Sitzung 800


"Auf sich selbst konzentrieren"


18. März 2001 (Gruppe/New York)
Teilnehmer: Mary (Michael), Ben (Albert), Edward (Colleen), Frank (Christian), Frank (Tyne), Joanne (Gildae), John (Rrussell), Kathleen (Bonelle), Luanne (Inez), Maria-Elena (Ginerro), Marj (Grady), Mike (Mikah), Miriam (Zymian), Robert (Ben-Adi), Robin (Renea), Rodney (Zacharie), Suki (Lissethe), Ted (Cara)
Elias kommt um 8.01 Uhr. (Ankunftszeit 34 Sekunden.)

ELIAS: Guten Abend!

GRUPPE: Guten Abend! Hallo, Elias!

ELIAS: Ein Willkommen den Wesen, die heute Abend zum ersten Mal dabei sind! (kichert) Ha, ha! Willkommen, Christian!

FRANK: Hallo, Elias. Wie geht es dir? (Lachen)

ELIAS: Ha, ha! Genießt du deine Phantasien deines Böse-Seins? (Lautes Lachen)

FRANK: Danke, ich bin damit ganz zufrieden! (Elias kichert)

ELIAS: Sehr gut! In echter Annahme erforschen Individuen momentan ihre berühmten Fokusse und (humorvoll) erlauben sich zu sehen, wie böse und schlecht sie in früheren Existenzen waren! Ha ha ha! Und machen sich einen großen Spaß daraus, wie ich meine. (Gelächter)

FRANK: Ja wirklich.

ELIAS: Und fühlen sich dabei weder schuldig noch machen sie sich deswegen Vorwürfe ...

FRANK: Tu ich nicht.

ELIAS: ... weil das nur Wahlentscheidungen sind, nicht wahr? (kichert) Ich kann dir sagen, Colleen, es gibt kein Karma; deswegen ist es nicht so wichtig! (it matters not) Ha ha! Wir werden es heute Abend lustig haben! (Viel Lachen)

Ich schlage vor, dass wir besprechen, wie ihr eure Realität in Beziehung zum Erschaffen einer Beziehung zu euch selbst erschafft. Ha ha! (Sehr humorvoll) Ist das nicht faszinierend? (Viel Lachen) Nicht zu anderen Individuen, sondern Beziehungen zu euch selbst. Was euch dann offen und unbeschränkt im Verhältnis zu anderen Individuen erschaffen lässt. (kichert) Das ist die "Auf-Sich-Selbst-Konzentrieren" Sitzung. (kichert)

Willkommen, mein Freund, Zacharie!

RODNEY: (Lachen) ich habe eine Frage!

ELIAS: Ah, natürlich! (Lachen)

RODNEY: Wir haben darüber das letzte Mal nur kurz gesprochen. Wie hängt Sexualität mit dem zusammen, wie wir unsere Realität erschaffen?

ELIAS: Ah, wirklich eine umfassende Frage. Könntest du...

RODNEY: ich meine nicht biologisch oder geschlechtsspezifisch. Ich fragte dich ... Die Basisfunktion der Emotion ist Kommunikation.

ELIAS: Richtig.

RODNEY ... und Bewusstsein polarisiert in Emotion und Sexualität.

ELIAS: In dieser Dimension.

RODNEY: Deswegen fragte ich dich, "Was ist die Funktion der Sexualität?" außer der offensichtlichen.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Und du hast gesagt, wenn ich mich richtig erinnere: "Ihre andere Funktion ist Manifestation".

ELIAS: Von physischer Realität.

RODNEY: Und heute Abend sagtest du, dass du darüber reden willst, wie wir unsere Realität erschaffen ...

ELIAS: In Beziehung zu sich selbst.

RODNEY: Oh! Also kein Sex, was? Gut.

ELIAS: Ah! (Lachen) Ich möchte dir, Zacharie, sagen, Sexualität hat nicht nur mit Geschlecht in euren Begriffen zu tun.

RODNEY: Ich weiß.

ELIAS: Das ist ein ziemlich beschränkter Ausdruck, nur eine Funktion von Sexualität, eine in euren Begriffen kleine Funktion. Sie kann enorme Empfindungen und Gefühle erschaffen, (kichert) ist aber eine kleine Funktion. (Lachen) Ha ha ha!

Sexualität ist der Aspekt dieser Dimension, das Grundelement dieser Dimension, das alle eure physischen Manifestationen erschafft. Emotion erschafft die Kommunikation. Sexualität erschafft die physische Manifestation eurer ganzen Realität.

Ich habe euch allen von Beginn dieses Forums an gesagt, dass ihr eure ganze Realität im Lichte von Sexualität seht. Das ist der Grund, warum wir den Begriff von Sexualität als Grundelement eurer Realität gewählt haben - eines der Grundelemente -, da ihr alles, was ihr erschafft, sogar Energie einem Geschlecht zuordnet. Alles in dieser physischen Dimension wird in Bezug auf Geschlecht und Sexualität definiert.

RODNEY: Von uns?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Oder ist das sozusagen eine Grundwahrheit?

ELIAS: Ah! Das ist keine Wahrheit. Eine Wahrheit kann wie gesagt als ein Ausdruck definiert werden, der in allen Dimensionen und in allen Bewusstseinsaspekten gültig ist.

Viele Äußerungen, die ihr in dieser physischen Dimension erschafft, betreffen nur diese Dimension und sind auf andere Dimensionen oder Bewusstseinsbereiche NICHT anwendbar, z.B. Mathematik. (Gelächter) Das ist nicht die universelle Sprache! Ha ha ha ha!

Ja?

KATHLEEN: Hallo Elias, ich bin Kathleen.

ELIAS: Willkommen!

KATHLEEN: Danke. Ich habe eine Frage. Ich war mit jemandem sieben Monate lang zusammen. Ein paar Wochen war es großartig und dann hatten wir auf einmal Streit, und wir steckten fest. Ist es wahr, dass je stärker die Anziehung, umso mehr wird man gespiegelt und sieht sich so selbst?

ELIAS: Das ist eine Frage, die zu unserem Thema gehört! (Lachen)

RODNEY: Ich sage nichts mehr!

ELIAS: HA HA HA HA! Zu deiner Frage, ob "je mehr man von einem Individuum angezogen wird, umso mehr widerspiegelt oder reflektiert es dich", möchte ich dir sagen, nein, nicht unbedingt.

Ihr achtet mehr darauf, aber die Spiegelung ist nicht notwendigerweise stärker. Jedes Individuum, das ihr wann auch immer in eurem Fokus trefft, ist eine Spiegelung für euch.

Ihr zieht andere Individuen mit Absicht an. Es gibt keine Zufälle und keine Fügung des Schicksals. Jedes Individuum, das eure Realität betritt, habt ihr als eine Spiegelung irgendeines Aspekts von euch angezogen.

