Sitzung 1861


„Individuelle Energie, Kollektive Energie und Massenereignisse“
„Wertschätzungsübung“
„Wirkliche Wertschätzung zur Konfliktauflösung nutzen"



Samstag, 22. Oktober 2005 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)

Teilnehmer: Mary (Michael), Barry, Becky, Ben (Albert), Bonnie (Lyla), Carl (Shani), Carol, Dale (Jene), Daniil (Zynn), Donna (Luera), Edward (Colleen), Elise, Ella (Bella), Ester (Ashule), Frank (X-tian), Franko (Tyne), Gail (William), Hoke, Inna (Beatrix), Jen F, Jen N (Liva), Jim B (Marion), Jim S (Bevan), Kathy, Kaustubh (Vynule), KC (Nanaiis), Ken (Oba), Linda (Robert), Lorraine McH (Aiden), Lorraine M (Kayia), Lynda (Ruther), Michael (Beauregard), Natasha (Nichole), Rodney (Zacharie), Sharon, Stephen, Suzanne, Terry (Uliva), Veronica (Amadis), Wynn (Zai)

Elias kommt um 11:38 an. (Ankunftszeit 23 Sekunden)

ELIAS: Guten Tag!

GRUPPE: Guten Tag, Elias!

ELIAS: Heute Nachmittag werden wir über Energie, kollektive Energien und darüber reden, was ihr erschafft.

Zuerst frage ich euch alle, welche Eindrücke, Einschätzungen oder Beobachtungen ihr habt in Bezug auf die kollektive Energie und was derzeit erschaffen wird. Was bemerkt ihr?

FRANK: Konflikte.

ELLA: Viel gerät aus dem Gleichgewicht, als müsste es uns zum Schwingen bringen.

ELIAS: Gut. Weitere Beobachtungen?

VERONICA: Viele Leute sterben in Naturkatastrophen, was, wie ich glaube, die Reaktion der Erde und der Ozeane auf unser Walten und unsere Glaubensannahmen ist. Es ist sehr traurig und es verunsichert mich sehr. Weil ich das nicht akzeptieren will, aber irgendwie ist auch alles für etwas gut; aber ich will nicht nur zuschauen, und mich ärgert, wenn andere Leute nichts tun. Ich will, dass sie sich emotional daran beteiligen. Ich weiß nicht, ob ich meine Emotionen zulasse ... ich erlaube ihnen aufzutauchen, aber ich bin mir im Unklaren über meine eigene Reaktion auf das alles.

ELIAS: Gut. Weitere Beobachtungen?

JEN N: Hallo, Elias. Ich denke dass die Leute sich z.B. damit auseinandersetzen, dass sie alles perfekt haben wollen, und nach dieser Utopie greifen, aber es nicht aushalten, wenn sie erkennen müssen, dass sie nicht alles perfekt haben können, dass es so ist, wie es ist. Irgendwie kämpfen sie gegen das, was ist. Das macht große Schwierigkeiten.

ELIAS: Gut.

ELISE: Ich meine, dass sich bei vielen Leuten etwas zu ändern beginnt und neue Modelle und neue Lebensweisen gesucht werden und man nicht genau weiß, wie man diese Vorhaben anfangen soll.

EDWARD: Die Regierung macht Kokain ... (der Rest von Edwards Wortmeldung wird vom Lachen der Gruppe übertönt)

ELLA: Ich möchte Elise zustimmen, weil ich und meine Freundin die ganze Zeit auch Beweise des Wandels bemerken. Es ändert sich viel, nicht immer zum Positiven, und ich nehme diese Änderungen stärker an. Ja, ich bin emotional beteiligt, aber ich verstehe auch, dass das eine Wahl ist. Es kommt mir irgendwie vor, dass sich die Zeit beschleunigt, Ereignisse schneller eintreffen, aber irgendwie kommen wir da doch mit. Es gibt viel Verunsicherung, ja. Ich sage nicht, dass alles perfekt ist, aber es macht doch irgendwie viel Spaß, wirklich sehr viel Spaß. Ich sehe Änderungen an mir, ich sehe Änderungen an Leuten um mich, und mir kommt vor, dass ich etwas von der Begeisterung in mir schwingen lasse, weil sich mein Leben jetzt so sehr verändert. Ich will einfach, dass es auf diese Weise weitergeht, immer mehr Spaß und sich seiner selbst bewusster zu sein. So fühle ich mich.

ELIAS: Gut.

BARRY: Ich bemerke keine Änderungen. Ich fühle mich so wie schon als Kind, dass sich alles entwickelt, fortschreitet. Ich merke keine Änderungen. Ich fühle eine vorwärtsgerichtete Bewegung, keine bestimmte Änderung. Vorwärtsgerichtete Bewegung ist keine Änderung.

DALE: Mir kommt vor, dass ich alte Muster loslasse, sie wirklich loslasse, wie reinen Tisch zu machen, und mich entscheide ...

ELIAS: Und was ist mit den Massenereignissen?

BARRY: Ich glaube, dass sie eine Reinigung sind.

ELIAS: Andere Beobachtungen?

RODNEY: Diese Massenereignisse haben mit globalen Reaktionen zu tun. Regierungen müssen sich oft fragen, wie sie global zusammenwirken. Eine Regierung kann nicht unabhängig von anderen handeln, sie müssen darauf achten, wie sich die eigenen Handlungen auf die aller anderen Regierungen auswirken. Vieles spielt da zusammen, und ich glaube nicht, dass das vor 50 Jahren auch schon so war. Heute fragen sich jedenfalls alle öffentlichen Personen viel mehr, wie man sich in das globale Bild einfügt, was ich für wirklich interessant halte.

EDWARD: Es kommt einem vor, als versuchte die Erde die Parasiten loszuwerden. Ich meine, dass die Erde sich wandelt.

FRANKO: Es funktioniert nicht - ich bin noch da! (Lachen)

EDWARD: Aber es ist sehr stark. Es ist nicht die Regierung; es ist als würde die Erde selbst beben.

ELLA: Ich widerspreche dir nicht, aber es scheint mir kein Loswerden von Parasiten zu sein. Ich sehe es nicht unbedingt auf diese Weise. Aber alte Klischeevorstellungen werden bestimmt verändert. So viele Dinge verändern sich. Manchmal gehört eine drastische Reaktion dazu, aber es scheint ...

BEN: Und der Benzinpreis? Die ganze Welt hängt von dieser Energie ab. Unsere Aufmerksamkeit in diesem Teil der Welt ...

ELLA: Könnte man nicht sagen, dass es eine Pendelbewegung ist? Inna und ich haben unlängst darüber gesprochen, wenn alles perfekt ist, ändert man es nie. Man braucht diese Pendelbewegung, damit man springt ...

DALE: Ich stimme da nicht zu. Ich glaube, dass wir uns auch unabhängig davon weiterentwickeln. Ich glaube nicht, dass wir ...

ELLA: Aber das machen wir, um etwas zu ändern.

DALE: Ich glaube, ich drücke jetzt viel mehr viel eindringlicher und klarer aus. Deswegen steigen meine Glaubensannahmen über Benzinpreise, ich drücke das sehr stark aus. Aber ich drücke auch vollkommen andere Glaubensannahmen aus. Das kommt mir auch stimmig vor. Stark ausgeprägte Entwicklungen, wie z.B. Benzin, das teuer ist, stören mich nicht.

EDWARD: Aber das formt die ganze westliche Welt. Wir alle hängen davon ab und haben uns, wie du gesagt hast, so an diese billige Energie gewöhnt. Jetzt werden wir gezwungen nach einer Alternative zu suchen.

ELIAS: Und wer zwingt?

GRUPPE: Wir ... Wir sind ... Niemand ...

DALE: Ich sehe nicht, dass mir irgendetwas passiert. Ich sehe mich viele verschiedene Dinge ausdrücken.

ELLA: Das könnte auch individuell verschieden sein.

RODNEY: Es betrifft nicht nur Energie. Ich glaube, wir haben es mit vielen harten Wahlentscheidungen zu tun, wie dieses Erdbeben in Pakistan. Man berichtet, dass es nicht genug Zelte auf der Welt gibt, die man diesen Leuten geben könnte, um sie warm zu halten. Es gibt dort eine Million Leute, und man weiß nicht, wie man ihnen helfen soll.

ELIAS: Und welche Glaubensannahmen erkennt ihr, die ausgedrückt und herausgefordert werden?

BARRY: Zur Gänze religiöse Glaubensannahmen. All das geschieht, weil wir unsere Wahrnehmungen ändern lernen müssen, und die Hauptwahrnehmung, die sich nun verabschiedet, ist religiöser Natur.

EDWARD: Nein, ich glaube, dass das Gegenteil zutrifft! Sie benutzen die religiösen Glaubensannahmen ...

BARRY: Du musst verstehen, was ich mit „religiös“ meine.

EDWARD: Die radikalen Geistlichen werden sagen, dass Pakistan das zugestoßen ist, weil es mit den U.S.A. zusammenarbeitet. Sie manipulieren die religiösen Glaubensannahmen und die religiösen Gefühle der Leute ...

DALE: Diese Radikale sind du, und sie haben nicht Unrecht.

EDWARD: Ich weiß. Wir sitzen hier mit unseren eigenen religiösen Glaubensannahmen. Ich sage nur, dass sie sie benutzen. Ich sage nicht, dass das richtig oder falsch ist. Ich sage, dass sie sie konsequent benutzen.

BARRY: Aber es ist ihr letzter Posten; es ist ihr letztes Gefecht ... (Teilnehmer fangen an, durcheinander zu reden)

ELIAS: STOP! (Laut) Was macht ihr in diesem Moment als eine Spiegelung dessen, was ihr als Masse erschafft? (Es wird weiter diskutiert.) Hört ihr zu? NEIN! (Laut und fest) Ihr streitet. Ihr belehrt. Ihr nehmt Unterschied nicht an. Ihr nehmt andere Wahrnehmungen, andere Vorlieben und andere Meinungen nicht an. Ihr konfrontiert euch gegenseitig mit euren absolut gültigen Aussagen.

Darum geht es. Deswegen bringt eure Welt all diese Gewalt in Massenereignissen zum Ausdruck, ob sie nun im Zusammenhang mit Wetter oder Individuen erschaffen werden. Das sind alles Massenereignisse, die von euch und eurer Energie bewirkt werden.

Das sind kollektive Massenereignisse. Ihr wirkt mit eurer Energie auf diesen Planeten. Ihr bewirkt mit eurer gemeinsamen Energie das Wetter. Ihr beeinflusst die Erde. Ihr handhabt die kollektive Energie. Das erschafft all diesen Umbruch in eurer Welt. Und ihr habt es leichter aufgrund dieser Information, aber drückt genau das aus, was ihr entsprechend der Information, die ihr euch zukommen habt lassen, nicht ausdrücken sollt!

Wir haben viele Jahre über Annahme gesprochen, und viele Individuen meinen, dass sie annehmen und verstehen. Und was macht ihr wirklich? Was drückt ihr aus? Ihr rechtfertigt euch, verteidigt eure Vorlieben, eure Glaubensannahmen, eure Absichten, eure Meinungen und eure Beobachtungen.

