Nicht beim Duschen.

ELIAS: Duschst du gleich, oder kommt zuerst die Ausscheidung?

LAURA: Ich ... normalerweise in der Dusche.

ELIAS: Gut.

LAURA: Weil alles ein und dasselbe ist, also …

ELIAS: Ah, und was ist mit den Individuen, die eine Glaubensannahme haben, die sagt, dass das eine inakzeptable Handlung ist?

LAURA: Ja, ich weiß, dass es so ist und andere Leute es inakzeptabel finden, dass ich das tue. Aber ich finde es ökonomisch, ich finde es ... ich verschwende das Wasser nicht in der Toilette. Ich gehe ... in der Dusche. (viel Lachen, und die Gruppe fängt an, unterschiedliche Meinungen über dieses Thema zu äußern)

ELIAS: Ah! VIELE Glaubensannahmen! (Viel Gelächter)

RETA: Ich möchte hinzufügen, dass es aus medizinischer Sicht besser ist, wenn eine Frau steht.

ELIAS: Ah, eine weitere Glaubensannahme. Gut! Wenn ihr ausgeschieden oder geduscht habt ... wie duscht ihr?

(Die Gruppe diskutiert durcheinander. Lachen darüber, was zum Duschen nötig ist: entkleiden, warmes Wasser haben, die Duschtür öffnen und schließen, Wasser nicht verschwenden oder das ganze warme Wasser aufbrauchen, saubere Handtücher, nicht die Klospülung betätigen, während jemand duscht...)

ELIAS: Wir haben vielleicht eure erste halbe Stunde, die ihr wach seid, und ihr habt schon viel gemacht und jede Handlung enthält eine Glaubensannahme.

Welche Glaubensannahmen beeinflussen diese Handlungen?

RETA: Man muss etwas für sich tun.

PAT: Sich erleichtern! Wenn man muss, muss man!

JO: Man weiß, dass man sich besser fühlt, wenn man sauber ist, und Laura nimmt auf die Umwelt Rücksicht. (Lachen)

PAUL: Viele Glaubensannahmen über den Umgang mit anderen und welche Handlungen andere Personen weniger stören.

ELIAS: und sich so um die Wahrnehmungen anderer Individuen zu kümmern.

LAURA: In meiner Arbeit wasche ich auch meine Hände nach dem Pinkeln, aber ich mache das sonst nirgends, weil die Glaubensannahme besagt, dass ich meine Keime los werden muss, bevor ich zurückgehe und meine Arbeit mache. Ich mache es nur da.

ELIAS: Und welche Glaubensannahme beeinflusst diese Handlung, deine Hände zu waschen?

(14 Uhr 35; 8 Minuten 45 Sekunden der Sitzung wurden nicht aufgenommen. Das Tonband fängt um 14 Uhr 44 wieder an. Es geht da um Meditation.)

ELIAS: Was welche Handlung erzeugt?

KIM: Ich glaube, dass es schützt, um sich besser konzentrieren zu können.

ELIAS: Sozusagen, weil es eine Verteidigung ist. Weil es eine Handlung ist, die von der Glaubensannahme motiviert sein könnte, dass du deinen Tag nicht effizient steuern kannst. Deswegen tust du das, um deine Aufmerksamkeit klarer und vollständiger zu fokussieren und andere Energien zu nutzen, die dir behilflich sein sollen, damit du dich während deines ganzen Tages besser steuerst.

KIM: Genau. Also, welche Glaubensannahme wäre besser?

ELIAS: Ah. (Lachen)

PAMELA: Und wenn wir das alles aus Freude daran tun? Ich meine, wenn man ins Badezimmer geht, weil man es gerne hat, wie man sich danach fühlt? Man duscht, weil man es mag, wie sich die Haut danach anfühlt, und frühstückt, weil man den Geschmack genießt, und meditiert, weil man das Gefühl mag, das man dadurch bekommt, als Vorbereitung auf den Tag.

ELIAS: Das ist ein gutes Beispiel dafür, womit ich in diesem Gespräch angefangen habe. Deine Antwort jetzt nimmt automatisch an, dass diese ganzen Glaubensannahmen, die diese Handlungen beeinflussen, schlecht oder negativ sind.

PAMELA: Wenn ich sage, dass ich etwas tue, weil es sich gut anfühlt ...?

ELIAS: Die Art, in der du das sagst und mich das fragst, ist defensiv und bringt etwas zum Ausdruck, das du als defensive und entgegengesetzte Auffassung siehst, nämlich möglicherweise nur etwas gerne zu tun. Ich habe nicht gesagt, dass irgendeine dieser Glaubensannahmen schlecht ist oder dass ihr sie ändern sollt.

PAMELA: Ich habe aber doch nur gesagt, dass alles, worüber du gesprochen hast, auch nur Vorlieben sein könnten ...

ELIAS: Richtig.

PAMELA: ...und nicht etwa zu glauben, dass wir das tun müssen.

ELIAS: Richtig, aber wie wollt ihr objektiv wissen, ob es eine Vorliebe ist oder ein Einfluss automatischer Reaktionen auf Glaubensannahmen, die ihr vielleicht nicht so gern habt, wenn ihr euch nicht bewusst seid, was ihr tut und was dieses Tun beeinflusst?

Das ist der Punkt, nicht dass irgendwelche eurer Glaubensannahmen schlecht sind. Sie sind alle neutral. Ihr verbindet sie mit gut und schlecht. Diese Assoziationen entsprechen oft euren Vorlieben, was nicht schlecht ist. Aber schwieriger wird es und manchmal schwerer zu durchschauen, wenn ihr eure Vorlieben für gut haltet und andere Individuen trefft und andere Vorlieben habt und meint, dass die Vorlieben der anderen nicht genau so gut sind. Auf Grund dessen erfolgen unablässig automatische Reaktionen.

Immer wieder fragt ihr mich etwa so: "Wie kann ich anderen Individuen helfen? Ich möchte den Bewusstseinswandel unterstützen. Ich habe Schwierigkeiten mit meiner Tochter, meiner Mutter, meinem Vater, meinem Sohn, meinem Freund. Was kann ich tun? Wie kann ich helfen? Wie kann ich annehmen?" Solche Fragen werden in diesem Forum dauernd gestellt. Und ich sage euch allen immer wieder: "Nehmt an." Was ist unter "Annehmen" zu verstehen?