Das heißt nicht, dass ihr objektiv auf alle diese Spiegelungen achtet. Das ist sozusagen einer der Gründe, warum ihr euch nicht kennt und keine echte Beziehung zu euch erschaffen habt, weil ihr nicht auf alles achtet, was ihr euch an Information durch Spiegelung bietet. Nicht nur Individuen reflektieren euch, sondern auch eure Tiere und eure ganze Realität, die ihr wahrnehmt, widerspiegeln Aspekte von euch.

Ihr achtet mehr auf andere Individuen als auf andere Aspekte eurer physischen Realität und achtet noch mehr auf Individuen, mit denen ihr eine Liebesbeziehung habt. Ihr reflektiert nicht mehr, aber ihr achtet mehr darauf, was sie sagen, und lasst euch somit die Spiegelung deutlicher sehen.

KATHLEEN: Wenn du sagst, dass ich die Spiegelung sehe, ... also, vor fünf Jahren beachtete ich die Spiegelung in jemandem nicht, weil ich nicht reif war, sie zu sehen? Und ich kann jetzt sehen, was mir diese Person zu zeigen versucht?

ELIAS: Gewissermaßen ja. Ihr achtet oft nicht auf die Spiegelung eines anderen Individuums, da ihr nicht bereit seid, euch selbst anzusehen. Ihr erschafft damit, eure Aufmerksamkeit außerhalb von euch selbst zu halten. Wenn ihr eure Aufmerksamkeit außerhalb von euch selbst haltet, blockiert ihr auch eure Schöpfung einer Beziehung zu euch selbst.

Ich möchte euch auch sagen, dass dieser Satz "eine Beziehung zu euch selbst erschaffen" oft viele Individuen verwirrt, da ihr bestimmte Definitionen eurer Begriffe habt. Der Begriff "Beziehung" impliziert in euren Begriffen eine Teilnahme von mehr als einem Element, mehr als einem Individuum, mehr als einem Gegenstand. Ihr erschafft Beziehungen zu anderen Individuen; ihr erschafft Beziehungen zu Tieren; ihr erschafft Beziehungen zu Pflanzen; ihr könnt sogar eine Beziehung schaffen dazu, was ihr Natur oder Planet oder andere Planeten nennt. Aber es ist impliziert, dass eine Beziehung mehr als eines Gegenstands bedarf und ihr seht euch als einen Gegenstand. Deswegen macht euch der Satz "eine Beziehung zu sich erschaffen" Schwierigkeiten, denn wie sollt ihr eine Beziehung zu euch erschaffen, wenn ihr EIN Individuum seid? Womit sollt ihr euch auseinandersetzen? Womit habt ihr zu tun?

Aber ich kann euch sagen, die Weise, auf die ihr eure physische Realität in dieser physischen Dimension erschafft, ist ganz Teil eurer selbst, IST ganz ihr selbst. Ihr habt nicht direkt mit irgendeinem anderen Individuum als Ausdruck eines anderen Wesens zu tun. Ihr interagiert außerhalb von euch nicht direkt mit irgendeiner anderen Manifestation, obwohl ihr wirklich oft und wirklich konsequent eure Aufmerksamkeit außerhalb von euch habt, weil eure Glaubensannahmen sagen, dass ihr mit Schöpfungen zu tun habt, die außerhalb von euch und nicht etwas von euch selbst sind.

Ich möchte euch sagen gegenwärtig ist jeder von euch ein Individuum, das in diesem Raum anwesend ist. Jeder von euch ist eine Manifestation, ein Aufmerksamkeitsfokus eures jeweiligen Wesens, und jeder von euch erschafft seine Projektion und seine Wahrnehmung jedes anderen Individuums, das hier anwesend ist.

Ihr interagiert direkt mit dem Empfang der Energie jedes Individuums, die zu euch projiziert wird. Ihr empfangt die Energie, und erschafft eine Übersetzung. Die Übersetzung wird durch eure individuellen Wahrnehmungen nahe gelegt. Vom Grundmuster der Energie, das ihr von jedem anderen Individuum hier empfangen habt, erschafft ihr eine Projektion jedes anderen Individuums. Und DAMIT habt ihr zu tun, nämlich eurer Wahrnehmung jedes einzelnen Individuums.

Wenn ihr also eine Beziehung zu einem Individuum habt ... (Elias blickt zu einem Teilnehmer) Pass auf! (Kichert) Wenn ihr eine Beziehung zu einem Individuum habt, erschafft ihr, was ihr erwartet. Ihr erschafft etwas, das von euren Glaubensannahmen beeinflusst ist, da ihr eure Wahrnehmung des Individuums erschafft. Ihr erschafft, was ihr erwartet, und beeinflusst von euren eigenen Glaubensannahmen, eurer Selbsteinschätzung und davon, wie ihr euch seht, wird das nach außen hin projiziert.

Das andere Individuum bringt Energie zum Ausdruck genau so wie ihr selbst. Sie wird nicht individuell zu euch hin nur euch betreffend projiziert. Energie zeigt sich als gewählter Ausdruck jeden Individuums. Ihr macht das alle so. Ihr erschafft auch alle Interpretationen und Übersetzungen dieser ganzen Energiebewegung. Eure Übersetzung und eure Interpretation werden von dem, was ihr erschafft, beeinflusst und durch eure Wahrnehmung in eine wirkliche Realität projiziert.

Du sagst mir, du erschaffst eine Beziehung zu einem Individuum und in deiner Wahrnehmung erlebst du eine Zeit, in der ihr alles genießt und keine Schwierigkeiten habt und dann eine Zeit, in der ihr streitet. Die Frage betrifft nicht das andere Individuum; es geht auch nicht um die Beziehung. Die Frage, die zu stellen ist, betrifft dich selbst und was du in diesen Momenten erschaffst und erlebst? Was übermittelst du dir in diesen Momenten? Was sagt dir die Kommunikation deiner Emotionen?

Ich wiederhole noch einmal für die Individuen, die bei den letzten Sitzungen nicht dabei waren, Emotion ist NIE eine Reaktion. Emotion ist IMMER eine Kommunikation. Wenn ihr Emotionen erlebt, kommuniziert ihr deswegen mit euch. Diese Kommunikation beschreibt genau, was ihr im Moment erschafft und womit ihr euch befasst. Es scheint euch nur so, dass Emotion eine Reaktion ist, da eure Aufmerksamkeit gewohnterweise außerhalb von euch gehalten wird und ihr somit vor allem auf objektive Erfahrung oder Handlung achtet. Das heißt nicht, dass die Emotion nicht gegenwärtig ist; ihr achtet nur nicht auf sie. Ihr achtet später darauf, da sich in jeder beliebigen Situation eure Aufmerksamkeit in dieser Dimension im Allgemeinen - so wie es Jahrtausende lang eingerichtet war - außerhalb von euch richtet, um sich erst dann euch selbst zuzuwenden.