Was ist Verteidigung?

DONNA: Opposition.

ELIAS: Opposition! Wir haben Opposition eingehend behandelt. Ich habe mit vielen, vielen Individuen über die Bedeutung von Gleichgewicht und Zusammenarbeit gesprochen - nicht von Kompromiss, Sich-Fügen und Verteidigung, sondern von Zusammenarbeit und davon, aus dieser Zusammenarbeit ein Gleichgewicht zu erzeugen. Ich habe mit euch allen besprochen wie wichtig es besonders in dieser Zeit ist, keine Extreme zu erzeugen, aber ihr erzeugt Extreme.

Und ihr seid an diesen Massenereignissen nicht einfach aus dem Grund nicht beteiligt, weil ihr daran nicht physisch teilnehmt. Wenn ihr von irgendeinem Ereignis erfahrt, nehmt ihr daran teil, da ihr es auch erschafft, denn sonst würdet ihr es nicht wahrnehmen, aber ihr nehmt es wahr. Ihr bemerkt es alle. Und verhaltet ihr euch verantwortlich? Nein. Achtet ihr wirklich auf eure Energie und was ihr erschafft und in jedem Moment ausdrückt? Nein. Achtet ihr dauernd bewusst auf die Energie um euch herum? Nein.

Das ist der Punkt. Ihr könnt bis zum von euch so genannten Ende aller Tage debattieren. Das wird euch keine Bewusstseinserweiterung bringen. Das wird eure Fragen um nichts besser beantworten als jetzt. Das ist der Punkt, deswegen haben wir mit einander zu tun, damit ihr euch Information zukommen lasst, wie ihr diese Aktionen vollbringt.

Ihr seid euch alle der Bedeutung von Gleichgewicht bewusst. Ihr wollt alle eure eigene Freiheit ausdrücken und innerlich im Gleichgewicht sein. Ihr wollt ausgeglichen und in euch zentriert sein. Ihr wollt alle annehmen. Ihr wollt eure Freiheit und Selbstbestimmung. Ihr vollbringt das, indem ihr auf euch und eure Energie achtet.

Worauf habt ihr in der heute vorangegangenen Diskussion geachtet? Habt ihr auf euch geachtet? Nein. Ihr habt auf die Person geachtet, die spricht.

ELLA: Ich verstehe, was du über Konfrontation sagst, aber wenn ich meine Meinung äußere, sage ich einfach, was ich fühle ...

ELIAS: Ich verstehe ...

ELLA ... und erwarte nicht, dass das jeder akzeptiert. Ich bin nicht verletzt, wenn sie das nicht machen.

ELIAS: Das ist nicht der Punkt. Bist du dir deiner Energie bewusst?

ELLA: Meinst du, wenn ich meine Meinung ausdrücke, und jemand damit nicht einverstanden ist, und ich anderer Meinung bin?

ELIAS: Bist du dir deiner Energie bewusst und welche Art von Energie du projizierst?

ELLA: Ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich es war.

ELIAS: Richtig. Das ist der Punkt.

EDWARD: Wenn du darüber redest, über die Energie redest, kann ich dir folgen. Da das mein letzter Fokus ist und das keine Schule ist – wie etwa im Buddhismus, wo man nach Erleuchtung sucht und nur dann nicht wiedergeboren wird, wenn man erleuchtet ist -, wenn ich also nicht erleuchtet sein muss, wenn ich gehe, wozu dann das alles? Welchen Unterschied macht es? Verstehst du, was ich meine?

ELIAS: Ja. Der Unterschied liegt in dem, was du willst. Was willst du?

EDWARD: Ich weiß nicht – ich gehe ja weg! (Lachen)

ELIAS: Aber nicht jetzt! Du bist jetzt da - oder du bist vielmehr nicht präsent sondern existierst nur in dieser physischen Realität. (Lachen)

EDWARD: Bist du ein bisschen schlecht aufgelegt heute? (Lachen, und Elias kann sich vor Lachen nicht mehr halten)

ELIAS: Es ist wichtig, dass ihr versteht, worauf es ankommt. Ihr wollt glücklich sein. Ihr wollt kein Trauma erleben.

EDWARD: Wieso glaubst du das? Vielleicht ist das mein Glück. Ich sage nicht, dass es das ist ...

ELIAS: Das wäre eine Wahl, aber der Grund weshalb ihr mich einbezieht ist im Grossen und Ganzen, dass ihr kein Trauma ausdrücken und erleben wollt. Wolltet ihr Trauma ausdrücken oder erleben, würdet ihr nicht mit mir reden. Das ergäbe keinen Sinn.

Denn ich spreche mit euch, um Trauma zu vermeiden und damit ihr euch informieren könnt, wie ihr euch eurer bewusst sein und erschaffen könnt und findet, was ihr wollt.

Ja?

BARRY: Heißt das, wenn man seine Meinung äußert, achtet man nicht auf seine Energie?

ELIAS: Nicht unbedingt. Aber in dieser Interaktion, die ihr euch als Beispiel dafür, was ich euch sage, erschaffen habt, habt ihr gezeigt, wovon wir sprechen und womit wir umgehen, und dass es darauf ankommt zu erkennen, wie ihr nicht auf eure Energie achtet. Wie sollt ihr eure Energie bewusst einsetzen, um zu erschaffen, was ihr in jedem Moment wollt, wenn ihr euch nicht dessen bewusst seid, was eure Energie tut, und wie ihr sie projiziert?

GAIL: Also kann man merken, dass man eine Energie projiziert, wenn man eine Emotion hat. In der Diskussion wurde Energie hin und her projiziert, sie wurde einander einfach entgegen geschleudert, anstatt in sich zu ruhen und seine Meinung zu äußern ohne sie aufzudrängen.

ELLA: Ich stimme dir zu. Aber was ich dich fragen möchte - wenn wir zur Unterbrechung zurück gehen könnten, als Barry darüber sprach, dass er meint, dass es durch religiöse Glaubensannahmen verursacht sei, und Dale und Edward anderer Meinung waren - könntest du ein Beispiel nennen, wie es besser gemacht werden kann. Ich verstehe, was du zu erklären versuchst, aber ich glaube, dass viele Leute hier es nicht verstehen. Wie sagt man etwas ...

DALE: Ich habe bemerkt, dass meine Aufmerksamkeit an einem gewissen Punkt bei ihm war. Sie war außerhalb von mir, meine Aufmerksamkeit war nach außen projiziert, und ich war in Opposition. Wenn ich mir meiner Energie bewusst bin, habe ich das Gefühl, als wäre er ein Ausdruck von mir.

ELLA: Du schließt ihn mit ein, anstatt ...

DALE: Es fühlt sich wie eine Spiegelung an. Ich betrachte es als eine Spiegelung oder einen Ausdruck, durch den ich mich sehe. Aber als ich mich in Opposition begab und er etwas von mir Getrenntes wurde, war meine Aufmerksamkeit überhaupt nicht bei mir. Sie war ganz bei ihm.

JEN N: Wir leben in einer Gesellschaft und wollen derselben Meinung sein. Ich glaube, das ist etwas, das auch en masse geschieht. Wir leben in einer Gesellschaft und haben alle unsere eigenen Standpunkte und Meinungen und glauben alle, dass sie richtige und gültige Wahrnehmungen sind. Man will, dass einem jeder zuhört und zustimmt. Wir wollen alle Übereinstimmung und sind uns nicht sicher, was richtig ist und was man machen soll mit den ganzen ...

ELIAS: Lass mich auch zuallererst sagen, ihr fragt nun wieder „Wie?“, und darauf ist die erste antwort: „Hört zu“. Ihr könnt nicht zuhören, wenn ihr projiziert. Es kann anfänglich etwas schwierig sein, auf eure Energie zu achten, da das ungewohnt ist und viele Individuen nicht einmal merken, wie ihre Energie ist.

Ihr erzeugt ein Energiefeld, alle von euch. Dieses Energiefeld wird von den Energiezentren in eurem physischen Körper geschaffen, die nach außen strahlen und dieses Energiefeld erzeugen, das euren physischen Körper umgibt. Diese Energie wird in jeder Handlung, die ihr setzt, in einer Projektion nach außen entsprechend verändert.

Wenn ihr irgendetwas fühlt, drückt sich diese Energie stärker aus. Wenn ihr einen neutralen Zustand erlebt, drückt sich eure Energie viel ruhiger und gleichmäßiger aus. Wenn ihr irgendeine Art von Aufregung in euch erzeugt, was immer ihr nach außen hin ausdrückt - ungeachtet des Tons, ungeachtet dessen, was ihr sagt - ist die Energie, die projiziert wird, heftig und stark, und sie wird genau so empfangen, wie sie ausgedrückt wurde, nämlich als Opposition.

Es gibt viele, viele Formen von Opposition. Sie wird nicht nur als Aggression ausgedrückt. Ihr könnt eure Meinung äußern und nicht gegen ein anderes Individuum sein. Wenn ihr eure Meinung aus der Position des Sich-Mitteilens und der Zusammenarbeit mit dem anderen Individuum in Zusammenarbeit mit ihm äußert, drückt ihr kein Dagegen-Sein aus. Ihr fordert auch das andere Individuum nicht heraus, wenn ihr zusammenarbeitet. Ihr stellt euch nicht als richtig oder irgendeinen Ausdruck des anderen Individuums als falsch hin.

Zustimmung ist für Zusammenarbeit nicht nötig. „Mögen“ ist für Zusammenarbeit oder Annahme nicht nötig. Es ist nicht notwendig, dass ihr einen Ausdruck oder ein Verhalten oder eine Manifestation mögt, um zusammenzuarbeiten und anzunehmen.

Wie ich schon oft gesagt habe, am schwierigsten ist es, Unterschied anzunehmen. Ihr reagiert in unterschiedlichen Abstufungen automatisch auf Unterschied. Unterschied erzeugt automatisch Bedrohung, die als automatische Reaktion Verteidigung erzeugt. Verteidigung ist eine eurer stärksten Äußerungen von Opposition. Wenn ihr irgendetwas verteidigt, projiziert ihr Oppositionsenergie, was für ein anderes Individuum eine Bedrohung darstellt – auf die im Allgemeinen mit Oppositionsenergie reagiert wird, weil ihr erschafft und euch spiegelt, was ihr ausdrückt. So erzeugt ihr euren Indikator dafür, wie ihr auf eure Energie achtet.

Wenn euch jemand Opposition reflektiert - das kann wie gesagt auf viele, viele verschiedenen Weisen ausgedrückt werden - wenn ihr also opponierende Energie von einem Individuum empfangt, habt ihr das zuerst erzeugt und das andere Individuum reflektiert das. Ihr ALLE macht das miteinander. Jedes einzelne Individuum, mit dem ihr in jedem Moment auf irgendeine Weise zu tun habt, habt ihr in diesem Moment präzise, fehlerlos und aus einem speziellen Grund angezogen. Unbekannter oder Freund, Familie oder Feind, jedes Individuum, mit dem ihr zu tun habt, habt ihr in dem Moment angezogen, weil dieses bestimmte Individuum auf irgendeine Weise genau eure Energie reflektiert. Das ist eure Anzeige für eure Energie.