ARTHUR: Nicht beurteilen.

ELIAS: Und wie vollbringt ihr das? Wie gelingt es euch, nicht zu beurteilen?

FRANK: Sich selbst annehmen.

ELIAS: Richtig, und wie nehmt ihr euch selbst an?

FRANK: Indem man sich nicht beurteilt; sich seiner eigenen Glaubensannahmen bewusst sein und sie nicht beurteilen.

JUNE: und nicht zu vergleichen.

ELIAS: Ohne Vergleich auszukommen wirkt sehr stark. Das ist eine sehr wirkungsvolle Glaubensannahme.

Q: (Unverständlich)

ELIAS: Richtig, aber die Voraussetzung dafür ist, ganz vertraut mit sich selbst zu sein.

ARTHUR: Bemerken?

ELIAS: Andauernd; die eigenen Vorlieben oder die anderer Individuen zu erkennen aber nicht zu verurteilen. Sich nicht um andere zu kümmern sondern sich selbst zu sehen. Seine eigenen Vorlieben nicht zu verurteilen und sie mit anderen zu vergleichen, weil sie möglicherweise nicht gleich sind. Die eigenen Glaubensannahmen, Vorlieben und Wahlentscheidungen annehmen. Die eigenen Wahlmöglichkeiten erkennen. Nicht automatisch reagieren und den Autopilot einschalten, sondern die einzigartigen individuellen Vorlieben erkennen und sich die Freiheit erlauben, sie ohne Beurteilung zum Ausdruck zu bringen. Erkennen, dass andere Individuen auch ihre Vorlieben ausdrücken und es unnötig ist, die Vorlieben eines anderen Individuums zu kritisieren. Denn wie sollte das eure Realität verändern? Worin liegt da eine Bedrohung?

Beispielsweise habt ihr in eurer Gesellschaft starke Glaubensannahmen, sehr wirksame Massenglaubensannahmen, über euer physisches Körperbewusstsein.

Ich nenne zwei Beispiele. Du bist vielleicht ein Individuum, das sich bewusst ernährt und bestimmte Glaubensannahmen hat, was gesund ist und welche Nahrungsmittel eine höhere Schwingung haben. Viele Individuen haben solche Glaubensannahmen. Sie sind nicht falsch, aber sie sind Glaubensannahmen.

Du triffst jemanden, der ganz andere Vorlieben und Äußerungen hat und vielleicht Nahrungsmittel zu sich nimmt, die ihr für wirklich ekelhaft und extrem ungesund haltet. (Lachen)

Die andere Person bringt ihre Vorliebe und du deine zum Ausdruck, aber du beurteilst, dass sie ungesund isst, was sehr schlecht ist. Und sie beurteilt dich vielleicht als Spinner, weil du an Nahrung mit höherer Schwingung glaubst. Das sind nur Unterschiede!

Aber in dieser einfachen Begegnung verurteilst du sehr. Tut dir das andere Individuum etwas an oder erschafft es deine Realität für dich, wenn es lieber Nahrungsmittel zu sich nimmt, die du für ekelhaft hältst? Verändert es deine Realität?

PADDY: Nicht wenn du es nicht lässt.

ELIAS: Wie sollte es auch eure Realität durch seine Wahl verändern?

PAT: Es könnte Blähungen haben. (Lautes Lachen)

ELIAS: Wie du damit umgehst, ist deine Wahl.

PAT: (Unverständlich)

ELIAS: Es ist doch deine Wahl, wie du damit umgehst, nicht wahr?

PAT: Iss die rechten Dinge und wir brauchen uns nicht damit zu befassen.

ELIAS: Ah! Deswegen versuchst du, die Realität des anderen Individuums für es zu erschaffen. Du wählst ...

PAT: Aber ihre Realität beeinflusst in diesem Fall direkt meine Realität.

ELIAS: Wenn du es erlaubst.

PAT: Also offensichtlich würde ich es in diesem Szenarium erlauben, daher würde ich versuchen ...

ELIAS: Du kannst es erlauben oder auch nicht. Du kannst wählen, welche Sinne du einsetzt.

PAT: (Unverständlich)

ELIAS: Im konkreten Fall beeinflusst es deine Realität. Aber um auf deine Bemerkung zurückzukommen, wie erschafft ein anderes Individuum deine Realität?

PADDY: Es erschafft deine Realität nicht, außer wenn du das erlaubst.

ELIAS: Sogar in diesem Szenarium erschafft es deine Realität nicht. DU erschaffst das aufgrund deiner Glaubensannahme, dass du Opfer bist. Das andere Individuum erschafft nichts von deiner Realität, nicht einmal mit Blähungen! (Lautes Lachen)

PAT: Es fällt mir schwer, das zu verstehen.

ELIAS: (Nachdrücklich) Ihr erschafft jeden Aspekt eurer Realität.

PAT: Also, ich hatte einen Hund, einen gelben Labrador. Er war der beste Hund der Welt, abgesehen von seinen Blähungen. Du sagst mir jetzt, dass ich das erschaffen habe? Der Hund war sehr gut mit seiner Schöpfung...

ELIAS: Wenn du es wahrnimmst, hast du es erschaffen.

PAT: Das ist schwer zu verstehen, wie ich ... er ist jetzt tot. Aber das ist ein sehr schwer zu verstehendes Konzept.

ELIAS: Ich verstehe das. Das ist der Punkt. Und das ist der Bewusstseinswandel. (Grinst)

JOHAN: Ich glaube, die Schwierigkeit beim Beurteilen liegt darin, dass es wirklich der persönlichen Erfahrung bedarf neutral sein zu können. Ich glaube, dass wir lernen müssen, Neutralität zu erfahren, zuzulassen und zugelassen zu werden, weil wir die Lebensaufgabe haben …

ELIAS: Das von dir angesprochene Paradoxon, das in Wirklichkeit keines ist, besteht darin, dass ihr Neutralität, aber auch die Vorlieben zum Ausdruck bringt, die nicht notwendigerweise neutral sind. Es besteht darin, euch eure Freiheit zu gestatten, eure Vorlieben und eure Meinungen auszudrücken, aber auch, euch oder andere Individuen gleichzeitig nicht zu beurteilen.