Ihr verändert buchstäbliche eure ganze Realität in dieser Zeit. Ihr erlebt und nehmt an einem Bewusstseinswandel teil, der eure ganze Realität verändert. Dabei definiert ihr viele Aspekte eurer Realität um, und dabei erweitert ihr euer Bewusstsein und erlaubt euch ein klareres Verständnis dessen, was genau ihr erschafft und wie ihr in dieser physischen Realität erschafft. In dieser Bewegung beginnt ihr, euch die Erkenntnis zu erlauben, dass ALLES, was ihr erschafft, von EUCH und nicht von anderen Individuen erschaffen wird.

Eure objektiven Bilder (imagery) sind abstrakt. Sie verändern sich kontinuierlich. Was Bedeutung hat, ist eure Wahrnehmung, da das der Mechanismus ist, der eure eigentliche physische Realität erschafft. Der Mechanismus, der die Wahrnehmung beeinflusst, ändert sich nicht so oft wie eure objektiven Bilder.

Ich möchte euch allen sagen, jedes hier heute Abend anwesende Individuum hat Erfahrungen gemacht oder Zeiten erlebt, in denen es die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht hat und anschließend begriffen hat, wie die einzelnen Erfahrungen zusammenhängen, wie sozusagen die Puzzleteile zusammenpassen. Ihr sagt euch "Ah, ich habe mehrere Erfahrungen erschaffen, die mir alle dasselbe zu sagen versuchen! Nicht wahr? (Allgemeine Übereinstimmung) Das ist in dieser physischen Dimension alltäglich.

Denn eure objektiven Bilder (imagery)... was ihr in eurer Umgebung, eurer Welt und in allen Äußerungen seht, von denen ihr sagt, dass sie außerhalb von euch sind, alle diese Schöpfungen sind eure objektiven Bilder und objektive Bilder sind abstrakt; sie verändern sich dauernd. Sie verändern sich dauernd, da ihr extrem kreative Wesen seid und ohne diesen kontinuierlichen kreativen Ausdruck gelangweilt wäret! (Lachen) Deswegen erschafft ihr viele unterschiedliche objektive Äußerungen, um euch dieselbe Nachricht zukommen zu lassen.

EDWARD: Eine Sekunde ...

ELIAS: HA HA HA HA HA!

EDWARD: ...aber sie spricht über Streit.

ELIAS: Ja, Colleen.

EDWARD: Da sind zwei Leute ... gut, es können mehr sein, aber in diesem besonderen Fall geht es um Beziehungen und da sind eben zwei ... oder es kann um dich selbst gehen!

ELIAS: Ja.

EDWARD: Gut, eine Person sucht also auf eine bestimmte Weise Streit, vielleicht aggressiv oder ... und der andere ist passiv und versucht entweder weg zu gehen oder damit umzugehen, was auch immer der Fall ist.

ELIAS: Ja.

EDWARD: Aber anscheinend, ob man nun versucht fortzugehen oder was auch immer macht, erschafft man doch irgendwie dasselbe ... wie hört man damit auf, das immer wieder zu erschaffen?

ELIAS: Ah! Das ist die Frage! Meine Anerkennung, Colleen! Denn die Frage ist nicht, WARUM ihr etwas erschafft, sondern WAS ihr erschafft und wie ihr diese Schöpfung verändern könnt.

Wenn ihr einseht, dass euch das andere Individuum irgendeinen Aspekt von euch widerspiegelt und ihr in Wirklichkeit dieses Szenarium erschafft, könnt ihr innehalten und euch erlauben, darauf zu achten, was zum Ausdruck gebracht wird und in euch forschen, was ihr mit dem zu tun habt, was ihr erschafft und innerlich ausdrückt. Welche Wahlmöglichkeiten gestattet ihr euch in diesem Konflikt nicht? Was fürchtet ihr? Was kritisiert ihr in euch?

Denn ich kann euch sagen, in Konflikten lasst ihr euch grundsätzlich nicht wählen und den Konflikt fortbestehen, indem ihr euch wehrt und verteidigt, was ihr ALLE automatisch macht.

EDWARD: Wer? (Lachen)

ELIAS: Nehmen wir etwas in euren Begriffen ganz Konkretes - das Beispiel, das du erwähnt hast. Sagen wir, ein anderes Individuum nähert sich dir in Feindseligkeit. Wie reagierst du in diesem Moment?

EDWARD: Ich persönlich mache zu.

ELIAS: Automatische Verteidigung.

EDWARD Ja, zumachen genügt schon.

KATHLEEN: Du bist ein Mann - alle Männer machen zu! (Lachen, und Elias lacht laut)

EDWARD: Das wäre zu einfach! Denn die Person, mit der ich lebe, mein Partner, ist auch ein Mann und diese Person zieht sich nicht zurück, also ...

ELIAS: Du hast Recht. Das ist nicht geschlechtsspezifisch. Das ist ein Ausdruck, den VIELE Individuen erschaffen. Es ist eine der Formen von Verteidigung. In euren Begriffen gibt es VIELE Äußerungen von Verteidigung, wovon diese nur eine ist. Ein anderes Individuum kann wirklich ausdrucksstark reagieren und damit auch Verteidigung ausdrücken. Es ist nur eine andere Tarnung, ein anderer Ausdruck des gleichen Verteidigungszusammenhangs. Das ist eine automatische Aktion, die ihr alle macht.

Wenn ihr bemerkt, dass ihr bedroht werdet, verteidigt ihr euch automatisch. Die Bedrohung kann nicht nur als Aggression, sondern ganz einfach schon als Unterschied zum Ausdruck kommen. Denn wenn ihr Unterschiede wahrnehmt, seht ihr das als Bedrohung, weil eure Wertschätzung über Gleich-Sein geht. Ihr strebt danach gleich zu sein. Wenn sich andere Individuen anders verhalten, ist das inakzeptabel, und ihr denkt euch, dass ihr das nicht verstehen könnt.

Ich möchte euch sagen, dass andere Individuen in Wirklichkeit nicht anders sind als ihr seid. Sie können sich objektiv anders entscheiden oder anders verhalten, weil sie auf andere Bewusstseinsqualitäten zugreifen und durch die objektive physische Realität ausdrücken, aber ihr seid ALLE Bewusstsein. Ihr habt alle dieselben Qualitäten. Ihr zieht nur vor, andere Äußerungen dieser Qualitäten in euch einfließen zu lassen. Dabei fokussiert ihr eure Aufmerksamkeit auf diese Qualitäten und erforscht euren eigenen Ausdruck davon. Das geht so weit, dass ihr andere Äußerungen von Qualitäten nicht annehmt, da sie verschieden sind, und ihr achtet nur auf eure Auswahl der Qualitäten.

Das ist nicht falsch; das ist nicht schlecht. Aber in dieser Zeit des Bewusstseinswandels gebt ihr euch Gelegenheit, euer Bewusstsein zu erweitern und die gewählten Äußerungen aller anderen Individuen anzunehmen in der Erkenntnis, dass sie auch eure sind, denn sie wären nicht in eurer Realität, wenn ihr diese Äußerungen nicht auch wähltet.