Unterschied stellt eine Herausforderung dar, aber es ist nicht unmöglich, ihn anzunehmen. Dafür ist erforderlich, darauf zu achten, was IHR tut.

Ihr könnt auch euren physischen Körper als Indikator eurer Energie nehmen. Ist in diesem Moment euer physischer Körper in einem entspannten Zustand oder nehmt ihr irgendeine Spannung in irgendeinem Bereich eures physischen Körpers wahr? Was macht ihr gerade? Welche Haltung nehmt ihr ein?

Wenn ihr mit einer anderen Person zu tun habt und miteinander redet und es eine Debatte oder intensiver wird, wie ist dann eure Energie? Setzt ihr euch aufrechter hin? Neigt ihr euch vor? Das ist ein Energieausdruck, der das andere Individuum herausfordert. Wenn ihr euch größer macht, werdet ihr herausfordernder. Ist eure Stimme ruhig oder wird sie lauter? Ist euer Solarplexus entspannt oder ist er fest angespannt? Sind eure Schultern entspannt oder hochgezogen?

Es gibt viele physische Indikatoren, auf die ihr im Allgemeinen nicht achtet. Euer Körper schickt euch dauernd viele Mitteilungen. Meistens achtet ihr nicht auf euren Körper und wie ihr euch ausdrückt.

Ein weiterer guter Indikator ist, wie ihr Acht gebt, wenn ihr euch eurer bewusst seid. Wenn ihr euch eurer wirklich bewusst seid, seid ihr eurer nicht unter Ausschluss von allem, was euch umgibt, bewusst. Ihr seid euch all dessen, was euch umgibt, bewusst; ihr seid euch der Energie um euch herum bewusst und wie sie zum Ausdruck kommt.

Ein Beispiel dafür, wie leicht ihr eurer nicht bewusst seid: (zeigt auf Jim S.) Was machst du jetzt?

JIM S: Ich höre zu.

ELIAS: Und?

JIM S: Ich schicke ein wenig Energie durch meine Beine.

ELIAS: Und?

JIM S: Darüber hinaus...

ELIAS: Du hörst zu und schickst Energie durch Beine. Und du sitzt, und bist in einem Raum. Und was ist um dich herum?

JIM S: Nichts.

ELIAS: Nichts? Andere Individuen, ein Tisch, Wände, Stühle, Ausstattung. Und wie wird deine Energie zum Ausdruck gebracht?

JIM S: Ich bin mir nicht sicher.

ELIAS: Angespannt und auf der Hut.

JIM S: Ja, immer.

ELIAS: Deswegen schirmst du dich ab und hältst deine Energie wirklich dicht bei deinem Körper, und jetzt ist es dir auch etwas unangenehm, weil du im Mittelpunkt stehst. (lacht)

Es ist wichtig, dass ihr euch dessen bewusst seid, was ihr ausdrückt. Wenn ihr nicht wisst, was eure Energie ist und euch nicht bewusst seid, wie ihr sie projiziert, wie sollt ihr sie dann mit Absicht gestalten, um zu erschaffen, was ihr wollt? Ihr erschafft jede Minute und jeden Ausdruck und jedes andere Individuum in eurer Realität. Ihr seid vielleicht nicht immer mit allem zufrieden, was ihr erschafft, aber ihr wählt es.

Wie sollt ihr mit Absicht wählen können, was ihr wollt, wenn ihr euch nicht dessen bewusst seid, was ihr tut? Ihr könnt vieles tun und dabei den Autopiloten eingeschaltet haben. Ihr erschafft Szenarien und nachher seid ihr aufgebracht und fragt euch: "Warum habe ich das erschaffen? Warum erschaffe ich das?“

Würdet ihr wirklich darauf achten, was ihr tut, würdet ihr Bescheid wissen, weil ihr euch bewusst sein würdet. Das ist der Punkt. Ihr wollt alle euer Bewusstsein erweitern und eure natürliche Fähigkeit nutzen mit Absicht zu erschaffen, was ihr wollt, aber ihr erlaubt anderen Individuen weiterhin, euer Schiff zu steuern, ihr fahrt fort, euer Flugzeug als Copilot zu fliegen und deswegen steuert ihr keinen eigenen Kurs.

Sich bewusst zu sein, wie ihr Energie ausdrückt, ändert, was um euch herum geschieht, weil ihr so eure Realität erschafft. Sich bewusst zu sein, wie ihr Energie ausdrückt, erschafft deswegen ein anderes Echo. Das kann eure Wahrnehmung auch wirklich stark auf viele verschiedene Weisen verändern. Da Wahrnehmung der Mechanismus ist, der eure physische Realität eigentlich erschafft, verändert eine sich verändernde Wahrnehmung die Realität - die tatsächliche physische Realität -, und ihr habt zweifelsohne die Fähigkeit, das zu erzeugen.

Sagt mir, was ihr in euch wahrnehmt, das eine opponierende Energie erzeugt.

RODNEY: Ich höre etwas, oder jemand sagt etwas, und ich will meine Sichtweise mitteilen, und tue das. Das passierte mir letzte Woche, und ich bemerkte es danach. Sie stimmten mir nicht zu. Ich denke mir dann: „Sie widersprechen mir, weil sie mich nicht verstanden haben und sie haben mich nicht verstanden, weil ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt habe.“ So verheddere ich mich darin zu versuchen mich klarer auszudrücken.

Aber das ist ein Streich, den ich mir spiele, weil es irgendwie die Tatsache tarnt, dass ich mit ihnen streite, sie kritisiere und versuche, ihre Wahrnehmung möglichst zu korrigieren. So benutze ich diese Selbstbeurteilung, dass ich mich nicht deutlich genug ausdrücke, als Tarnung der Tatsache, dass ich mich eigentlich verteidige oder versuche sie zu ändern.

ELIAS: Ja, das ist eine häufig vorkommende Ausdrucksweise.

RODNEY: Weil, es kommt mir vor, mit jemandem zusammenzuarbeiten heißt einfach, dass man die Tatsache annimmt (im Sinne von nicht bewerten), dass ich denke, sie haben mit etwas Unrecht.

ELIAS: Ja, du hast tatsächlich recht. Jeder von euch hat seine eigenen Wahrheiten. Wir haben Wahrheiten als eure eigenen Glaubensannahmen definiert, die ihr für absolut gültig haltet und nicht einmal in Frage stellt.

In diesen Wahrheiten gibt es einen Bezug zu Vorliebe, und, wie wir festgestellt haben, sind eure Wahrheiten nicht schlecht. Sie sind eure Richtlinien. Sie sind eure individuellen Richtlinien, die euch dabei anleiten, wie ihr euch verhalten, wie ihr miteinander umgehen und wie ihr erschaffen sollt. Deswegen sind sie für euch persönlich gut, weil sie eure Richtlinien sind. Sie erlauben euch, euer Verhalten einzuschätzen. Sie beeinflussen euch auch, ein bestimmtes Verhalten nicht zu haben, da eure Wahrheiten Vorlieben und Abneigungen enthalten. Mit euren eigenen Wahrheiten sind Urteile verbunden. Eure Wahrheiten enthalten alle irgendetwas, das ihr für gut oder schlecht haltet.

Ihr beseitigt Glaubenssysteme nicht; ihr beseitigt Glaubensannahmen nicht. Ihr beseitigt deswegen auch Duplizität nicht. Ihr bewertet für euch weiter als gut und schlecht und richtig und falsch. Ihr ändert nur, dass ihr das nicht auf jedes andere Individuum in eurer Realität anwendet, da ihre Wahrheiten verschieden sein können. Darin liegt der Unterschied.

Es ist nicht notwendig zuzustimmen. Ihr könnt mit einem anderen Individuum zu tun haben, mit dem ihr nicht übereinstimmt, und es ist nicht notwendig, dass ihr eure Wahrheit verändert, um dem anderen Individuum Rechnung zu tragen. Es ist auch nicht notwendig, das andere Individuum zu belehren und zu überzeugen, dass eure Wahrheit stimmt. Sie kann für euch absolut gültig, und genau das ist wichtig, aber für das andere Individuum nicht absolut gültig sein. Es ist nicht notwendig, einer Meinung zu sein um zusammenzuarbeiten.

Ihr könnt Unterschiede ausdrücken, aber das ist nicht von Bedeutung. Das andere Individuum kann sagen, "Ich mache das so." und ihr könnt sagen, "Ich mache das anders.“ Ihr könnt hin und her diskutieren und eure Gründe nennen, warum ihr eine bestimmte Handlung auf eine bestimmte Weise macht, aber es ist eigentlich nicht von Bedeutung, weil das andere Individuum euch nicht beeinflusst oder ändert. Ihr drückt euch weiter entsprechend eurer Richtlinien aus.

Ein Individuum kann eine Wahrheit haben, dass Gewalt falsch ist und somit nicht ausgedrückt werden sollte. Ein anderes Individuum kann ein gewaltsames Verhalten an den Tag legen - aber ihr tut das nicht. Das ist der Punkt eurer Wahrheiten. Sie sind eure Richtlinien.

EDWARD: Aber wenn wir Opfer ihrer Gewalt werden ... Ich nehme an, du wirst mir sagen, dass ich das erschaffen habe. Aber entschuldige bitte, ich möchte lieber nicht von jemand, den ich erschaffen habe, in die Luft gejagt werden, nehme ich an. Ich weiß nicht, es gibt da eine sehr seltsame Dichotomie.

ELIAS: Aber du wirst gerade nicht in die Luft gejagt!

EDWARD: Genauso wie darüber zu sprechen, unterschiedlicher Ansicht über das Wetter zu sein (unhörbar) oder was auch immer für eine nette Idee ist. Ich kann da zustimmen, aber wenn es um extreme Gewalt geht ...

ELIAS: Ich verstehe, aber wenn du diese Opposition nicht in dir erschaffst, wirst du das nicht anziehen. Du wirst deswegen nicht daran teilnehmen.

EDWARD: Das ist schön, in Ordnung. Ich stimme da zu. Ich bin dabei.

ELIAS: Ihr erschafft die Situation der Teilnahme an einem solchen Szenarium. Ihr erschafft die Situation, diese Energie anzuziehen durch die Energie, die ihr projiziert. Wenn ihr keine Energie ausdrückt, die dagegen ist oder schützen soll, ist es unnötig, diese Art von Energie anzuziehen. Ihr zieht an, was euch reflektiert. Wenn ihr keine gewalttätige Situation wählt und selbst keine gewalttätige Energie ausdrückt, zieht ihr das nicht an.

EDWARD: Also habe ich die ganze New Yorker U-Bahn gerettet, weil ich nicht in die Luft gejagt werden wollte und mich wirklich sicher gefühlt habe! Wenn ich im Zug sitze, ist jeder sicher. Ich weiß nicht, ob ich ...