Ich sage nicht, dass "Beurteilen" sich auf negativ beschränkt; Urteilen kann auch etwas sein, was ihr positiv nennt. Beurteilt deswegen eure Vorlieben nicht - dass sie gut oder besser oder sogar manchmal schlechter sind - und vergleicht euch nicht mit anderen Individuen, sondern erkennt eure Vorlieben und nehmt sie an, seid euch objektiv bewusst, dass sie eure Vorlieben und annehmbar sind und die Unterschiede zu anderen Individuen auch annehmbar sind.

Noch ein Beispiel: Ein Individuum kann in seinem Fokus einer Vorliebe nachgehen verbunden mit seiner Glaubensannahme, dass es gesund und gut ist, gewisse Substanzen nicht zu konsumieren, - nehmen wir da vielleicht eine Glaubensannahme, die in eurer Gesellschaft üblich ist, nämlich euer Cannabis, euer Marihuana betreffend. Einige Individuen haben sehr starke Glaubensannahmen, dass das schlecht ist und ihr diese Substanz nicht konsumieren sollt. Andere Individuen nehmen diese Substanz dauernd und es geht ihnen recht gut. Die Individuen, die glauben, dass es nicht gut ist, diese Substanz zu verwenden, haben vielleicht mit dieser Substanz zu tun und erzeugen eine sehr starke Reaktion und erschaffen ungewöhnliche Erfahrungen. Das Individuum, das das nicht glaubt, kann diese Substanz konsumieren und ganz normal funktionieren und nicht erleben, was das andere Individuum erlebt. Aber beide Individuen beurteilen vielleicht den anderen, oder ein Individuum beurteilt und das andere nicht.

Es kommt darauf an zu erkennen, wo beurteilt wird und was die Urteile beeinflusst. Im Allgemeinen urteilt ihr aufgrund von Glaubensannahmen, Nichtannahme und gewählten Unterschieden.

Was geschieht, ist einfach folgendes: Individuen wählen. Eine Wahl ist weder gut noch schlecht, sogar wenn es um Mord geht. Es sind nur Wahlentscheidungen. Es sind Erfahrungen. Erst in Verbindung mit euren Glaubensannahmen entstehen Urteile.

Ihr könnt die Glaubensannahmen weiter haben, die ihr ausdrückt und einsehen, dass die Glaubensannahmen an sich neutral sind, dass sie eure Vorlieben sind. Es kommt aber darauf an, eurer Glaubensannahmen und deren Einflüsse bewusst zu sein.

Wir machen Pause. Ihr könnt euch mit einem eurer Szenarien beschäftigen, die so schwer anzunehmen sind und die ihr so gern erschafft! (z.B. Rauchen) (Lachen) Das könnt ihr alle machen, wenn ihr so wollt und so wählt!

Pause um 15 Uhr 04
Wiederbeginn um 16 Uhr 09

ELIAS: Wir setzen fort. (Pause, und Lachen) Oder nicht!

MARGOT: Elias, als ich mit Mary draußen war, redeten wir über eine meiner Meinung nach stinknormale Massenglaubensannahme. Mich interessiert dabei, dass es eine Massenglaubensannahme ist, die sehr stark verbreitet ist, dass nämlich niemand vor fünf Uhr nachmittags trinken sollte. (Lachen)

Ich wuchs nicht mit dieser Glaubensannahme auf, aber ich hatte sie wirklich früh in meinem Leben, weil jemand in meiner Umgebung immer bis fünf warten musste. Es ist nicht meine Glaubensannahme, außer dass ... und darum frage ich dich das. Angenommen ich bin irgendwann während des Nachmittags müde und möchte etwas trinken. Der erste Gedanke, der mir kommt, ist: "Ist es fünf?" Ich sehe immer auf die Uhr. Ich meine, das ist ziemlich dumm von mir, weil es mir ja egal ist. Wenn ich um drei etwas trinken will, tue ich das, aber ich denke an die Redewendung.

ELIAS: Das ist wichtig, Giselle, da das eine Erläuterung Glaubensannahmen betreffend ist, die Individuen zwar haben aber glauben, dass sie das nicht tun, und sich entscheiden, diese nicht unbedingt zum Ausdruck zu bringen.

Folgendes geschieht: du sagst dir das aufgrund deiner Kommunikation mit dir bzw. Botschaft an dich, die du dann so übersetzt, dass du auf die Uhr siehst. Deine Kommunikation weist dich auf eine Glaubensannahme hin, die du hast, die du aber nicht auszudrücken dich entscheidest.

Das ist für viele Individuen verwirrend. Sie sagen vielleicht sehr ähnlich wie du jetzt: "Ich habe diese Glaubensannahme nicht, aber ich merke dauernd, dass mir diese Glaubensannahme bewusst wird."

Du hast diese Glaubensannahme. Du hast sie wirklich und bist dir ihrer bewusst. Aber du entscheidest dich, ihr nicht zu entsprechen und somit lässt du dich wählen und kannst dich anders verhalten. Das heißt nicht, dass die Glaubensannahme nicht existiert und du sie nicht hast, da du das tust. Das ist ein Beispiel dafür, eine Glaubensannahme zu haben und sich die Wahl offen zu halten, und sie nicht notwendigerweise zum Ausdruck zu bringen, ihre Existenz zu erkennen und zu sehen, dass du sie hast, dich wählen zu lassen, welche Handlung du setzt und zu wissen, dass die Glaubensannahme existiert, aber ihr auch nicht unbedingt in diesem Moment entsprechen und sie zum Ausdruck bringen zu müssen. Du hast Recht, dass das wirklich eine Massenglaubensannahme ist. Das hat auch mit unserer bisherigen Diskussion über die Einnahme anderer Substanzen zu tun.