EDWARD: Das kann also die ganze Idee erklären, dass ... weil in Beziehungen fängt man in den meisten Konflikten an, selbstzerstörerisch zu sein. Heißt das, man fängt an, sich dessen nicht mehr bewusst zu sein, dass man nicht gleich ist ... man will gleich wie der andere sein anstatt die Unterschiede zu erkennen? Man entscheidet sich im Grunde genommen ... es ist fast ein innerer Selbstzerstörungs-Modus oder was auch immer.

ELIAS: Ja, und je mehr ihr euch herabsetzt und euch nicht annehmt, umso stärker projiziert ihr das nach außen und verstärkt das, denn das andere Individuum widerspiegelt euch das auch. Wie kann sozusagen diese Spirale unterbrochen werden, denn sie hört nicht auf und geht automatisch weiter? Sie bedarf keines Denkens. Ihr macht so etwas automatisch.

Ihr könnt üben, diese Spirale zu unterbrechen, indem ihr euch zuallererst erlaubt, nur zu bemerken, dass ihr das macht. Sobald ihr bemerkt, dass ihr diesen automatischen Ausdruck und diese Reaktion habt, könnt ihr euch auch erlauben, einmal kurz innezuhalten. Wenn ihr zu üben beginnt, könnt ihr euch an diesem Punkt des Innehaltens sagen: "Das andere Individuum existiert nicht. Ich habe mit mir zu tun. Ich erschaffe den Konflikt und kämpfe mit mir. Womit kämpfe ich in mir?". Denn es ist nicht außerhalb von euch.

Und ich kann euch wirklich sagen, ich bin mir der Herausforderung bewusst, die darin liegt, was ich euch sage, da ihr diese Verhalten und diese Interaktionen wirklich gewohnt seid. Wenn ihr euch gerade euren Gewohnheiten entsprechend verhaltet und dazu noch starke Gefühle habt, ist es wirklich so ungewohnt für euch, auf eure Kommunikation zu hören, die ihr euch als Emotion zukommen lasst, dass ihr diese Emotionen dazu benützt, eure Spirale fast so weit zu verstärken, dass ihr sie als eine Waffe gegen euch und andere Individuen richtet - aber vor allem gegen euch. So wie eure mittelalterlichen Ritter sich Schwerter zulegten, so wandelt ihr auf wirklich außerordentliche Weise die Signale eurer Emotionen in Waffen um.

RODNEY: Kannst du ein Beispiel dafür geben?

ELIAS: Ja. Nehmen wir an, zwei Individuen unterhalten sich. Ein Individuum sagt etwas, das vom anderen Individuum anfänglich als irritierend wahrgenommen wird. Das zweite Individuum fühlt sich deswegen unbehaglich. Das Signal wurde erkannt und empfangen; die Nachricht wird ignoriert. Das Klingeln des Telefons wird gehört, aber der Hörer wird nicht abgehoben. Das Signal der Emotion, was ihr das Gefühl nennt, dauert deswegen an und verstärkt sich.

Da die Nachricht nicht empfangen worden ist, ist die Kommunikation nicht erkannt worden und das Signal dauert an. Das Individuum fängt an, auf das Signal zu reagieren.

Das Signal ist als Irritation erkannt worden. Die Reaktion besteht darin, diese Energie stark nach außen zu projizieren.

Wenn das Individuum automatisch auf das Signal reagiert und diese Energie nach außen projiziert, wird sie zum anderen Individuum, dem ersten Individuum, projiziert, und dann wieder zurück zum zweiten Individuum geleitet. Das zweite Individuum fährt fort, die Nachricht, die Kommunikation, NICHT zu bekommen und achtet nur auf das Signal.

So wird das Signal heftiger, und das Individuum, das die Nachricht oder die Kommunikation nicht übernimmt und das Signal weiter bekommt, wandelt das Signal in einen Energieausdruck, sozusagen in Form einer Art von Waffe, die es gegen sich richtet, da es anfängt, seine eigene Energie zu blockieren. Es fängt an, sich zu kritisieren. Es beginnt damit, sich selbst nicht anzunehmen, entwertet seine Erfahrung und sich selbst, und gestattet sich seine Wahlmöglichkeiten nicht. Es bleibt dabei, nur mit dem Signal fortzufahren.

RODNEY: Danke.

ELIAS: Gerne geschehen.

Das Individuum kann schließlich auch das Signal nicht mehr wahrnehmen. Das Individuum kann in diesem hypothetischen Szenarium vielleicht das Signal in ein paar Minuten nicht mehr hören - aber die Nachricht ist nicht empfangen worden. Das Signal wird deswegen wieder entstehen. Es kann sich in einem anderen Szenarium zeigen, aber es wird wieder entstehen, da ihr euch die Signale dieser Emotionen und die Kommunikation der Emotion gebt, um euch mit euch vertraut zu machen. Ihr gebt euch deswegen viele Gelegenheiten, mit euch vertraut zu werden. Ihr ändert nur die objektiven Bilder, die ihr benützt, um eure Nachrichten zu begleiten.

Ja?

FRAU: Ich habe eine Frage dazu. Ich bekomme viele Signale, wenn ich im Garten und mit Erde arbeite. Gerade letztes Wochenende pflanzte ich Fingerhutsamen, und ich wollte noch mehr Fingerhutsamen pflanzen und wusste nicht, wo sie waren, aber ich wusste, dass sie in meinem Haus waren. Ich fand wirklich noch welche. Aber als ich diese Samen pflanzte, fühlte ich irgendwie einen Stoß wie schon oft, wenn ich mit dieser speziellen Pflanze arbeite. Ich fühle, dass ich irgendwie ein Signal bekomme. Kannst du mir vielleicht sagen, was das ist. Wofür kann dieses Signal stehen? Warum bekomme ich Information von dieser speziellen Pflanze?

ELIAS: Es ist keine Information von der Pflanze. Es ist deine Handlung und die Vertrautheit mit der Handlung.

Ich möchte euch sagen, dass alle eure Kommunikationen nicht das sind, was ihr negativ nennt. Keine eurer Kommunikationen ist in Wirklichkeit negativ oder positiv, sie sind nur Kommunikationen. Sie sind neutral. Aber in euren Begriffen, in euren Einschätzungen und wie ihr eure Realität im Sinne von Positiv und Negativ seht, bestätigen euch viele von euren Kommunikationen in eurem Wert. Viele von euren Kommunikationen ermutigen euch und bestätigen eure Wahlentscheidungen im natürlichen Wesensausdruck des Lustgewinns.

Wichtig ist, dass es da eine Kommunikation gibt.

Ich möchte ein ausgezeichnetes Beispiel für die Aussage nennen, dass Emotion nie eine Reaktion und immer eine Kommunikation ist. Ihr braucht kein Ereignis, um die Kommunikation von Emotion zu erleben. Sie kann sozusagen ohne ein Ereignis entstehen.