ELIAS: Du machst das schon. Du projizierst schon eine Energie, um das nicht anzuziehen.

EDWARD: Das gefällt mir.

ELIAS: (Lachen) Aber dieses Szenarium ist ein Beispiel dafür nicht zusammenzuarbeiten, zu überzeugen versuchen, nicht unbedingt auf gewaltsame Weise, aber in einer Art von Opposition, statt zu erkennen und einzuschätzen, wie euch die Meinung des anderen Individuums bedroht.

ELLA: Ich mache es nicht absichtlich, aber ich glaube wirklich, dass ich mich mehr wahrnehme, weil ich höre, was du sagst, und über all das lese. Aber ich nehme wahr, und es ist sehr präzise. Wenn irgendjemand nur versucht, mir einen freundlichen Rat zu geben, aber die Worte verwendet: „Du musst das tun.“ oder "Warum machst du nichts.“, merke ich sofort, wie sich mein Solarplexus anspannt, weil mir jemand seine Wahrheit aufdrängen will. Neuerdings nehme ich wahr, dass ich auch nicht versuche ... Ich habe mich immer geärgert und jetzt bearbeite ich es in mir. Ich verändere es zu etwas Angenehmeren und die Konfrontation verschwindet. Mache ich das tatsächlich?

ELIAS: Ja. Das ist auch ein Beispiel dafür, deine automatische Antwort zu bemerken und mit Absicht darauf zu achten, welche Art von Energie du ausdrückst. Du bemerkst den leichten Stich zu Beginn, die erste Reaktion abzuschirmen oder dich zu verteidigen. Aber dann erkennst du, dass du das verändern kannst, indem du dich selbst erkennst, dir erlaubst, dich mit Absicht zu entspannen und auszuwerten, worin die wahrgenommene Bedrohung besteht.

Wie bedroht dich dieses Individuum eigentlich? Denn nur darauf reagierst du verteidigend. Du hast automatisch eine Bedrohung wahrgenommen. Ob du das in Gedanken formulierst oder nicht, du reagierst automatisch energetisch und hast automatisch eine emotionale Kommunikation, die dir sofort sagt, dass du Bedrohung wahrnimmst und dich jetzt verteidigen sollst.

RODNEY: Ich habe eine Idee mitgeteilt und die andere Person sagt "Du hast Unrecht.“ Also fühle ich da energetisch eine Bedrohung.

ELIAS: Da ihr recht haben müsst. (Lachen)

RODNEY: Für mich ist zusammenzuarbeiten nur zu sagen: „Gut, du glaubst ich bin im Unrecht,“ und das wäre alles.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Aber ich mache das nicht, weil ich glaube, dass ich etwas erklären muss.

ELIAS: Was eine Form von Verteidigung ist. Das erschafft diese kontroverse Energie, und die Interaktion geht weiter und kann eskalieren und Konflikte erschaffen.

Das sind Beispiele dafür, wie ihr bei zwei Individuen diese Handlungen und diese Energien einsetzen könnt. Ihr setzt sie ein, und welche Energie projiziert das nach außen? Opposition. Drückt das auch Gleichgewicht aus? Nein. Zu welcher Energie trägt das also bei?

RODNEY: Chaos.

ELIAS: Und Massenereignisse.

ELLA: Aber manchmal ist es nur in meinem Kopf. Wirkt sich das auch aus?

ELIAS: Das kann auch zu atmosphärischen Druckunterschieden beitragen. Ihr SEID beteiligt; ihr achtet nur nicht darauf oder seid euch dessen nicht bewusst, wie wichtig und wie mächtig ein Individuum ist. Es kann keine Masse ohne Individuen geben. Es kann kein Massenereignis ohne die Beteiligung kollektiver Energie geben.

Wenn ihr Opposition erzeugt - in eurer Arbeit, in eurer Familie, bei einem Freund, mit einem Individuum in einem Geschäft, von dem ihr glaubt, dass es etwas gegen euch hat, wenn ihr gerade etwas kauft - und ihr auf diese Energie mit Opposition reagiert, erzeugt ihr opponierende Energie. Diese Energie bleibt nicht auf den Raum beschränkt, in dem ihr steht. Diese Energie übersetzt sich ins Kollektiv.

Ihr seid alle ein Teil der kollektiven Energie. Ihr seid der Stoff, aus dem kollektive Energie besteht. Deswegen tragen die Konflikte, die ihr tagtäglich individuell erzeugt, in eurer Welt zur Energie bei, die extrem und aus dem Gleichgewicht ist.

ELLA: Du lehrst uns miteinander zu interagieren. Was ist mit dem Rest der Menschheit? Wir können nicht leugnen ... (der Rest geht im Lachen der Gruppe unter)

ELIAS: Das ist der Punkt! Es geht nicht darum, sich um andere Individuen Sorgen zu machen. Es geht darum, euch um euch selbst zu kümmern, da die Energie, die ihr erzeugt, alles um euch herum verändert.

Ihr, als einzelnes Individuum, habt deswegen sehr große Macht. Ihr seid nicht immer in diesem Raum. Ihr seid nicht immer in diesem Forum. Ihr habt jeden Tag mit vielen verschiedenen Individuen an vielen verschiedenen physischen Orten zu tun.

ELLA: Wirkt sich das wellenförmig aus?

ELIAS: Ja! Ja, und das ist der Punkt. Auf eure Energie zu achten wirkt sich aus und beeinflusst, da ihr eure ganze Realität erschafft. Wenn ihr eure ganze Realität erschafft und eine Realität erschafft, die im Gleichgewicht ist, wirkt das auf jedes andere Individuum, mit dem ihr interagiert.

BARRY: Wenn man hier etwas fühlt, hier angespannt ist ... Weil ich "Gleichgewicht" dachte, gerade bevor du es gesagt hast. Manchmal schicken wir unser Bewusstsein zu unserem dritten Auge und damit wird Bewusstsein in unser ganzes Energiefeld gesandt, was uns ins Gleichgewicht bringt und dann lernen wir das zu tun. Das ist das Wie, das ist es, was du sagst?

ELIAS: Euch eurer ganzen Energie bewusst sein und wie sie projiziert wird. Ihr stellt das fest, indem ihr darauf achtet, was ihr eigentlich macht. Wie in dem Beispiel - du sitzt auf einem Sessel. Was tust du?

BARRY: Ich habe gerade dem, was du mir gesagt hast, zugehört.

ELIAS: Und ich kann sagen, wenn ich diese Frage jedem Individuum in diesem Raum stelle, ist die erste Antwort "Ich höre dir zu.“ Was tust du?

BARRY: Deine Energie empfangen.

ELIAS: Was tust du?

BARRY: Ich arbeite zusammen? Ich weiß es nicht.

ELIAS: Das ist die Antwort - du bist dir dessen nicht bewusst. Was tut dein Körper? Wie drückt er sich aus? Was ist um dich herum? Welche Information kommt aus deiner Peripherie? Wo sind deine Füße? Wo sind deine Hände?

BARRY: Ein Fuß ist auf dem Fußboden; eine Hand ist auf dem Stuhl. Eine Hand ist entspannt; eine Hand ist angespannt. Ein Fuß ist entspannt; ein Fuß ist angespannt.

ELIAS: Das ist der Punkt. Das sind alles Handlungen, die du machst. Es ist keine Beurteilung; denn darauf kommt es nicht an.

Der Punkt ist, dass ihr eure Aufmerksamkeit nur auf eine Sache fokussiert und nur eine Handlung wahrnehmt, ihr aber eigentlich vieles macht. Euer Fokus ist viel umfassender, als ihr beachtet. Ihr lasst euch auf viele verschiedene Weisen Information zukommen, und ihr reagiert auch auf diese Information.

Wenn ihr in der Nähe eines anderen Individuums sitzt, reagiert euer Energiefeld auf das Individuum neben euch. Und wie reagiert dein Körper auf dieser Seite?

BARRY: Ich lehne mich in ihre Richtung.

ELIAS: Richtig, deswegen tust du etwas. Davon spreche ich, wenn ich sage, euch eurer Energie und dessen, was ihr eigentlich macht, bewusst zu sein. Was ihr tut, ist euer Indikator dafür, welche Energie ihr zum Ausdruck bringt.

Ja?

LORRAINE M: Wenn ich das könnte, jeden Moment annehmen und keinen Konflikt in meinem eigenen momentanem Leben verursachen, würde das bedeuten, dass es in meiner Realität keine Erdbeben, Tsunamis und Krieg geben würde? Ich könnte das erschaffen?

ELIAS: Ja, du kannst. Das heißt nicht ...

LORRAINE M: Aber die Realität anderer Leute würde sich nicht ändern.

ELIAS: Richtig.

JEN N: Du würdest nichts davon wissen, weil es nicht in deiner Realität wäre.

ELIAS: Richtig.

LORRAINE M: Wir haben also alle so etwas wie unser eigenes Zeit-Raum-Kontinuum?

ELIAS: Das habt ihr wirklich. Ihr habt direkt mit der Energie anderer Individuen zu tun, aber denkt daran, ihr zieht auch ganz bestimmte Individuen an, die euch reflektieren. Wenn ihr eine Realität erschafft in der es kein Erdbeben oder keinen Hurrikan gibt, würde das auch kein Individuum, das ihr anzieht, kennen, da das nicht in eurer Realität ist. Ihr wisst nichts davon, weil es in eurer Realität nicht vorkommt. Das IST möglich; es ist aber schwierig.

LORRAINE M: Wenn wir Star-Treck-Personen wären, hätten wir alle unser eigenes Holodeck, wir erschaffen alle unser eigenes Programm ...

ELIAS: Ja.

LORRAINE M: ... und, wenn wir hineingehen, sind die Leute, die in unserem Hologramm sind, Leute, die wir hineinprogrammieren.

ELIAS: Ja, aber sie sind die Energien aller anderen Individuen. Aber ja, du hast Recht.

LORRAINE M: Also haben wir alles, was sie uns sagen oder tun, selbst erschaffen.

ELIAS: Ja. Ihr habt das angezogen, ja.

VERONICA: Ich habe zwei Fragen, falls ich sie noch weiß. Ich habe eine Freundin, die sich nicht für Weltpolitik interessiert. Es ist nicht wichtig für sie. Ihrer kleinen Arbeit nachzukommen genügt ihr. Wird mir da vielleicht eine angenehmere oder ruhigere Art zu sein gespiegelt?

ELIAS: Teilweise.

VERONICA: Statt zu meinen, dass sie nur eine völlig desinteressierte Person ist.

ELIAS: Richtig, sich ein Beispiel dafür zu geben, sich nicht um die Optionen anderer Individuen zu kümmern.

VERONICA: Meine zweite Frage ist, wenn meine Wahrnehmung ist, dass wir in unserem Gebiet keine Verheerungen gehabt haben, bedeutet das, dass unsere Bevölkerung annehmender und weniger defensiv ist als in anderen Teilen der Welt?