In eurer Kultur und Gesellschaft ist diese spezielle Substanz auch sehr umstritten. Individuen haben sehr starke Glaubensannahmen über diese Substanz. In eurer Gesellschaft erzeugt ihr Unterscheidungen zwischen natürlich und nicht natürlich. Ich möchte euch sagen, dass ihr alles erschafft, was es in eurer Realität gibt, ob es nun chemisch ist oder was ihr natürlich oder organisch nennt. Ihr erschafft beides; beides sind Äußerungen von euch. Deswegen sind sozusagen beide natürlich. Sie sind Verlängerungen von euch.

Ihr verbindet nur Glaubensannahmen mit dem, was wächst und was ihr herstellt, aber ihr stellt her, was wächst und was ihr erzeugt. Sie sind sozusagen dasselbe. Sie sind Verlängerungen von euch, Erzeugnisse von euch. Nur eure Glaubensannahmen, die mit den Unterschieden verbunden sind, erzeugen euren unterschiedlichen Umgang mit ihnen und eure mit ihnen verbundenen Urteile.

Vielen Individuen habe ich das auch schon gesagt, ihr könnt konsumieren, was auch immer ihr wollt und wählt, ob ihr es für natürlich oder nicht, organisch oder synthetisch haltet. Eure Reaktion darauf, euer Umgang damit beruht wirklich auf euren damit verbundenen Glaubensannahmen. Ihr könnt jede Substanz in eurer physischen Realität konsumieren und keine Reaktion darauf zeigen.

ARTHUR: Wie der, der ein ganzes Fahrrad gegessen hat? (Lachen)

ELIAS: Ihr könnt alles in eurer Realität konsumieren, ohne notwendigerweise euer physisches Körperbewusstsein zu schädigen oder zu beeinflussen. Es hängt von euren Glaubensannahmen ab, die damit verbunden sind, was ihr konsumiert.

Euer physisches Körperbewusstsein ist eine sehr effiziente Schöpfung. Es kann ÜBERHAUPT jede Substanz konsumieren, die ihr euch in eurer Realität physisch vorstellen könnt.

PAT: Meinst du, wenn man ein bekanntes Gift einnimmt, aber nicht bewusst weiß, dass es Gift ist, und stirbt, muss es nicht unbedingt so ausgehen? Man könnte das Gift einnehmen und es ginge einem gut ohne Nebenwirkungen.

ELIAS: Richtig!

PAT: Was muss man machen, um das zu erreichen.

ELIAS: Wenn ihr einnehmt, was ihr Gift nennt und sterbt, hat das nichts mit dem Gift zu tun. Es ist in eurer Wahl begründet, zu diesem Zeitpunkt und den Glaubensannahmen der gewählten Methode entsprechend euch zu verabschieden.

PAT: Ich meine, wenn jemand unabsichtlich etwas einnimmt …

ELIAS: (Bestimmt) Ihr erzeugt keine Zufälle. Es gibt keine Zufälle. Das sind Wahlentscheidungen.

PAT: Auf einer anderen uns unbekannten Stufe ...

ELIAS: Nein. Jedes Individuum ist sich dessen bewusst. Im Augenblick, in dem ihr euch entscheidet, euch zu verabschieden, seid ihr euch dieser Wahl bewusst. Es ist kein Zufall, und ihr verheimlicht euch nichts. IHR WISST.

PAT: Ich will das genau wissen. Wenn ich das als Fokus mache, jetzt als mein individueller Fokus, weiß ich es dann als Fokus? Ich rede nicht über das Wesen - ein Wesen kann alles tun - aber würde ich als Fokus wissen, was ich tue, wenn ich es tue?

ELIAS: Im Moment der Wahl sich zu lösen, ja.

PAT: Also wenn ich Gift genommen habe, aber nicht wusste, dass es Gift war...

ELIAS: Richtig, ich verstehe.

PAT: Aber ich nahm dieses Gift, und ich werde sterben. Ist es völlig eine Sache dieses Fokus und nicht des Wesens? Verstehe ich als Fokus, dass ich das gewählt habe und sterben werde.

ELIAS: Im Moment der Wahl sich zu lösen.

Ich verstehe, was du meinst. Ihr könnt objektiv ohne euer Wissen eine Substanz, die ihr für tödlich haltet, einnehmen, aber im Moment der Loslösung seid ihr euch immer dieser Wahl objektiv bewusst und ob ihr euch so entscheiden wollt oder nicht.

PAT: Ich will noch einmal darauf zurückkommen. Ich bin in einer Bar, ich weiß nicht, dass ich eine bestimmte Substanz einnehmen werde, aber jemand gibt etwas in mein Getränk. Ich kann nichts dafür und ich trinke dieses Getränk. Ich habe das nicht gewählt ...

ELIAS: (Bestimmt) Doch, das hast du.

PAT: Du sprichst vom Wesen und nicht vom Fokus.

ELIAS: Ich spreche zu dir über den Fokus.

PAT: Ich bin mir völlig bewusst, dass ich gewählt habe, auch wenn in meinem Gehirnmuster nichts davon da ist.

ELIAS: Die Wahl ist nicht ...

PAT: ...dass ich gewählt habe an diesem Tag zu sterben?

ELIAS: Oder nicht.

PAT: Oder nicht. Du weißt, was ich meine.

NORM: Nur subjektiv, richtig? Nicht objektiv.

PAT: Wenn jemand etwas in mein Getränk gegeben hat und ich keine Ahnung davon habe - ich bin unschuldig - und ich trinke das und breche in dieser Nacht zusammen. Ich will wirklich wissen, ob ich das gewählt habe ...

ELIAS: Ja.

PAT: ...auf der Stufe des Fokus, nicht des Wesens?

ELIAS: Nicht als Wesen weil du WESEN BIST.

PAT: Ich weiß, dass ich Wesen bin, aber ich will wissen, auf welche Stufe …

ELIAS: (Laut) In dieser …

PAT: ...entscheide ich mich?

NORM: Auf welches Bewusstsein ihres Fokus beziehst du dich subjektiv oder ...

ELIAS: Objektiv!

NORM: Obwohl sie es nicht weiß?

PAT: Ich will nicht sterben, und ich habe mich nicht einmal daran beteiligt, soviel ich weiß.