Gerade jetzt in diesen Momenten erlaubt ihr euch, was ihr objektiv eine Konzentration eurer Energie nennt. Das dient euch als Brennpunkt. Ihr konzentriert eure Energie in einer Weise, die auf euch selbst gerichtet ist. Ihr lenkt euch nicht mit äußerem Ausdruck ab. Ihr fokussiert eure Aufmerksamkeit in der Stille eurer selbst und erlaubt euch, nur eure Energie zu erleben.

So übt ihr, was wir heute Abend besprechen, nämlich eine Beziehung zu sich zu erschaffen und vertraut zu werden mit eurer Energie und ihrem Rhythmus und Ausdruck, und wie euch das vorkommt und sich für euch anfühlt. Ihr seid vertraut damit, mir zuzuhören, und lenkt euch dabei mit dieser Handlung nicht ab, sondern ergreift die Gelegenheit, euch ZUZUHÖREN.

FRAU: Es gibt also keinen kleinen Fingerhutstrom in der Art einer Telefonleitung in irgendein anderes Reich, mit dem ich kommuniziere? Weil, das dachte ich mir damals.

ELIAS: Womit du kommunizierst, bist du selbst. Es ist nicht die Pflanze, die dir diesen Ausdruck anbietet. Du nützt diese objektiven Bilder nur als einen Brennpunkt, der dir erlaubt, auf deine eigene Energie zu achten.

Das leitet wirklich schön über zur Identifizierung dessen, wie du eine Beziehung zu dir selbst erschaffen kannst, wo du doch meinst, nur eine Einheit zu sein. Aber höre darauf, was du mir jetzt gesagt hast: "Es kommt dir vor, dass es eine Kommunikation zwischen dir und irgendeinem anderen Aspekt von Bewusstsein gibt" - denn du bist eine Vielzahl gewaltiger Bewusstseinsäußerungen.

Und ich möchte euch allen, die ihr heute Abend anwesend seid, sagen, keiner von euch ist mit all seinen Aspekten vertraut. Nicht einer von euch ist vertraut mit seinen ganzen Energieäußerungen. Was für ein wunderbares Abenteuer wird es sein, mit ihnen vertraut zu werden und sie zu sehen und euch mit all diesen unbekannten Aspekten von euch und ungewohnten Äußerungen eurer eigenen Energie bekannt zu machen.

FRAU: Aber warum sollten wir ... Ich habe auch eine Erfahrung von schillernden Dingen, die meiner Fingerhutverbindung ähnelt, glaube ich, mit mir.

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst.

FRAU: Wozu sollten wir dann diese ganzen anderen Aspekte von uns brauchen?

ELIAS: Weil ihr den Bewusstseinswandel durchführt und dabei die Schleier der Trennung fallen lasst und euch den Ausdruck der Annahme erlaubt und eine Erweiterung eurer Aufmerksamkeit, um diese ganzen anderen Aspekte von euch und die Weite und Größe von euch als Wesen zu erkennen. Ihr lasst die Schleier der Trennung fallen und erlangt das, was ich Erinnerung (remembrance) genannt habe, was nicht Gedächtnis, sondern in euren Begriffen ein Seinszustand ist, die Wesenserinnerung, die euch - und darauf kommt es an - viel mehr Möglichkeiten gibt, in dieser physischen Dimension umfassender zu erschaffen und zu erforschen.

Ich möchte euch sagen, dass wir Pause machen und ihr dann heute Abend eure Fragen stellen könnt, meine Freunde! HA HA HA!

Pause: 8.56
Wiederbeginn: 9.29 (Ankunftszeit 20 Sekunden.)

ELIAS: Wir machen weiter!

RODNEY: Hallo!

ELIAS: (kichert) Habt ihr jetzt Fragen?

JOHN: Ich habe wirklich eine Frage.

ELIAS: Ah!

JOHN: Du sprichst, wenn ich das recht verstehe, über Realitätserschaffung und Beziehungen mit Individuen. Mich würde interessieren, wie da sexuelle Orientierung mit hineinspielt, was du darüber sagen kannst, wie sich das bei Common, Intermediate und Soft darstellt.

ELIAS: Da ist auch Wahrnehmung mit im Spiel, wie ihr wisst. Denn jede dieser Orientierungen ist, wie ich es schon früher veranschaulicht habe, sozusagen ein besonderer Linsenfarbton, durch den das Individuum seine Realität durch seine Wahrnehmung sieht. Bildlich gesprochen, wenn ihr euch vorstellt, eine Kamera zu sein und eine spezielle farbige Linse vor diese Kamera gebt, dann beeinflusst das doch das Bild, das ihr erzeugt? So ist es. Jede Orientierung hat, bildlich gesprochen, ihren eigenen Farbton, ihre eigene Farbe und beeinflusst so eure Wahrnehmung.

In Bezug zu dem, was wir heute Abend über Beziehung zu sich selbst und eure Interaktionen mit anderen Individuen besprochen haben, spielen die verschiedenen Orientierungen mit hinein. Wenn ihr euch mit jeder Orientierung eine Vertrautheit erlaubt, könnt ihr sehen, dass ihr Umgang mit eurer Dimension unterschiedlich ist.

Individuen, die die Orientierung Common haben, wenden ihre Aufmerksamkeit im Allgemeinen und natürlich nach außen. Ich sage, dass sie ihre Aufmerksamkeit nach außen hin fokussieren, aber nicht notwendigerweise außerhalb von sich selbst - achtet auf den Unterschied! Ihr könnt eure Aufmerksamkeit nach außen fokussieren und auch bei euch selbst halten; es ist nur die Weise, in der ihr eure Aufmerksamkeit und eure Wahrnehmung zum Ausdruck bringt. Den Individuen, die die Orientierung Common haben - wie ihr wisst, haben die meisten Individuen in eurer physischen Dimension die Orientierung Common - fällt es viel leichter, ihre Aufmerksamkeit außerhalb von sich zu richten. Deswegen kann es ihnen schwer fallen, ihre Aufmerksamkeit zu wenden und ihre Wahrnehmung zu verändern und sich in jedem Moment des Jetzt auf sich selbst zu konzentrieren.

Individuen, die die Orientierung Intermediate haben, können ihre Aufmerksamkeit bei sich selbst halten, aber auch immer wieder außerhalb von sich selbst projizieren. Es kann also in euren Begriffen etwas leichter für ein Individuum der Orientierung Intermediate sein, auf sich selbst zu schauen und darauf zu achten, was es erschafft, und seine Aufmerksamkeit nicht in dem Maße wie Individuen mit der Orientierung Common außerhalb seiner selbst zu haben.

Genauso haben es Individuen der Orientierung Soft leichter als die Orientierung Common, ihre Aufmerksamkeit bei sich selbst zu halten. Obwohl ich auch sagen möchte, das eine Herausforderung für die Individuen der Orientierung Soft darin besteht, dass es sozusagen ihrer Natur entspricht, auf die Gesamtheit eurer physischen Dimension zu achten. Ihre natürliche Aufmerksamkeit richtet sich deswegen auf andere Individuen, Situationen und Umstände auf eurem ganzen Planeten. Sie fühlen sich auch mit allen anderen Individuen verbunden. Deswegen besteht die Herausforderung für Individuen der Orientierung Soft darin, ihre eigene Energie von der Energie anderer Individuen zu unterscheiden und sich so zu erlauben, ihre Aufmerksamkeit auf sich selbst zu konzentrieren und nicht durch die Äußerungen anderer Individuen abgelenkt zu werden.