ELIAS: Nicht unbedingt. Unabhängig davon, dass das in eurem Bereich nicht vorkommt, nehmt ihr daran teil. Ihr tragt Energie zu diesen Massenereignissen bei. Ihr könnt als Kollektiv an eurem physischen Ort wählen, kein Massenereignis in eurem Gebiet zu erschaffen, aber das heißt nicht, dass ihr nicht an den anderen Massenereignissen teilnehmt. Die Energie an jenen Orten wird aus den jeweiligen kollektiven Gründen und Nutzen direkter fokussiert und verstärkt.

Diese Massenereignisse sind eigentlich ein Gewinn. Wie gesagt, erschafft ihr nur etwas, das von Vorteil für euch ist. Es muss nicht unbedingt angenehm sein. Es können sogar Handlungen und Ereignisse sein, die ihr für schmerzhaft haltet, aber sie sind von Vorteil.

Ja?

MICHAEL: Also müssen wir wirklich auf den Mann im Spiegel achten.

ELIAS: Ja.

MICHAEL: Weil, was auch immer er tut, das geschieht. (Elias nickt zustimmend)

KAUSTUBH: Elias, würdest du sagen, dass Furcht eine Form von Opposition ist?

ELIAS: Ja, weil es eine Opposition gegen sich selbst ist.

KAUSTUBH: Was ist mit Situationen, wo die offensichtliche Macht in eine Richtung geht, in dem Sinn, dass wenn ich mich in Bezug zu Regierung, Vorschriften und Gesetzen sehe, oder ich ins Ausland reisen und diesen ganzen Papierkram für ein Visum erledigen muss. Ich fühle mich deswegen ziemlich machtlos und ich rege mich in solchen Situationen sehr auf. Ich erkenne, dass es Opposition ist; nur was kann ich tun, um diese Opposition zu neutralisieren?

ELIAS: Denk daran, ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert, und wenn du dich weiter darauf konzentrierst, etwas nicht zu bekommen und nicht vollbringen zu können, wirst du damit weiter machen, dies zum Ausdruck zu bringen.

Erlaube dir, dich zu entspannen und fange vielleicht damit an, die automatische Angst und diese automatischen Äußerungen zu verändern, indem du eine Wertschätzungs- und Anerkennungsübung machst. Wenn du dir jeden Tag erlaubst etwas, das dir während deines Tages gelingt, anzuerkennen, verstärkt das dein Vertrauen. Es unterbricht auch deine Konzentration auf Mangel, da du anerkennst, was du erreicht hast und was du hast. Anerkenne dich mindestens zweimal am Tag.

KAUSTUBH: Wenn ich mich in so einem Szenarium wertschätze, kann ich vielleicht diese Angstgefühle weiter haben ...

ELIAS: Ja, aber du unterbrichst das und verstärkst dein Vertrauen in dich, was die Angst außer Kraft setzen kann. Es wird dir erlauben, Vertrauen und Annahme in dir zu verstärken und es dir angenehmer mit dir machen. Übe auch dich zu entspannen, weil Anspannung ein automatisches Nebenprodukt von Angst ist. Ihr seid in Verbindung mit Angst automatisch körperlich angespannt.

Die Anerkennungsübung ist sehr wichtig und sehr wirkungsvoll. Es ist unwichtig, was du wertschätzt. Es ist nicht von Bedeutung, ob es in deiner Einschätzung groß oder klein ist. Es kann in deiner Einschätzung fast bedeutungslos sein. Darauf kommt es nicht an. Wenn es ein echter Ausdruck von Wertschätzung ist, ist er stark genug, um diese automatischen Reaktionen zu unterbrechen und dein Vertrauen in dich zu verstärken.

KAUSTUBH: Auf mein Beispiel angewandt verstehe ich das so, dass ich vielleicht den ganzen Papierkrieg erledigen muss, aber nicht mehr diese Stiche erschaffe. Ich würde die ganze Schreibarbeit zu tun haben, aber sie würde mich nicht mehr stören.

ELIAS: Richtig.

ELLA: Ich fand heraus, dass es mir in dieser Situation hilft, wenn ich mich irgendwie frage, warum ich auf diese Weise fühle. Ich erinnere mich an das, was du immer sagst, dass ich es nämlich irgendwie projiziere, aber im Jetzt okay bin. Dann verschwindet die Anspannung, zumindest so weit, dass ich mich angenehmer fühle.

ELIAS: Im Jetzt präsent zu sein ist sehr wichtig.

KAUSTUBH: In den letzten Tagen habe ich meine Energie oft wahrgenommen. Wenn ich Opposition projiziere, merke ich es und versuche zu fragen, was die Bedrohung in mir verursacht. Ich beantworte die Frage, aber irgendwie überzeugt es mich nicht, in dem Sinn, dass ich immer noch glaube, dass die Macht einseitig ist und ich mich machtlos fühle. Ich versuche, das zu unterbrechen ...

ELIAS: Richtig, weswegen es wichtig ist, anzuerkennen und wertzuschätzen, da das eine Aktion erzeugt, die dir erlaubt zu unterbrechen. Es geht nicht darum, dich zu überzeugen. Es geht darum eine andere Handlung zu setzen, die diese automatischen Äußerungen unterbricht.

DANIIL: In privaten Sitzungen mit dir, glaube ich, bin ich nicht so sehr gegen dich wie ich gegen andere Individuen bin. Das ist vielleicht ein Beispiel dafür, sich anerkannt zu fühlen und selbst anzuerkennen, freundlich zu sein und sich mitzuteilen. Das wäre ein Beispiel, das ich auf die Interaktion mit anderen anwenden könnte.

ELIAS: Ja, du hast recht.

Ich kann euch sagen, dass wir jetzt eine Pause machen und ihr danach weitermachen könnt.

[Pause um 12:56] [Wiederbeginn um 13:43]

ELIAS: Wir machen weiter! (Pause)

GAIL: Ich habe eine Frage. Als wir darüber gesprochen haben, auf unsere eigene Energie und wie wir sie projizieren, zu achten, war ich mir bewusst, wie ich projiziere und mich fühle, und habe etwas aufgenommen (unhörbar) ...

ELIAS: (Lacht) Gratulation!

GAIL: Die letzten paar Wochen habe ich jedenfalls Massagen gehabt. Aber ich glaube ich bin entspannt, vielleicht ein kleines bisschen nervös, wenn ich den ganzen Tag herumgelaufen bin, und ich frage mich, wundere mich, sind die Massagen ... Sie berühren Punkte meines Körpers, von denen ich glaube, dass sie entspannt sind. Zeigt mir das, dass ich mehr darauf achte, wie ich mich fühle und was ich projiziere?

ELIAS: In Bezug auf das, was du wahrnimmst in Zusammenhang mit der Massage ...?

GAIL: Ja.

ELIAS: ... und deiner Reaktion auf sie?

GAIL: Ich merke am nächsten Tag, dass mir wirklich alles weh tut. Ich hatte früher nicht gemerkt, dass ich diese Spannung in meinem Körper habe. Es zwingt mich noch mehr auf meine Haltung zu achten, wie ich mich in Bezug auf meine Schultern, meinen Rücken und meine Beine fühle, die ich früher nicht wahrgenommen habe.

ELIAS: Ja, was wirklich eine gute Übung für viele Individuen ist, weil viele sich nicht bewusst sind, was ihr Körper zum Ausdruck bringt. Euer Körperbewusstsein lässt euch dauernd Kommunikationen zukommen. Aber ihr achtet eigentlich nicht auf die Kommunikationen, die der Körper ausdrückt, wenn ihr keine wirklich offensichtliche physische Manifestation in Form von Krankheit oder Unbehagen oder Schmerz erschafft.

Ich kann euch sagen, dass euch euer Körperbewusstsein sogar Kommunikationen sendet, die die verschiedenen Nahrungsmittel, die ihr konsumiert, betreffen. Es kommuniziert und erzeugt ein gewisses Verlangen.

Jeder von euch hat seine eigenen Glaubensannahmen über Gesundheit, körperliche Erscheinung, über das Funktionieren eures physischen Körpers und darüber, wie ihr euch physisch projiziert. In Übereinstimmung mit diesen Glaubensannahmen weiß euer Körper, was mit euren Glaubensannahmen über euren Körper und eure Erscheinung übereinstimmt. Deswegen erzeugt er ein gewisses Verlangen, das zu erschaffen. Er erzeugt ein gewisses Verlangen verschiedene Nahrungsmittel zu konsumieren, um in Übereinstimmung mit euren Glaubensannahmen zu erschaffen.

Wenn ihr also bestimmte Glaubensannahmen über Vitamine habt, die euch objektiv nicht bewusst sind, veranlasst euch euer Körper, gewisse Nahrungsmittel zu konsumieren, die euch mit genau dem versorgen, was euren Glaubensannahmen entsprechend die physische Manifestation und körperliche Erscheinung erschafft, die ihr gewohnt seid und die euch angenehm ist. Viele Individuen achten nicht auf den physischen Körper und erzeugen deswegen eine Erscheinung oder Manifestation, die sie vielleicht nicht wollen. Denn sie sind nicht aufmerksam, und der Körper reagiert darauf und teilt mit, dass das, was sie tun, dem widerspricht, was sie wollen.

Durch die Massage kann er euch wissen lassen, wie ihr Energie festhaltet, die ihr vielleicht objektiv nicht erkennt, weil ihr das so gewohnt seid, dass ihr es nicht beachtet. Es gibt viele Individuen, die während ihres ganzen Lebens dauernd körperlich angespannt sind und das nicht merken, weil sie das so gewohnt sind, dass sie das für den Naturzustand halten. Was nicht stimmt, aber sie sind sich nicht bewusst, dass sie Energie festhalten.

Individuen sind sich meistens objektiv nicht der Energie bewusst. Ihr könnt euch der Energien anderer Individuen bewusst sein und sie fühlen, aber ihr seid euch eurer eigenen Energie nicht bewusst, was mit dem Thema dieser Diskussion zu tun hat, wie wir am Beispiel von zwei Individuen gezeigt haben, die ich fragte: "Was tust du?“.

Ihr achtet nicht darauf, was ihr in irgendeinem Moment eigentlich tut. Ihr seht die offensichtlichste Handlung, aber sonst keine. Deswegen meint ihr: "Ich höre zu.“ Ja, ihr hört zu. Ihr fragt aber auch, ihr sitzt auch, ihr nehmt auch eine bestimmte Körperhaltung ein, ihr erzeugt auch bestimmte körperliche Spannungen. Ihr könnt etwas antizipieren, während ihr zuhört; ihr könnt projizieren, während ihr zuhört. Ihr nehmt auch Information über eure Peripherie aus eurer ganzen Umgebung auf, die euch umgibt. Ihr könnt zuhören und auch auf das Tier im Raum achten und wie es herumläuft oder ob es sich nicht bewegt. Oder ihr könnt, wie vorher erwähnt, von Energien anderer Individuen angezogen werden ohne darauf zu achten.