ELIAS: Ah, aber du nimmst teil, da du es erschaffst!

MANN: Meinst du, dass man sich zum Opfer macht?

PAT: Also, ich versuche nur zu verstehen.

ELIAS: Du erschaffst jeden Aspekt deiner Realität, jeden Moment, jede Handlung. Es gibt keine Handlung in eurer Realität, die ihr nicht erschafft. Weder ein anderes Individuum, noch ein Umstand, eine Situation, ein Szenarium kann eure Wahlentscheidungen oder eure Realität für euch erschaffen.

PAT: aber wir sprechen über den FOKUS…

ELIAS: Ich weiß.

PAT ...wir sprechen nicht über das Wesen.

ELIAS: Ich weiß.

PAT: Ich glaube, dass das Wesen alles kann, dass die ganzen Dinge geschehen und wir sie als Fokus einfach hinnehmen, aber erschaffe ich das als Fokus?

ELIAS: Ja, darin liegt die Bedeutung dessen, was wir vorher besprochen haben.

DON: Weil wir es bewusst erschaffen könnten, aber es per Autopilot erschaffen.

ELIAS: Richtig!

NORM: Ich möchte, dass du den Unterschied für unser Erschaffen zwischen objektivem und subjektivem Bewusstsein definierst.

ELIAS: Es gibt wirklich nur einen geringen Unterschied. Wie oft und oft gesagt, sind sie in Harmonie miteinander. Was ihr in subjektivem Bewusstsein erschafft, erschafft ihr deswegen auch in objektivem Bewusstsein.

Der Unterschied zwischen subjektiv und objektiv besteht darin, dass das Subjektive wirklich genau und buchstäblich zu nehmen und das Objektive abstrakt ist. Deswegen kann eine Handlung, eine Richtung oder eine Bewegung, die ihr subjektiv setzt, sich in tausendfacher Weise objektiv manifestieren, da das objektive Bewusstsein abstrakt ist.

Es ist wirklich umgekehrt wie ihr glaubt. Ihr verbindet euer subjektives Bewusstsein mit dem Traumzustand. Euer Traumzustand ist ziemlich objektiv. Ihr stellt in Zusammenhang mit physischer Realität bildliche Darstellungen (imagery) objektiv dar.

ARTHUR: Und abstrakt, in der Traumrealität?

ELIAS: Ihr seid in eurer Traumrealität als Spiegel eurer Wachrealität wirklich abstrakt.

Euer subjektives Bewusstsein ist wirklich genau und nicht abstrakt. Euer subjektives Bewusstsein kann euch eine euer Tun beeinflussende Glaubensannahme genau bezeichnen - nämlich genau die eine - und ihr erzeugt Hunderte objektive Bilder, um diese eine Glaubensannahme widerzuspiegeln.

DON: Ist das unabhängig von der Orientierung? Gilt das, was du sagst, für alle ...

ELIAS: Richtig. Es ist dabei nicht von Bedeutung, welche Orientierung ihr habt. Diese Handlung ist gleich, und ihr ...

NICKY: Könntest du wiederholen, was subjektiv ist?

ELIAS: Es ist nicht abstrakt. Es ist buchstäblich zu nehmen.

NICKY: Welche Stimmung... (unverständlich)?

ELIAS: Das ist nicht von Bedeutung. Es ist keine Frage der Stimmung, da das Denken impliziert und das nichts mit Denken zu tun hat. Darüber habe ich vorher in unserer Diskussion gesprochen. Ihr denkt nicht, um zu wählen und zu handeln.

Aber das ist euch vertraut, Gedanken zu fassen, auf Denken zu vertrauen und zu erwarten, dass Denken genau ist. Es ist nicht immer genau. Seine Genauigkeit hängt ganz davon ab, welche Information ihm geboten wird. Information wird durch Kommunikation erzeugt. Denken ist keine Kommunikation.

PAT: Das ist wirklich schwer zu verstehen für mich, weil wir so gewohnt sind, das Denken für viel wichtiger zu halten. Egal wie oft du uns sagst, dass Denken nicht alles ist, denken wir doch. Wir kämpfen noch diesen Kampf.

ELIAS: Das ist ein weiteres Missverständnis. Ich sage niemandem, dass er nicht denken soll.

PAT: Wir denken, ob du uns das heißt oder nicht! (lacht)

ELIAS: Richtig, da das Denken eine Funktion eurer objektiven physischen Manifestation ist. Es ist immerhin eine Funktion eures physischen Bewusstseins ...

PAT: Also ist es wertvoll. Würdest du sagen, dass es wertvoll ist?

ELIAS: Richtig, es ist nicht weniger eine Funktion als euer Herzschlag oder eure Atmung. Es ist wirklich wertvoll, und es entsteht dauernd. Es bleibt genauso wenig stehen wie euer Herzschlag oder eure Atmung. Ihr wendet nur eure Aufmerksamkeit. Manchmal achtet ihr intensiv auf eure Gedanken, manchmal nicht.

ARTHUR: Deswegen kann es wertvoll sein wahrzunehmen, wann wir nicht denken, richtig?

ELIAS: Vielleicht. Ich werte den Denkmechanismus nicht ab, sondern helfe euch zu erkennen, was Denken ist, und zu verstehen, dass es keine Kommunikation ist und eurer Schöpfung der Realität nicht vorausgeht.

Ihr könnt denken und denken und denken und das wird eure Realität nicht erschaffen. Ihr könnt euch alles wünschen und daran denken, was ihr euch wünscht und erschafft es nicht. Der Grund weshalb ihr es nicht erschafft, besteht darin, dass Denken die Realität nicht erzeugt. Es erschafft keine Realität; es interpretiert. Es übersetzt Kommunikationen. Ihr habt viele Kommunikationskanäle. Die Funktion des Denkens ist zu übersetzen.

Aber wenn ihr dem Denkmechanismus keine geeignete Information über eure Kommunikationskanäle anbietet, übersetzt er nicht genau. Er übersetzt allgemein. Darin liegt die Bedeutung des Darauf-Achtens, was eure Wahlentscheidungen beeinflusst und darauf, was ihr wählt.