Ja, es gibt also einen Einfluss der Orientierungen in Bezug auf unser Thema. Ganz einfach werden die Individuen der Orientierung Intermediate die geringste Herausforderung dabei haben, ihre Aufmerksamkeit bei sich selbst zu halten.

EDWARD: Kann man die Orientierung wechseln? Weil ich glaube, dass ich meine in den letzten Jahren geändert habe.

ELIAS: Das hast du nicht. (Lachen)

EDWARD: Warum dann der Rückzug?

ELIAS: Ich möchte dir sagen, dass es keine festgelegte Regel und deswegen nicht absolut gültig ist, dass ihr bei einer Orientierung in einem Fokus bleibt; aber ich möchte dir auch sagen, dass ihr, so wie diese physische Dimension entworfen ist, eure Orientierung in einem Fokus nicht ändert, weil das wirklich unnötig ist. Ihr habt viele Aufmerksamkeitsfokusse und erfahrt jede Orientierung in vielen Fokussen. Deswegen ist es unnötig, eure Orientierung in einem Fokus zu verändern.

Ich möchte dir auch sagen, dass es nichts Ungewöhnliches für deine Orientierung ist, was du machst. Viele Individuen dieser Orientierung können sich auch zurückziehen und isolieren, obwohl sie - wie ihr es nennt - Interaktion brauchen.

EDWARD: Was war meine Orientierung schnell noch einmal?

ELIAS: Soft.

BEN: Ich hätte dir das sagen können! (Lachen)

EDWARD: Dich habe ich nicht gefragt! (Lachen)

ELIAS: Du erschaffst manchmal Zeiten der Isolation, was so ziemlich alle Individuen dieser Orientierung machen, weil die Erfahrungen - was ihr Input nennt - zu überwältigend werden, da du dauernd objektiv und subjektiv bewusst bist. Weder das objektive noch das subjektive Bewusstsein ist dir sozusagen objektiv nicht zugänglich. Das Subjektive liegt sozusagen nahe an der Oberfläche. Die dauernde Einwirkung dieser beiden Bewusstseinsarten kann in der Art, wie sie zum Ausdruck kommen, für das Individuum manchmal zu stark werden, wenn das Individuum nicht weiß, wie es diese Wirkungen objektiv verstehen und interpretieren soll. Daher erschaffen Individuen Zeiten des - wie ihr es nennt - Rückzugs oder sogar der Isolation. Aber es zieht weiter alle diese Individuen dauernd zu irgendeinem Aspekt von Interaktion, was ihr eine Notwendigkeit für diese Individuen nennen könnt.

KATHLEEN: Elias, wie können wir unsere Orientierung erfahren? Welche habe ich? (Pause)

ELIAS: Orientierung in diesem Fokus: Common.

KATHLEEN: Was heißt "Common"?

ELIAS: Individuen der Orientierung Common wenden sich ziemlich konzentriert der objektiven Realität zu. Ihre Aufmerksamkeit liegt bei objektiven Bildern. Deswegen beschäftigen sie sich mit dem, was ihr Formen äußerer Kreativität, äußeren Schaffens nennen würdet, und nehmen alles wahr und beachten, was außen zum Ausdruck kommt. Es gibt eine klare Übersetzung, Interaktion und Verständnis dessen, was nach außen hin und objektiv ausgedrückt wird.

Ich möchte dir sagen, die meisten Manifestationen zu allen Zeiten in dieser physischen Dimension haben diese Orientierung, deswegen die Wahl des Begriffs der Orientierung Common, da mehr Manifestationen von Individuen diese Orientierung haben als die beiden anderen.

Sie bestimmt auch den Hauptausdruck eurer physischen Dimension, was manchmal für die Individuen schwierig und herausfordernd ist, die die Orientierungen Intermediate oder Soft haben, da sie sich den von der Orientierung Common geschaffenen Äußerungen anzupassen versuchen; da das die Norm - wie ihr es nennen könntet - in eurer Dimension und nicht nur in einer Kultur sondern auf eurem ganzen Globus ist.

Du kannst dich über die drei Orientierungen weiter informieren, wenn du dich dafür entscheidest, und Michael fragen. Er kann dir sagen, welche Sitzungen du lesen kannst, in denen ich schon Informationen über die Orientierungen gegeben habe.

KATHLEEN: Danke.

ELIAS: Gern geschehen. (Kichern, und schaut Suki an) Ah!

SUKI: Hallo!

ELIAS: Willkommen! Die Maus spricht! (Lachen)

SUKI: Ich bin Suki, und ich hätte gerne meinen Wesennamen gewusst.

ELIAS: Gut. Wesenname, Lissethe, L-I-S-S-E-T-H-E. (LEE-seth)

FRANK: Ah, ein schöner Name. Gut gemacht, Suki! (Lachen)

SUKI: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

KATHLEEN: Elias kannst du mir meinen Wesennamen und meine Familie sagen?

ELIAS: Ja. Wesenname, Bonelle (BONE ell); Wesenfamilie, Borledim; Ausrichtung, Sumari.

MIRIAM: Hallo, ich bin Miriam. Ich möchte auch meinen Wesennamen und meine Familie wissen.

ELIAS: Wesennamen, Zymian, Z-Y-M-I-A-N (ZIM-Ee-ehn); Wesenfamilie, Sumafi; Ausrichtung (14 Sekunden Pause) Die Ausrichtung fluktuiert manchmal, Milumet und auch Tumold.

MIRIAM: Kannst du mir sagen, was das heißt?

ELIAS: Ich möchte auch dir sagen, dass du Michael nachher fragen kannst und er wird dir die Information geben, die diese Familien beschreibt.

MIRIAM: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

MARIA-ELENA: Ich bin Mary-Elena, und ich möchte meinen Wesennamen, die Familie, Ausrichtung und meine Schwingungsfarbe wissen, bitte.

ELIAS: Gut. Wesenname, Ginerro...

MARIA-ELENA: Oh, wie hübsch.

ELIAS: ...G-I-N-E-R-R-O (JEEN air oh); Wesenfamilie, Milumet; Ausrichtung: Sumari. Sag mir jetzt, welchen Eindruck deiner Schwingungsfarbe hast du?

MARIA-ELENA: Ein elektrisches Blau?

ELIAS: Ich kann dir sagen, blau, aber der Farbton ist ein Meerblau.

MARIA-ELENA: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

SUKI: Kann ich meine Familie und Ausrichtung herausfinden?

BEN: Du hättest alles auf einmal fragen sollen!

SUKI: Aber ich wusste das nicht! (Lachen)

BEN: Du bekommst sicher deine Orientierung und deine Farbe! (Lachen)

ELIAS: HA HA HA HA HA HA! Die ganzen unbedingt notwendigen Statistiken!