Es gibt viele Handlungen, die ihr in jedem Moment setzt, die ihr nicht beachtet. Deswegen merkt ihr nicht, wie eure Energie projiziert wird oder was ihr mit euch in eurer Energie macht und wie ihr eventuell eure Energie blockiert, euch abschirmt und gegen Offenheit, gegen Vertrautheit und gegen Etwas-Zulassen eingestellt seid. Und so zieht ihr euer Energiefeld dicht an euch heran. Je mehr ihr euer Energiefeld verdichtet, je näher es eurem physischen Körper kommt, umso mehr wird eure Energie festgehalten und umso angespannter reagiert euer physischer Körper.

Wenn ihr eine Massage habt, setzt ihr eine Handlung, die Energie physisch manipuliert und ihr ermöglicht freigelassen zu werden. Wenn Energie frei wird, die lange Zeit festgehalten wurde, kann das wehtun so wie auch die natürliche Energieabfuhr des Körpers manchmal schmerzhaft sein kann. Wenn ihr Energie sehr intensiv blockiert, fangt ihr an zu weinen und kennt euch nicht aus, da ihr nicht versteht, warum ihr weint, da ihr meint, dass es keinen Grund gibt. Der Grund besteht darin, dass ihr Energie festhaltet, und weinen eine natürliche Methode des Körpers ist, Energie abzuführen. Weinen entsteht nicht immer in Zusammenhang mit Traurigkeit oder Kummer. Es ist ein Indikator dafür, dass ihr Energie sehr fest haltet.

Dabei ist es wichtig für euch zu beachten und auszuwerten, was die automatische Reaktion hervorruft, eure Energie fest zu halten und euch abzuschirmen. Was bedroht euch irgendwie, dass ihr automatisch mit Festhalten eurer Energie und Abschirmung reagiert, nicht zulasst, etwas zu erhalten, offen zu sein und auch die Verletzlichkeit nicht zulasst, die im allgemeinen mit Angst in Verbindung steht? Diese Angst hat im Allgemeinen mit Nähe zu tun.

Nähe kann auf viele verschiedene Weisen ausgedrückt werden, nicht nur sexuell. Aber normalerweise haben Individuen weniger Angst vor sexuellen Beziehungen als davor, einem anderen Individuum gegenüber wirklich offen und verletzlich zu sein, was die automatische Reaktion erzeugt, sich abzuschirmen und diese Verletzlichkeit und Offenheit nicht zu erlauben.

Denn ihr könnt euch sogar in sexuellen Interaktionen oder Aktivitäten wirklich gut weiter abschirmen. Ihr könnt physisch etwas mit einem anderen Individuum tun, ohne euch auszusetzen und daher ist die Bedrohung geringer als euch wirklich zu erlauben, so offen zu sein, dass ihr euch erlaubt, etwas anzunehmen und zu erhalten - was auch stark mit religiösen Glaubensannahmen zu tun hat, die ihr alle habt, die sagen, dass Nehmen schlecht und egoistisch ist und egoistisch schlecht ist.

Egoistisch ist gut, das sage ich euch allen. (Lachen und Beifall)

NATASHA: Wenn man Sich-Aussetzen vermeidet - ich spreche über Sex - ist Energiefreisetzung dann überhaupt möglich?

ELIAS: Sei genauer.

NATASHA: Ich meine, wenn man sich nicht einlässt, wenn man einfach nur da ist und sich nicht einlässt und man nicht offen ist, kann dann eine Person, die sich nicht aussetzt, überhaupt Energie freisetzen?

ELIAS: Ja.

NATASHA: Was ist dann Sich-Aussetzen?

ELIAS: Sich aussetzen ist, sich zu erlauben sich nicht zurückzuziehen, sich nicht abzuschirmen, sich nicht zu verteidigen. Es ist sich zu erlauben, sich wirklich auszudrücken ohne Angst und ohne sich selbst herabzusetzen. Es ist ein echter Ausdruck von Offenheit und Verletzlichkeit. Es hat nichts mit Sich-Bekennen zu tun. Es bedeutet nicht, dass ihr euch vor aller Welt bloßstellen müsst. Es ist das angenehme Gefühl und die Gewissheit in euch, dass ihr es nicht länger für notwendig haltet, euch zu schützen und somit keine Angst mehr habt. Es ist sich nicht zu verstecken.

DANIIL: Wenn wir Angst bekämpfen, tragen wir zu ihrem Fortbestehen bei. Welche gute Gewohnheit gibt es in der Nachbarschaft der Angst, die Angst mildern kann?

ELIAS: Wertschätzung. Wertschätzung neutralisiert Angst, aber echte Wertschätzung, keine künstliche.

DANIIL: Wertschätzung in Bezug auf einen selbst und auch als Wertschätzung von anderen?

ELIAS: Ja. Aber wie gesagt ist Wertschätzung ungewohnt für viele von euch. Deswegen ist es empfehlenswert, dass ihr in kleinen Schritten anfangt. Es ist wichtig, dass ihr euch nicht überfordert und euch auch nicht etwas vormacht, indem ihr versucht, Wertschätzung zu erzeugen und euch sofort, wenn ihr erfolglos seid, herabsetzt und euch so weiter selbst abwertet.

Angst ist ein Ausdruck von Ohnmacht. Deswegen geht es darum, das nicht zu verstärken, sondern es mit etwas zu unterbrechen, das gewohnt für euch werden kann, obwohl es zunächst ungewohnt ist. Deswegen ist es wichtig, Anerkennung und Wertschätzung zu üben, um anzuerkennen, was ihr vollbracht habt und was ihr tut, und euch und nicht anderen Individuen eure Erfolge zuzuschreiben.

Viele Individuen tappen in die Falle, es dem anderen Individuum zuzuschreiben, wenn sie eine Zeit erleben, in der sie große Freiheit erfahren und in Zusammenhang mit diesem Individuum sich wirklich auszudrücken erlauben. Es ist nicht so, dass euch das andere Individuum erlaubt hat, euch auszudrücken. Ihr habt vielmehr ein Szenarium mit einem anderen Individuum erschaffen, ihr habt euch das erlaubt. Es ist euer Verdienst und nicht der des anderen Individuums. Ihr habt das erschaffen.

ELISE: Ich komme wieder zurück zu etwas, worüber wir vorher gesprochen haben. Wenn wir uns dessen bewusster werden, was in uns zu irgendeiner Zeit geschieht, und unsere Möglichkeit, das zu tun, stärker wird, wird gesagt, dass Menschen multidimensional sind und viele verschiedene Ebenen erleben. Geht das einfach so weiter? Wenn man diese Aufmerksamkeit beherrscht, dann wusch, dann gibt es einen ganz anderen Bereich, wo man sich seiner selbst möglicherweise bewusster ist? Man, der multidimensionale Aspekt, erfährt fortlaufend seine verschiedenen Leben...?

ELIAS: Zweifelsohne.

ELISE: Ist das irgendwie der erste Schritt auf diesem Weg?

ELIAS: Wenn ihr fortfahrt euer Bewusstsein zu erweitern, ja, dann könnt ihr bestimmt in andere Fokusse von euch sehen, die ihr andere, vergangene und zukünftige Lebenszeiten nennt. Ihr könnt auch in andersdimensionale Fokusse hineintauchen.

Ihr existiert nicht nur in dieser einen physischen Dimension. Es gibt zahllose physische Dimensionen, an denen ihr auch teilnehmt und in denen ihr Fokusse habt. Wie gesagt trefft ihr, wenn ihr Außerirdischen begegnet, andere Fokusse von euch. Ihr erlaubt euch also, physisch ein anderes Ich von euch zu treffen.

Die Weite des Wesens übersteigt jeden Erklärungsversuch. Ihr seid ein Aufmerksamkeitsfokus des Wesens, der in dieser bestimmten Zeit in dieser physischen Realität physisch manifest ist. Es gibt zahllose „Ichs“ von euch in zahllosen physischen Realitäten. Ihr habt viele, viele Aufmerksamkeitsfokusse in dieser physischen Realität und in nichtphysischen Bewusstseinsbereichen. Ihr seid unglaublich große Äußerungen.

RODNEY: Elias, um einen Sinn für Wertschätzung zu entwickeln, die mir nicht allzu vertraut ist, kann man einerseits Danke sagen ... lass mich ein Beispiel geben. Angenommen ich koche und das Essen schmeckt wirklich gut und ich genieße es sehr. Statt mir nur für das gute Essen zu danken, ist mein Genuss dieser Mahlzeit schon ein Ausdruck von Wertschätzung?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das hilft. Danke.

EDWARD: Eifersucht hat mit Angst zu tun, nicht wahr? Eifersucht wird zu diesem multidimensionalen Teil von Angst, weil man Eifersucht auf einen Menschen projiziert oder besitzergreifend ist oder eifersüchtig auf den Erfolg von jemand ist. Es ist ein Aspekt von Angst, nicht wahr?

ELIAS: Ja, du hast Recht.

EDWARD: Was tut man dagegen? Ist da wieder Wertschätzung gefragt, so, dass man sich dann schätzt und merkt, dass es einem gut geht?

ELIAS: Ja, und sich auch anschauen, was die wahrgenommene Bedrohung ist. Was nehmt ihr wahr, dass das andere Individuum euch antut, das diesen Ausdruck erzeugt? Denn das andere Individuum macht euch nichts. Ihr reagiert so in euch. Ihr zweifelt in euch, seid skeptisch und vertraut nicht. Ihr projiziert das nach außen und fokussiert es auf ein anderes Individuum hin und verdächtigt deswegen das andere Individuum und zweifelt an ihm.

Das hat auch mit euren Wahrheiten und Richtlinien zu tun, denn wenn das andere Individuum tut, was ihr befürchtet, erwartet ihr schon etwas vom anderen Individuum - was ein weiterer Ausdruck von Bedrohung ist, der Opposition ist - ihr projiziert damit etwas absolut Gültiges auf das andere Individuum. Ihr würdet etwas Bestimmtes nicht tun und deswegen erwartet ihr, dass das andere Individuum das auch nicht tut. Wenn das andere Individuum eurer Erwartung nicht entspricht, kann das Eifersucht auslösen. Aber wie gesagt fängt es bei euch und euren Wahrheiten an und dass ihr eure Wahrheiten auf ein anderes Individuum projiziert und erwartet, dass es eurer Wahrheit absolut entspricht, und kein Anders-Sein zulässt.

Individuen erschaffen manchmal eine solche Situation, um sich Information darüber, was sie projizieren, zukommen zu lassen und sich eine Gelegenheit zu geben, mit ihren Wahrheiten vertraut zu werden und objektiv zu erkennen: „Meine Wahrheit ist, dass ich nicht untreu bin, aber ich erwarte das auch von meinem Partner“. Das ist etwas Absolutes. Das informiert euch über eure Wahrheit, die nicht schlecht ist. Das andere Individuum tut euch nichts an. Euch schmerzt, dass eurer Wahrheit nicht entsprochen wird. Deswegen meint ihr automatisch, dass ihr euch nicht mehr frei ausdrücken könnt.