Was ihr wählt, entspricht eurer Regie und Richtung. Ihr wählt, was ihr tut und nicht unbedingt, was ihr denkt. Ihr könnt für euch in einem Moment denken: "Ich durchquere diesen Raum und hole mir etwas zum Knabbern." Aber ihr wendet dann doch eure Aufmerksamkeit dem Individuum, das neben euch sitzt, zu und redet mit ihm. Ihr MACHT nicht, was ihr dachtet, aber tut, wonach ihr euch sehnt entsprechend eurer Regie.

Darin liegt die Bedeutung, darauf zu achten, was ihr tut und was beeinflusst, was ihr tut. Weil euer Tun euer Wählen ist. Die Einflüsse auf euer Wählen sind wirklich bedeutend, weil eure Glaubensannahmen dauernd beeinflussen, was ihr wählt.

PAT: Was beeinflusst also unser Tun? Wenn es nicht unser Denken und nicht das ist, was wir tun wollen, was ist dann der handelnde Teil?

ELIAS: Euer Verlangen in Verbindung mit euren Glaubensannahmen. Das ist ganz wichtig. Ihr könnt eure Bedürfnisse benennen, obwohl das manchmal auch wirklich eine Herausforderung darstellen kann. Viele von euch sind ...

(Die Tonbandaufnahme wurde um 16 Uhr 35 unterbrochen; Der Rest dieses Absatzes und der folgende Absatz wurden vom Videofilm von den Lippen abgelesen.)

... sich objektiv ihrer Wünsche, die wirklich ein objektiver Ausdruck sind, nicht bewusst. Wonach ihr euch sehnt, ist ein subjektiver Ausdruck, der sich nicht vor euch versteckt. Eure Sehnsucht beeinflusst eure Regie und Richtung und eure Richtung drückt sich objektiv in euren Wahlentscheidungen und eurem Tun aus. Aber ihr gebt nicht acht. Ihr seid euch deswegen nicht objektiv bewusst, was eure Sehnsucht ist, was eure Richtung ist und was ihr wählt, da ihr nicht immer wählt, was ihr wollt.

… (2 Minuten 20 Sekunden fehlen von der Sitzung)

ELIAS: Nicht notwendigerweise ein Gedankenstrom, sozusagen. Aber es gibt unterschiedliche Gedankenmuster und ihr erzeugt euren individuellen Ausdruck dieses Mechanismus unterschiedlich. Die Orientierung beeinflusst auch und erzeugt jeweils unterschiedliche Arten von Gedankenmustern, aber der Mechanismus bleibt derselbe. Die Funktion bleibt dieselbe. Aber...

… (4 Uhr 39, Wiederbeginn der Tonbandaufzeichnung; 4 Minuten, 5 Sekunden Aufnahme fehlen)

... die Orientierungen gehen unterschiedlich mit dem Denkmechanismus um, weil die Orientierungen die Wahrnehmung sehr beeinflussen.

PAMELA: Also ist das starke Gefühl, dass Denken mehr als ein Übersetzer ist, Teil von Duplizität? Spielt das hier herein ...

ELIAS: Es ist eine unrichtige Definition.

PAMELA: Entschuldige, es ist eine...?

ELIAS: Es ist eine unrichtige Definition.

PAMELA: Was ist damit gemeint?

ELIAS: Was du gefragte hast. Eine unrichtige Definition führt dazu, dass Denken so stark als Kommunikation oder als eine Methode verstanden wird, eure Realität zu erzeugen.

Es ist ein Missverständnis und eine unrichtige Definition ähnlich der unrichtigen Definition von Emotion. Es war für viele Individuen eine Herausforderung Emotion nicht als eine Reaktion und Antwort, sondern als eine Kommunikation, die sich mit einem Signal verbindet, zu definieren. Vielen Individuen fällt der Versuch, diesen Ausdruck und diese Funktion, die eine Kommunikation ist, umzudefinieren und objektiv zu verstehen, worin die Kommunikation besteht, immer noch schwer.

In ähnlicher Weise habt ihr definiert, dass Denken eine Kommunikation ist und somit habt ihr eine unrichtige Definition der Funktion des Denkens.

NORM: Kann eine Person nicht Gedanken dazu verwenden, eine Wahlentscheidung festzulegen und damit das Denken dazu nutzen, die Wahl zu treffen, die die Handlung erzeugt?

ELIAS: Das hängt von euren Kommunikationen und wie ihr sie übersetzt ab, und ob ihr genau übersetzt. Individuen übersetzen manchmal die verschiedenen Kommunikationen. Emotion ist nicht euer einziger Kommunikationskanal. Deswegen erfassen Individuen manchmal die unterschiedlichen Kommunikationsströme richtig und genau und übersetzen sie in Gedanken. Dadurch erzeugen sie eine Handlung oder eine Wahl, die mit den Gedanken übereinstimmt.

NORM: Also ist es immer noch die Wahl, die die Handlung macht ...

ELIAS: Richtig!

NORM ... und die Wahl wird eben nicht von der Gedankenkommunikation gemacht. Die Gedankenkommunikation mit …

ELIAS: Nein! Denken ist keine Kommunikation.

NORM: Wie erschafft das Denken dann eine Wahl?

ELIAS: Es erschafft sie nicht.

NORM: Wir waren gerade einer Meinung, dass es sie erschafft.

ELIAS: Nein. Wir stimmten nicht darin überein, dass es die Wahl erschafft oder erschaffen kann. Denken erschafft keine Wahl.

Ihr könnt euch eine Kommunikation anbieten und diese mit dem Denkmechanismus genau übersetzen und eine Handlung erschaffen, die der genauen Übersetzung entspricht, aber der Gedanke erschafft keine Handlung oder Wahl.

NORM: Wenn ich etwas verliere und ich glaube, dass es hier oder hier oder hier sein könnte, dann denke ich, wo es am wahrscheinlichsten ist und wähle dorthin zu gehen und als erstes dort nachzusehen. Was daran ist...

ELIAS: Du bist dir nicht dessen bewusst, was du dir mitteilst. Du achtest nicht auf diese Handlung.

NORM: Was bemerke ich nicht?

ELIAS: Deine Kommunikation.