FRANK: Albert hat sie einfach nicht gut genug vorbereitet! (Lachen)

EDWARD: Albert macht nichts anderes als das! (Lachen)

ELIAS: Gut. Wesenfamilie, Zuli; Ausrichtung, Ilda; Orientierung, Soft. Jetzt möchte ich dich auch fragen, wie ist dein Eindruck von deinem Farbton?

SUKI: Rot?

ELIAS: (kichert) Ich kann dir sagen, übersetzt in eure physischen Begriffe nennt ihr deine Schwingungsfarbe malvenfarbig.

SUKI: Danke.

ELIAS: Gern geschehen! (Kichert)

EDWARD: Gut, zurück zur Selbsterschaffung ... (Lachen) weiß jeder seinen Wesennamen? Ich meine, es gibt einem was, ihn zu wissen, falls das jemand noch nicht gemacht hat.

Gut, beim Selbsterschaffen und besonders in Beziehung zu unserer Beziehung zu anderen, ist das ... entscheiden wir uns, in physischer Form zu manifestieren, um mit anderen zu interagieren?

ELIAS: Nein.

EDWARD: Nein. Gut, dann stellt sich die Frage, "Worum geht es?"

ELIAS: Ihr entscheidet euch, in diese physische Dimension zu manifestieren, um zu erforschen.

Ich habe früher diese Frage einfach so beantwortet, dass ihr euch der Erfahrung wegen entscheidet, in dieser physischen Dimension zu manifestieren.

Mit dieser Aussage ist gemeint, dass ihr euch entschieden habt, euch in einem besonderen Design von physischer Dimension zu manifestieren, einer physischen Manifestation, die eine sehr starke Trennung hat. Ich habe auch gesagt, dass der Grund, weshalb ihr diese Dimension mit diesem Ausdruck von Trennung entworfen habt, darin liegt, dass ihr euch damit Reinheit der Erfahrung gewährt.

Als zusätzliche Erklärung dieser zwei Aussagen - dass ihr der Erfahrung wegen manifestiert und der Reinheit der Erfahrung wegen das mittels Trennung tut - dient die Feststellung, dass ihr in dieser Trennungsmanifestation ein fein gewobenes Design von physischer Dimension geschaffen habt, um euch selbst im physischen Ausdruck zu entdecken, um einen anderen Bewusstseinsausdruck zu erforschen, in dem es Trennung gibt, damit ihr sozusagen euch selbst als Wesen, als Bewusstsein wieder entdecken könnt.

Lass mich dir auch sagen, Colleen, ich habe oft gesagt, es ist ein Spiel. Die physische Existenz, die ihr habt, ist eine Erforschung, ein Abenteuer und nicht so ernst und kompliziert wie ihr glaubt; also kann man sie als Spiel sehen.

Ihr habt in dieser physischen Dimension ein sehr differenziertes Labyrinth entworfen. Euer Ziel ist es, das Labyrinth zu betreten, das den Kreis zu seinem Anfang schließt. Dieses Labyrinth betretet ihr nicht an einem Punkt und verlasst es an einem anderen. Dieses Labyrinth endet, wo es anfängt, und es kommt darauf an, sich durch dieses Labyrinth von Erfahrungen zu manövrieren, den Schleier der Trennung fallen zu lassen und sich wieder als Wesen, aber im Design eurer physischen Manifestation zu entdecken; und ihr zeigt euch dauernd Spiegelungen von euch während eurer Reise.

EDWARD: Also warum sollte ich ... Warum? Ich meine, so als würde ich da meinen eigenen Feind erschaffen. Wenn ich schon ein Wesen bin und schon existiere, warum sollte ich mich herunterziehen auf ein anderes Niveau, wie ich es fast bezeichnen würde, um mich wieder zu finden?

ELIAS: Du ziehst dich nicht herunter.

EDWARD: Was mache ich dann ...

ELIAS: Du erschaffst einen neuen Ausdruck von Entdeckung.

EDWARD: Ein neuer Ausdruck von Entdeckung? Aber man kennt es schon!

ELIAS: Nicht um zu entdecken, was ihr schon wisst! Ihr erschafft einen neuen Aspekt von Bewusstsein. Ihr dehnt sozusagen Bewusstsein in seinem Werden. Ihr erschafft ein neues Spiel, um mehr von euch zu entdecken. Denn das ist die Natur des Bewusstseins, sich kontinuierlich zu erschaffen und in Kreativität zu erforschen. Es ist nicht von Bedeutung, dass eure Glaubensannahmen euch sagen, dass einige Optionen schlecht und einige gut sind. Das sind Fragen eurer Wahrnehmung und ihr habt die Fähigkeit, eure Wahrnehmung zu wenden und keine Urteile von gut und schlecht zu haben. DA steckt ihr!

EDWARD: Da stecken wir! (Lachen) Wenn du nicht ... DU entscheidest dich, nicht in diesem Fokus zu sein und gibst uns große Informationen. Ich denke so darüber: warum sollte ich mich bemühen, von A weg zu gehen, um mir wieder sagen lassen zu müssen, was ich schon einmal wusste? Ich meine, ...

ELIAS: Ich verstehe was du sagst, Colleen.

EDWARD: Ich bin durcheinander.

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst. (Lachen) Ich biete euch Information nicht an, damit ihr entdecken könnt, was ihr als das bezeichnest, was ihr vorher gewesen seid. Ihr habt sie schon.

Ihr in dieser physischen Dimension erschafft ein neues Design dieser physischen Dimension. In diesem neuen Design habt ihr innerhalb des Bewusstseins gefragt, euch dabei zu helfen. Nicht um zu erinnern, was ihr gewesen seid - denkt daran, das sind eure Begriffe, die ihr in dieser physischen Dimension versteht - sondern um zu entdecken, wie ihr werdet, und euch zu verstehen zu helfen, was ihr werdet. Denn jede Entwicklung, die ihr erschafft, ist neu und nicht bekannt; ihr werdet in einem fort. Warum solltet ihr auch wieder entdecken, was ihr schon kennt?

Ihr erlaubt euch, euch wieder zu erinnern und die Schleier der Trennung fallen zu lassen. Aber ich möchte dir sagen, mein Freund, ihr müsst nicht mit mir reden, um das zu bewerkstelligen. Ihr wisst schon innerlich, was im Bewusstsein wahr ist und wer ihr seid. Ihr habt schon ein inneres Wissen um das Bewusstsein ungeachtet eurer Glaubensannahmen und deren Einfluss.

Was ihr jetzt erschafft, ist ungewohnt für euch. Die Entwicklung, die ihr einschlagt, die Richtung, in die ihr geht, ist ungewohnt und unbekannt, denn jede Wahrscheinlichkeit, die ihr wählt, wurde vorher noch nicht erprobt. Sie ist ganz neu. Ihr erschafft dauernd neu. Das ist die Natur des Bewusstseins. Das ist die Natur des Wesens.