Beispielsweise, wenn eure Wahrheit Treue zum Gegenstand hat und euer Partner nicht treu ist, stellt das eure Wahrheit in Frage. Jemand entspricht nicht. Jemand entspricht nicht eurer Erwartung. Dadurch erlebt ihr Schmerz, weil ihr euch jetzt automatisch selbst etwas verweigert. Ihr könnt euch diesem Individuum gegenüber nicht mehr frei ausdrücken. Ihr könnt dieses Individuum nicht mehr lieben, da es eurer Erwartung nicht entspricht. Also verweigert ihr euch zu wählen. Und das ist es, was den Schmerz erzeugt.

Wenn ihr euch eure eigenen Wahlmöglichkeiten und eure eigene Freiheit nicht gönnt, schmerzt euch das. Der Schmerz wird nicht durch ein anderes Individuum und seine Aktionen und Entscheidungen erschaffen. Eure eigene Verweigerung eurer eigenen Freiheit und eurer eigenen Optionen, die euch hindert, den Ausdruck fortzusetzen, den ihr wollt, erzeugt diesen Schmerz in euch. Dieser Schmerz kann auch Opposition hervorrufen, die in Form von Eifersucht ausgedrückt werden kann.

ELISE: Wir haben also mit anderen Worten die Wahl, unsere eigenen persönlichen Richtlinien beliebig zu ändern, um Freiheit für uns zu erschaffen.

ELIAS: Es ist nicht unbedingt eine Frage des Änderns eurer Richtlinien, sondern zu erkennen, dass jede eurer Richtlinien viele verschiedene Einflüsse hat. Die Freiheit liegt darin, diese verschiedenen Einflüsse zu erkennen und sich zu erlauben, andere Einflüsse zu wählen, und nicht automatisch damit zu reagieren, dass Untreue schlecht ist und dass das automatisch heißt, dass mich das andere Individuum nicht schätzt, nicht liebt, nicht zu mir steht, denn sonst würde es sich nicht so verhalten. Das ist ein Einfluss.

Ein anderer Einfluss kann in Wirklichkeit sein, dass ihr selbst eigentlich gewisse Aktivitäten mit eurem Partner nicht dauernd machen wollt und euer Partner diese Energie empfängt und woanders eine Betätigungsmöglichkeit sucht, was den Druck gegenüber euch mildert.

Ein weiterer Einfluss kann sein, dass das Individuum damit nicht sagt, dass es euch nicht liebt oder nicht schätzt, da das nicht unbedingt mit gewissen Handlungen einhergeht. Sie sind nicht absolut mit Liebe verknüpft. Es ist auch nicht absolut mit Nähe verbunden. Sexuelle Aktivität kann mit Nähe und Intimität verknüpft sein. Nähe kann mit sexueller Aktivität einhergehen, aber ist nicht synonym mit solchen Äußerungen.

Deswegen ist es wieder einmal eine Frage der Wahrnehmung und welchen Einflüssen ihr als automatische Reaktion auf die Aktionen und Optionen von anderen Individuen erlaubt, ausgedrückt zu werden, und dass ihr euch um die Handlungen, Verhaltensweisen und Optionen von anderen Individuen mehr kümmert anstatt darauf zu achten, was ihr tut, und Energie in der Weise zu verwenden, die ihr wollt.

Denn wie gesagt könnt ihr erschaffen und erschafft ihr eure ganze Realität, und könnt dabei mit einem anderen Individuum zu tun haben. Ihr interagiert mit seiner Energie; ihr interagiert eigentlich nicht mit dem physischen Individuum. Das ist eure eigene Schöpfung. Das ist eure Projektion. Ihr empfangt die Energie des anderen Individuums und projiziert es dann automatisch und konfiguriert eine physische Form. IHR tut das. Ihr interagiert mit dieser physischen Form, die ihr erschafft.

Normalerweise interagiert ihr mit der Energie des Individuums. Ihr könnt manchmal mit einer Energieablage eines anderen Individuums interagieren, die nicht unbedingt die Aufmerksamkeit des anderen Individuums enthält. In solchen Situationen könnt ihr bemerken, dass ihr und das andere Individuum an demselben physischen Ort an derselben Interaktion teilnehmt, aber eure Wahrnehmung ganz anders ist. Das kommt öfter vor, als ihr glaubt.

Jeder einzelne von euch erschafft seine ganze Realität. Es gibt keine offizielle Realität. Die offizielle Realität ist das, was jeder von euch erschafft. Ein Individuum kann ein Szenarium erschaffen und ein anderes Individuum erschafft ein anderes Szenarium, was wirklich gut ist, da das euren Wert hervorhebt und anerkennt, dass ihr eigentlich erschaffen könnt, was auch immer ihr wollt, ungeachtet des anderen Individuums.

Und ihr könnt gemeinsam mit einem anderen Individuum teilnehmen. In dem Beispiel könnt ihr erschaffen, dass euer Partner in euren Begriffen ganz treu ist und in der Realität eures Partners kann er mit vielen anderen Individuen interagieren. Das ist keine Situation von jemandem etwas verweigern. Das ist keine Situation des, wie ihr es nennt, etwas nicht zu sehen. Das ist eine Situation in der ihr zwei sehr verschiedene Realitäten erschafft, aber weiter mit einander lebt. Darin liegt eure Freiheit. Ihr könnt, was auch immer ihr wollt, erschaffen ungeachtet jedes anderen Individuums in eurer physischen Realität, da ihr ohnehin schon alles erschafft.

ELLA: Ausgehend von dem, was du gesagt hast, habe ich in meiner Interaktion mit meinem Sohn den Verdacht, dass ich nur seine Energieablagen bekomme und sonst nichts. (Lachen) So fühlt es sich jedenfalls an.

Inna und ich haben unlängst darüber gesprochen, was wir in dieser Gesellschaft Liebe nennen, und anscheinend hat das, was wir Liebe nennen, oft mit Besitz zu tun. Es geht da oft um Besitz. Ich habe dich bekommen, du bist mein. Ich denke, in nicht sehr entfernter Zukunft wird Monogamie, so wie sie jetzt ist, nicht mehr existieren. Es war ökonomisch sinnvoll, aber wenn wir fortschreiten und in unseren Beziehungen offener werden ...

ELIAS: Es ist eine Wahl. Es ist nichts Absolutes. Für Individuen, die ihr als zukünftig anseht, ist es eine Wahl. Sie können wählen, nur mit einer Person zusammen zu sein oder nicht.

ELLA: Aber die Wahl wird nicht von der Gesellschaft oder der Regierung festgelegt werden. Man wird wählen können.

ELIAS: Richtig.

ELLA: Man entscheidet sich, wie lange man bei dieser Person bleibt ...

ELIAS: Ja, da ihr über euch bestimmt.

ELLA: Niemand sagt, dass man auf der punktierten Linie unterschreiben muss oder so etwas.

ELIAS: Richtig, und wie gesagt ist auch Liebe per Definition nicht mit Emotion verbunden. Liebe ist ein echter Ausdruck des Kennens und der Wertschätzung. Ihr verbindet Zuneigung mit Liebe, und ihr setzt Zuneigung oft mit Liebe gleich oder definiert Liebe als Zuneigung, aber das ist kein wirklicher Ausdruck von Liebe. Liebe ist wirklich Kennen und Wertschätzen.

ELLA: Der Unterschied zwischen Wertschätzung und Zuneigung ist, dass Zuneigung an eine Person gebunden und Wertschätzung Zulassen ist?

ELIAS: Nein. Zuneigung ist ein echter Ausdruck. Sie ist ein emotionaler Ausdruck. Zuneigung ist ein Signal, ein Gefühl, das sich mit einer emotionalen Kommunikation verbindet. Zuneigung verbindet sich mit Anziehung und damit auch mit Vorlieben. Sie ist ein Gefühl mit einer emotionalen Kommunikation. Wertschätzung ist keine emotionale Kommunikation.

ELLA: Wenn ich dich schätze, fühle ich mich dann nicht gut mit dir? Das ist eine Emotion.

ELIAS: Du verbindest die Zuneigung mit der Wertschätzung und fühlst deswegen etwas.

ELLA: Wo du bist, erlebst du keine Emotionen, aber du kannst uns trotzdem dafür schätzen, was wir sind.

ELIAS: Ja. Aber denk daran, dass Emotion eine sehr starke Kommunikation in euch und auch ein Grundbestandteil eurer Realität ist. Deswegen ist es natürlich für euch, bei vielen eurer Äußerungen, Gefühle und emotionale Kommunikationen auszudrücken und zu assoziieren.

ELLA: Ich möchte dich noch mehr zur Selbstwertschätzung fragen. Ich hatte eine Erfahrung, bei der ich fast eine ganze Woche lang eine Wolke von Energie um mich spürte. Es fühlte sich sehr sinnlich an, so als wäre sich mein ganzer Körper seiner bewusst. Es fühlte sich sehr angenehm an. Ich versuchte zu begreifen, wessen Energie das war. Ich glaubte schließlich, dass es wahrscheinlich meine eigene Energie war, aber ich offener war, bereiter zu spielen und es zu erlauben. Dann hörte es einfach auf, aber ich glaube, dass ich es wahrscheinlich wieder anfangen kann.

Es ist Energie, die aus dem hinteren Bereich meines grünen Energiezentrums kommt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich konnte damit aufhören, aber ich kann es nicht voll aufdrehen. Ich fing also an, mich meiner eigenen Energie zu öffnen, aber ...?

ELIAS: Und dir eine Erfahrung zu bieten, die dir ein Beispiel dessen zeigt, was möglich ist, und dass du das erzeugen kannst, wenn du ...

ELLA: Aber warum hörte es so auf? Habe ich es beendet, war es mir zu viel oder warum?

ELIAS: Nicht unbedingt, um dich nicht zu überfordern, sondern um wieder zum gewohnten Zustand, nicht ganz auf dich zu achten, zurückzukehren.

ELLA: Ich weiß, wann es aufhörte. Es war zwei Monate später, ich erinnere mich an eine Situation, in der ich sehr angespannt und vielleicht nicht im Gleichgewicht war. Es hörte einfach so auf.

ELIAS: Ja.

SHARON: Vorher hast du uns gefragt, ob wir unsere Energie kennen. Wenn du sagst, wir sollen wissen, was unsere Energie ist, meinst du damit, ob unsere Energie positiv oder negativ, kooperativ, in Opposition, aufdringlich, ängstlich oder sanft ist? Wenn du sagst, was unsere Energie ist, was ist da das „Ist“?

ELIAS: Alle diese Äußerungen und noch mehr; alle diese Identifizierungen und auch, was ihr tut, da eure Energie in dem, was ihr tut, ausgedrückt wird. Deswegen hat das mit allen diesen Äußerungen zu tun, und auch damit, was ihr physisch macht, worauf ihr euch konzentriert, aber nicht unbedingt denkt.

Eure Konzentration hat mit Glaubensannahmen zu tun. Ihr könnt erfassen, worauf ihr euch konzentriert, indem ihr darauf achtet, was ihr tut, denn euer alltägliches Tun ist damit verknüpft, worauf ihr euch konzentriert und welche Glaubensannahmen ihr ausdrückt. Deswegen zeigt euch, wenn ihr darauf achtet, was ihr tut, wie ihr eure Energie ausdrückt. Diese ganzen Beobachtungen sind auch damit verknüpft, was ihr tut.