NORM: Und worin bestand sie?

ELIAS: Euer subjektives Bewusstsein kommuniziert dauernd und sendet euch Botschaften. Euer objektives Bewusstsein übersetzt die aus vielen, vielen Quellen stammende Kommunikation in Gedanken.

Wenn ihr acht gebt ... das ist die bedeutende Handlung, die Bewegung der Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit ist nicht Denken. Jale, unterstreiche diesen Satz! (Lachen) Wenn ihr euch erlaubt, eure Aufmerksamkeit zu bewegen, bekommt ihr die Information, die genau in Gedanken übersetzt werden kann. Wenn ihr die Kommunikationen nicht beachtet, kennt ihr euch auch nicht aus. Ihr verlasst euch trotzdem auf euer Denken und glaubt, dass Denken euren Wahlentscheidungen und eurer Realität vorausgeht. Es tut das nicht.

Ihr denkt so, weil ihr ein lineares Zeitverständnis habt. Ihr erzeugt eine Wahrnehmung, die eine Folge von Ereignissen erschafft. Ihr denkt auch so. Ihr DENKT in Folgen von Ereignissen. Das ist nicht notwendigerweise die Weise, in der ihr eigentlich erschafft, aber ihr DENKT in Ereignisfolgen, was eine Übersetzung dessen ist, was wirklich geschieht. Ihr präsentiert diese Übersetzung eurer Wahrnehmung und beeinflusst eure Wahrnehmung damit und erschafft dadurch Ereignisfolgen. Obwohl manchmal eure Gedanken die Kontrolle verlieren und ihr keine Ereignisfolgen erschafft und euch überrascht und im Widerspruch zur linearen Zeit erschafft.

NORM: Also wie finde ich etwas, das ich verloren habe?

ELIAS: Du achtest auf deine Kommunikationen. Das ist der Punkt der heutigen Diskussion: auf eure Bewegung und euer TUN achten.

ARTHUR: Es ist so wie wenn ich meine Schlüssel in meinem Haus verliere. Ich bleibe stehen, und manchmal scheint mich mein Körper zu meinen Schlüsseln zu führen. Ich gehe manchmal einfach und sehe sie nicht sofort objektiv, aber ich bleibe genau vor meinen Schlüsseln stehen. Ich habe das oft gemacht.

ELIAS: Richtig. Das ist ein weiteres Beispiel oder Beweis dafür, dass Denken nicht eure Realität erschafft oder Regie führt. Aber es wird verwirrend, weil ihr glaubt, dass Denken das tut und es das aber nicht tut. Ihr beweist euch tagtäglich wie Denken eure Realität nicht erschafft und euch nicht wie die Handlungen, die ihr setzt, antreibt oder motiviert; aber ihr haltet eure eigentliche Realität und was wirklich geschieht für nicht so wichtig, da ihr wirklich sehr gewohnt seid, euch auf einen Mechanismus zu stützen, um eure Realität zu erschaffen, der das nicht kann.

JON: (Unverständlich; Frage über die Bezahlung von Stromrechnungen)

ELIAS: Wenn ihr euch entscheidet eure Realität zu verändern, verändert ihr eure Wahrnehmung. Und wie verändert ihr eure Wahrnehmung? Ihr erkennt die Glaubensannahmen, die zum Ausdruck gebracht werden.

Ihr denkt beispielsweise: "Ich erkenne, dass ich die Glaubensannahme habe, dass ich diese Rechnung zahlen muss, um diese Dienstleistung zu bekommen. Ah! Ich habe diese Glaubensannahme identifiziert, da ich an sie gedacht habe. Deswegen denke ich jetzt 'Ich habe diese Glaubensannahme nicht.' Fertig!" (Lachen) Nein! Und wenn ihr eure Stromrechnung dann nicht bezahlt, wird vielleicht die Dienstleistung eingestellt, weil eine Glaubensannahme in Gedanken identifiziert zu haben, nicht heißt, dass ihr euch nicht weiter auf diese Glaubensannahme konzentriert.

JON: Was tut man also dann?

ELIAS: Ihr seht, dass ihr eine Glaubensannahme habt und ihr erlaubt euch, diese Glaubensannahme anzunehmen und ihren Einfluss anzuerkennen. Ihr setzt das Konzept in der Realität um. Ihr erlaubt euch das zu erfahren, denn ohne Erfahrung bleibt das Konzept nur Konzept und es kommt nicht in die Realität. Ihr könnt denken und denken und überlegen und analysieren, solange ihr wollt und könnt - das bleibt ohne Wirkung.

JON: Was soll ich erfahren, etwa die Rechnungen nicht zu zahlen?

ELIAS: Nein. Erfahre die Glaubensannahme, die du hast und zum Ausdruck bringst, dass du diese Rechnung zahlen musst. Erlaube dir, diese Glaubensannahme zu erleben, anerkenne sie, erkenne, dass du sie hast, bemerke ihre Kraft und nehme sie wirklich an. Sie existiert, du hast sie zum Ausdruck gebracht, du beurteilst nicht, dass du sie hast oder nicht, und hältst es nicht für besser oder schlechter, sie zu haben oder nicht zu haben. Du merkst, dass du wirklich zu dir sagen kannst, dass es unwichtig ist, dass du diese Rechnung bezahlst oder nicht.

ARTHUR: Was ist mit den Aspekten dieser Glaubensannahme?

ELIAS: Das ist eine Glaubensannahme. Du drückst den Aspekt aus. Man unterscheidet zwischen Glaubenssystem und Glaubensannahme. Die Glaubensannahme ist ein Aspekt des Glaubenssystems.

ARTHUR: Gut, ich verstehe.

JOHAN: Könnte man als zwei praktikable Wege nennen, die zum Ausdruck bringen, was du gerade gesagt hast, um Stromrechnungen nicht bezahlen zu müssen, dass man ... (Unverständlich)

ELIAS: Richtig.

JOHAN: Und da braucht man keinen Strom. Man erkennt, dass es in seiner Realität nicht die einzige Wahl ist.

ELIAS: Richtig.

JOHAN: Man könnte dazu tausend Beispiele anführen ...