JIM B: Elias, man muss darauf achten, was man tut, und du sagst, dass das ungewohnt ist, sodass es schwierig zu tun ist. Wenn man sich darauf konzentriert, was man den ganzen Tag macht, dann achtet man buchstäblich auf jeden Schritt, den man jede Sekunde und jede Minute macht. Also achtet man weniger auf Dinge um einen herum, die wir, so wie du sagst, ohnehin automatisch machen.

ELIAS: Nein, nicht unter Ausschluss von allem, was um euch herum ist, da das etwas von euch ist. Es geht deswegen darum, nicht nur auf euren physischen Ausdruck zu achten, sondern auch auf alles, was ihr um euch herum erschafft.

JIM B: Man erschafft alles um sich herum außer den Entscheidungen, die man macht, und den Glaubensannahmen, die man hat. Wenn man versucht darauf zu achten, was man tut, und sich konzentriert, dann sollte man seine Welt objektiv bewusst erschaffen können. Man macht das, wenn man entscheidet, was man isst, weil man entweder auf Diät ist oder man aus medizinischen Gründen darauf achten will, bestimmte Sachen nicht zu essen, und man schließlich etwas isst, was man nicht essen sollte, obwohl man darauf achtet.

Man versucht, seine Realität objektiv zu erschaffen, aber viele von uns reagieren automatisch, wie du es nennst. Aber du sagst, man muss sich nicht wirklich darauf konzentrieren: „Ich hebe das auf, ich bewege das, ich mache das.“ Ich meine es ist schwer, sich jeden Augenblick auf das, was man macht, zu konzentrieren und du meinst, man sollte das weiter fassen.

ELIAS: Beides. Auch nur einen Tag auf jede Handlung zu achten, die ihr macht, und wie eure Energie in jedem MOMENT eines Tages reflektiert und projiziert wird, das sage ich euch, lässt euch wesentliche Informationen darüber zukommen, was ihr nicht beachtet und was andere Handlungen und Szenarien beeinflusst.

Was ihr jeden Tag immer wieder macht, trägt dazu bei, Ereignisse zu erzeugen, die ihr nicht versteht und nicht mögt und nicht wollt. Aber ihr schlagt jeden Tag diese Richtungen ein und nehmt die immer wieder wiederholten alltäglichen Handlungen nicht wahr, die ihr für bedeutungslos haltet, was eine bestimmte Energie erzeugt, die gewisse Handlungen dauernd verstärkt. Deswegen werden sie stärker und ihr erschafft schließlich ein Ereignis, das ihr nicht mögt oder das unerwünscht ist.

Und ihr sitzt und sagt zu euch und zu anderen Individuen: „Warum habe ich das erschaffen? Wie habe ich das erschaffen? Wie konnte ich das nur erschaffen?“ Und ihr habt keine Antwort, weil ihr nicht auf diese ganzen wiederholten Handlungen geachtet habt, die mit ausgedrückten Glaubensannahmen verbunden sind, deren ihr euch objektiv nicht bewusst seid. Deswegen ist es wichtig, jeden Tag auf alles zu achten, was ihr tut. Das ist euer Indikator für eure Energie.

JIM B: Aber die eigenen Glaubensannahmen bilden auch die eigene Realität. Ich kenne Leute, die bei jeder Zigarette, die sie rauchen, wissen, dass sie ihrem Körper etwas Schlechtes tun. Sie achten auf das, was sie tun, aber sie können nicht damit aufhören. Einige können das nicht. Obwohl sie sich darauf konzentrieren, was sie tun, und meinen, dass sie das nicht machen sollten, dass das für ihren Körper schlecht sei – obwohl man, wenn man das nicht glauben würde, theoretisch Steine essen könnte und es würde einem nichts machen.

EDWARD: Erklärt das nicht, warum manche Leute Krebs bekommen und andere nicht?

JIM B: Leute, die keinen Krebs bekommen, obwohl sie rauchen?

ELIAS: Und es gibt Individuen, die das erschaffen. Das hängt vom jeweiligen Individuum ab und nicht nur von seinen Glaubensannahmen sondern auch von seiner Werterfüllung und davon, was sie zu erschaffen sich entscheiden. Individuen wählen Krankheit, sie werden nicht davon befallen.

VERONICA: Elias, ich bin ganz bewusst gegangen und unbewusst gestolpert und auf Beton hingefallen. Ich habe meinem Körper großen Schmerz zugefügt. Hatte das noch einen anderen Sinn, als mich auf mich zu konzentrieren, was ich in der Vergangenheit nicht zur Genüge gemacht habe?

ELIAS: Das ist für sich schon wichtig. Oft erzeugen Individuen Unbehagen, weil ihr auf Unbehagen achtet und euch Fragen stellt, wodurch ihr euch auch Gelegenheit gebt, euch Information zukommen zu lassen.

Wenn ihr euren Fokus größtenteils im Sitz des Kopiloten verbringt und kein Pilot euer Flugzeug fliegt, verbringt ihr euren Fokus unbewusst. Was kann eure Aufmerksamkeit wecken? Eine Unterbrechung, eine wichtige Unterbrechung, und eine wichtige Unterbrechung ist normalerweise eine unangenehme Handlung. Denn ihr reagiert auf Unbehagen automatisch: "Ich mag das nicht und ich will versuchen, ein Mittel oder eine Methode zu finden, um es in Ordnung zu bringen oder es zu vermeiden oder zu verändern.“ Deswegen wird es motivierend.

KAUSTUBH: Wenn man die ganze Zeit Acht gibt, erschafft man dann keine unangenehme Situationen, wie zum Beispiel nach dem Wandel?

ELIAS: Manchmal, aber es wird eine Wahl sein, eine bewusste Wahl. Denn im Gegensatz zu dem, was ihr glaubt, schätzen Individuen eigentlich Momente des Schmerzes. Individuen schätzen eigentlich Momente der Verzweiflung oder des Leids oder irgendwelcher Gefühle und Erfahrungen, die ihr für negativ haltet, sogar Zorn, da er Würze erzeugt. Er erzeugt eine Möglichkeit, die eigene Existenz und Präsenz wirklich zu erleben.

Wird es nach dem Wandel keinen Konflikt, keinen Schmerz, keinen Kummer geben? Nein. Weil Individuen diese Äußerungen und Erfahrungen wählen, aber es wird eine bewusste Wahl sein.

ELLA: Das klingt sehr seltsam - ich will heute einen traurigen Tag erleben.

ELIAS: Und vielleicht wird das so sein. (Lachen)

ELLA: Wir wählen das jetzt auch, aber wir merken es nicht. Es überrascht uns ...

ELIAS: Ohne eigene Absicht.

ELLA: Und dann ist man überrascht. Das vorher zu wählen, klingt seltsam.

KAUSTUBH: Aber wir werden auch nach dem Wandel Überraschungen haben.

ELIAS: Oh bestimmt, ja.

Ich werde noch zwei Fragen beantworten.

BONNIE: Elias, du hast davon gesprochen, Angst durch Wertschätzung aufzulösen. Hast du einen Vorschlag, wie man Streit oder Opposition, die man aufsteigen fühlt, auflösen kann?

ELIAS: Durch dasselbe: Wertschätzung. In dem Moment, in dem ihr das Aufsteigen in euch spürt und anfangt mit jemandem zu streiten und merkt, wie ihr euch aufregt und verurteilt und zu argumentieren beginnt, erlaubt euch, das andere Individuum vorübergehend verschwinden zu lassen. Es existiert vorübergehend nicht. Wendet eure Aufmerksamkeit euch zu und versucht, die Bedrohung zu erkennen - warum streitet ihr, was motiviert das, was versucht ihr beizubringen oder zu beweisen? Erlaubt euch, irgendetwas an euch zu schätzen, egal was es ist – z.B. dass dein Haar in diesem Moment gerade auf eine bestimmte Weise fällt. Was es ist, ist nicht wichtig. Lasst das andere Individuum wieder in eurer Wahrnehmung auftauchen. Das Ganze braucht nur einen Moment zu dauern. Sobald ihr das andere Individuum wiedererscheinen habt lassen, schätzt irgendetwas an diesem Individuum, egal was es ist. Euch gefällt vielleicht ein Knopf auf dem Hemd des anderen Individuums; es ist nicht wichtig, was es ist.

Der Ausdruck echter Wertschätzung unterbricht allein schon Aggression, und er unterbricht die Richtung eurer Aufmerksamkeit. Er verändert die Energie sofort. Er verändert eure Energie sofort; er verändert auch die Energie des anderen Individuums sofort.

BONNIE: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

GAIL: Wenn ich unter Leuten bin und jemandes Gefühle aufnehme, projiziere ich dann das Gefühl und nehme ich es einfach als Gefühle dieser Person auf?

ELIAS: Ja und nein. Du interagierst eigentlich mit der Energie anderer Individuen. Du empfängst deswegen den wirklichen Ausdruck des anderen Individuums, aber du hast auch in diesem Moment ganz speziell dieses Individuum angezogen, um irgendetwas von dir widerzuspiegeln.

GAIL: Es kann beides sein?

ELIAS: Ja. (Blickt ins Publikum) Ja? Gut.

LORRAINE M: Zu dem, was wir vorher gesprochen haben, ich mag nicht zur Arbeit gehen. Ich bin mir sicher, dass es auch andere Leute gibt, die genauso fühlen. Aber ich gehe arbeiten und bin dort wirklich unglücklich. Ich weiß, dass ich glaube, arbeiten zu müssen um Geld zu verdienen. In Entsprechung zu dem, was du vorher gesagt hast, gibt es etwas, das ich tun könnte, um das zu ändern, um die Arbeit, die ich habe, mehr zu schätzen? Geht es darum, mehr zu schätzen, was schon da ist? Kann das die Situation ändern?

ELIAS: Teilweise und auch, dir eine andere Wahrnehmung zu erlauben. Statt zu sehen oder wahrzunehmen, dass deine Arbeit eine lästige Pflicht ist, dir zu erlauben, deine Phantasie einzusetzen und deine Arbeit als Spiel zu sehen. Sei kreativ. Verändere die Handlungen und Aufgaben, die du in deiner Arbeit machst, auf eine Weise, die eher Spiel und Spaß als Pflicht und Last ist. Das erlaubt dir wirklich, anders mit deiner Arbeit umzugehen und verstärkt oder fördert auch die Wertschätzung dessen, was du tust.

Gut, meine Freunde! Ich schätze jeden von euch sehr und ermuntere euch, dass ihr das euch selbst gegenüber auch tut! Ich unterstütze euch wirklich in allem, was ihr tut, und fördere euren Erfolg, auf eure Energie zu achten. Wie immer gebe ich euch allen meine Energie, die immer zur Verfügung steht. In großer Liebe, großer Anerkennung und tiefer Freundschaft sage ich jedem von euch au revoir.

GRUPPE: Au revoir, danke.

Elias geht um 14:51 ab.