ELIAS: Richtig. Das sind die objektiven abstrakten Bilder. (imagery) Ihr engt euer Denken wieder einmal ein, was eure Optionen betrifft: "Ich will keine Stromrechnung zahlen. Deswegen sind meine Wahlmöglichkeiten beschränkt auf entweder nicht zu zahlen oder zu zahlen. Eure Optionen sind nicht beschränkt auf diese zwei Szenarien, aber so seid ihr wirklich gewohnt zu denken: schwarz/weiß, entweder/oder bzw. in Ursache und Wirkung.

Darin liegt die Beschränkung dieses Mechanismus, da er nur übersetzt. Er bietet euch keine Eindrücke (impressions), keine Realität und keine Ermunterung an. Er übersetzt. Und ihr hört nicht auf, euch in Bezug zu diesem Mechanismus anzutreiben und im Kreis zu gehen.

ERIN: Es scheint mir, dass ich in die entgegengesetzte Richtung all dieses Denkens gehe. Oft bemerke ich einfach nur alles, was ich nicht schon früher bemerkt und interpretiert habe, und ich glaube, eine Stimme in meinem Kopf zu hören, die sagt: "Interpretiere!" (Lachen) Ich glaube, es ist deine Stimme - ich bin mir nicht sicher! (Lachen) Aber anscheinend nehme ich die ganze Zeit alle Muster und alle Gefühle und alles wahr, aber ich sollte erreichen, mein Denken mehr einzusetzen und wirklich alles zu interpretieren statt es nur wahrzunehmen. Ich weiß, das hat mit meiner Orientierung zu tun ...

ELIAS: Und auch deinem Fokus.

JON: Erster Fokus.

ELIAS: Richtig, und du hast vergessen, was die Funktion dieser Realität und des Designs dieser Realität ist! (Lachen) Ha ha ha! Aber deswegen hast du diese Erinnerungshilfe.

FRANK: Tolle Zeit für einen ersten Fokus!

ERIN: Ich weiß! (Lachen)

ELIAS: Und wirklich kreativ, kann ich sagen! Ha ha ha!

Ich möchte euch allen sagen, ihr habt viel zu verdauen und zu überdenken, nicht wahr? Denkt daran, Denken ist eine natürliche Funktion. Es ist eine natürliche objektive Funktion eures physischen Ausdrucks. Wie gesagt, wirklich ähnlich eurem Herzschlag oder eurem Atem. Es läuft dauernd in einer ähnlichen Weise ab. Auf das Denken kommt es nicht an; wichtig ist eure Aufmerksamkeit.

Ich bin mir bewusst, dass die meisten von euch weiterhin nicht wirklich wissen, was Aufmerksamkeit ist oder wie sie sich bewegt und eure Aufmerksamkeit weiter mit den Gedanken verbinden. (Sieht Erin an) Aber wie du selbst gesagt hast, aufs Denken kommt es nicht an. Deine Aufmerksamkeit bewegt sich wirklich frei, unabhängig von Gedanken. (Lachen) Deswegen …

RETA: Kann ich noch etwas fragen? (Unverständlich; eine Bemerkung über "du bist der Denker des Gedankens")

ELIAS: Nicht notwendigerweise. Du bist.

RETA: (Unverständlich)

ELIAS: Ja!

RETA: (Unverständlich)

ELIAS: Ja! Aber die Frage ist, wer bist du? (Lachen) Da du nicht deine Gedanken bist. Erinnere dich vielleicht an unsere Gruppe im Vorjahr an diesem Ort, wo ein sehr kleines Mädchen euch allen ein Beispiel war, indem es sich nicht um eure Wahrnehmungen gekümmert hat. Und jetzt vielleicht wieder gibt es dieses Jahr ein anderes Beispiel eines neuen Kleinen, der nicht so viel DENKT! Ha ha! (Viel Gelächter)

(Mit großer Lautstärke und Energieprojektion) Ich sage euch allen wie sehr es mich freut, mit euch zu sein! Ich ermuntere euch auch, euer Denken, euer Tun und eure Kommunikation wahrzunehmen. Eure Kommunikation ist nicht auf eure Emotionen beschränkt. Achtet auf eure IMAGINATION, die das Denken oft beeinflusst.

(Weiter mit großer Lautstärke und Energie) Euch allen biete ich in großer Ermunterung eurer Bewegung meine Zuneigung an. Ich freue mich schon darauf, jeden einzelnen von euch wieder zu sehen. Au revoir.

GROUP: Auf Wiedersehen, Elias.

Elias geht um 17 UHR 01 ab.

(1) Elias beantwortete eine Frage über den Tonausfall des Videos in der Gruppensitzung in Castaic in einer Privatsitzung ein paar Wochen später. Aus Sitzung #1273 vom 14.2.03:

JULIE: Ich habe eine Frage für Elena. Sie will wissen, ob du in der Sitzung in Castaic den Ton abgedreht hast.

ELIAS: Ja.

JULIE: O.k., und was war die Botschaft dabei?

ELIAS: (Kichert) Was war das Thema?

JULIE: (Lacht) Auf sich selbst zu achten.

ELIAS: Im Jetzt!

JULIE: Im Jetzt.

ELIAS: Richtig. Was habe ich immer wieder während dieser Sitzung gesagt? Achtet jetzt auf euch selbst. Was ist die am wenigsten umgesetzte Handlung? Auf sich selbst im Jetzt zu achten. Das Thema in dieser Zeit, während der Sitzungen - ich hatte zwei Gruppensitzungen, Michael hatte auch ein Gruppengespräch - und den stattgefundenen Interaktionen war: Auf sich selbst im Jetzt zu achten und seine Wahrnehmung zu verändern.

Aber meistens passten die teilnehmenden Individuen nicht ganz auf, was durch dieses Beispiel offensichtlich wurde. Ihr wart der Meinung, dass es nicht notwendig ist, jetzt ganz aufmerksam zu sein, da ihr die Abschrift ja später lesen könnt.

Da das damals das Thema war, habe ich mich in Zusammenarbeit mit der Energie aller Beteiligten entschieden, diesen Punkt hervorzuheben.

(2) Erin hat die Orientierung Intermediate.