Sogar mein Austausch mit euch ist nicht das, was ihr meint, einer zwischen Studenten und Lehrer - nein. Seht ihr, dass ich von euch lernen kann? Nein. Aber ich erschaffe neue Wesensäußerungen, neue Entdeckungen von Energiemanipulation.

Ich unterrichte euch nicht, meine Freunde. Ich gebe euch nur Informationen, die euch auf eurer Entdeckungsreise helfen sollen. Ihr seid nicht geringer. Ihr seid nicht geringer als ihr selbst und ihr seid nicht geringer als jeder andere Bewusstseinsausdruck.

Ihr erschafft dauernd Neues. Genau diese spezielle Entwicklung von Neuem ist in dieser physischen Dimension sehr stark; es ist wirklich immens und wirklich ganz anders als das, was ihr während eurer Geschichte in dieser physischen Dimension erschaffen habt. DAS ist der Grund, dass ihr Interaktion mit Wesen wie mir habt, die euch behilflich sind dabei, eure Bewegung zu erleichtern und euch zu bestärken und ausdrücklich zu versichern, dass ihr das erschafft. Denn ihr habt auch starke Glaubensannahmen in Bezug auf eure Realitäten und denkt wirklich gleich, dass ihr wahnsinnig geworden seid - was nicht der Fall ist! (Lachen)

Das ist also der Zweck unserer Interaktion; nicht dass ich euch daran erinnere, wer ihr seid, sondern dass ich euch bestätige, dass ihr erschafft, was ihr erschafft und zu erschaffen befürchtet und bezweifelt, und dass ihr nicht wahnsinnig geworden seid. (Kichert) Ich habe euch ja gesagt, diese Entwicklung fordert euch heraus! Ha ha ha!

EDWARD: Du hast auch nicht gesagt, dass es gut sein würde.

ELIAS: Das habe ich nicht gemacht! (Gelächter) Und ich habe gesagt, dass ihr Trauma erleben werdet. (Kichert)

RODNEY: Elias, es gibt ein Massenereignis, bei dem eine riesige Zahl von Tieren auf dem europäischen Kontinent geschlachtet wird. Möchtest du dazu etwas sagen?

ELIAS: Ich habe vor kurzem Information zu diesem Thema angeboten, die euch zugänglich sein wird. Das ist für euch - was ich verstehe - eine rätselhafte Frage, aber hat wirklich eine simple Erklärung.(1)

RODNEY: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

MIRIAM: Elias, könnest du etwas sagen über physische Krankheiten und wie das ein Ausdruck der Beziehung zu einem selbst ist? Ich habe Schmerzen in meinem Rücken und weiß nicht, was das über mich sagt.

ELIAS: Das ist eine Kommunikation.

Ich kann dir sagen, manchmal halten und blockieren Individuen Energie. Das kann sich auch in physischen Symptomen ausdrücken; aber alle eure Äußerungen, die ihr in eurem physischen Körperbewusstsein habt, sind auch Kommunikationen, die ihr euch anbietet, die euch zeigen, was ihr im Moment erschafft.

Ihr könnt bemerken, wenn ihr euch erlaubt darauf zu achten, dass physische Auswirkung eine Schöpfung ist, die Moment für Moment erschaffen wird. Es gibt Unterbrechungen. Ihr seht oder glaubt vielleicht, dass ihr beständig Schmerz oder Missbehagen habt oder sogar krank seid, aber in Wirklichkeit gibt es Momente, in denen ihr das nicht erschafft. Ihr verallgemeinert und bringt es mit Beständigkeit oder Dauer in Verbindung. Aber ihr erschafft physische Auswirkungen Moment für Moment. In jedem Moment, in dem ihr diesen physischen Ausdruck erschafft, erfolgt auch eine Kommunikation von euch an euch, die sich auf euer eigenes Handeln zu der Zeit bezieht, sogar wenn ihr euch für Krankheiten entscheidet.

Einige Individuen entscheiden sich, Krankheit zu erschaffen und haben keine Schwierigkeiten damit, und nehmen ihre Wahl ihrer Krankheit an und entscheiden sich nicht dazu, ihren Ausdruck zu verändern. In diesen Situationen ist sich das Individuum dessen oft bewusst, was es erschafft und wie das beeinflusst; denn jeder Ausdruck, den ihr erschafft, beeinflusst nicht nur euch, sondern das ganze Bewusstsein. Es beeinflusst stärker Individuen, mit denen ihr interaktiv seid, aber es erschafft eine Welle im Bewusstsein, die alle Wesen beeinflusst.

Die physische Beeinträchtigung deines Rückens betreffend ist die Weise, auf die du deine Kommunikation für dich identifizierst, dir zu erlauben anzuhalten und zu bemerken. Im Moment des Schmerzes erlaube dir, dir deiner anderen Gedanken und Glaubensannahmen bewusst zu werden und welche Glaubensannahme du im Moment hast.

Hypothetisches Beispiel: ein Individuum hat zu einer bestimmten Zeit Rückenschmerzen, nämlich im Anschluss an längere Bewegung oder eine längere Wanderung. Das kann das Individuum objektiv so beschreiben, "Ich bin wandern gegangen. Das hat meine Wirbelsäule nicht vertragen und die umgebenden Muskeln sind deswegen verspannt und schmerzen." Das ist eine objektive Erklärung - sehr logisch und rational - und hat vielleicht überhaupt nichts damit zu tun, was das Individuum eigentlich erschafft.

In den Momenten des Schmerzes kann das Individuum sich selbst gegenüber seinen Wunsch zum Ausdruck bringen, auf sich selbst zu achten und nicht unbedingt das zu tun, was es gerade macht. Es kann auch seine Wahrnehmung durch seine Glaubensannahmen beeinflussen, dass das Wandern in bestimmtem Gelände eine Auswirkung hat, die sein physischer Körper nicht verträgt. Es kann sich die Kommunikation zukommen lassen, nur darauf zu achten, was es im Moment macht oder welche Interaktionen im Moment stattfinden.

Viele Individuen haben Schmerzen an dieser Körperstelle als Ausdruck ihrer Glaubensannahmen und Gedanken darüber, wie sie sich selbst unterstützen, nicht notwendig aufgrund der Unterstützung oder dem Mangel an Unterstützung anderer Individuen, sondern aufgrund dessen, was sie sich selbst geben oder nicht geben. Das kann sich jeden Moment äußern.

Wie gesagt, sind eure objektiven Bilder abstrakt, sogar die Schöpfung physischer Erscheinungen eures physischen Körpers. Wenn ihr eine Art von Bildern in einer Situation habt, die eure Aufmerksamkeit nicht bekommt, erschafft ihr andere objektive Bilder, um euch die gleiche Nachricht zukommen zu lassen.

Individuen - du auch - erschaffen oft wiederholt Bilder mit Schmerzen, da Schmerzen eure Aufmerksamkeit erhalten. Ihr gebt euch selbst eure Aufmerksamkeit, wenn ihr auf irgendeine Weise Schmerzen habt, sei es emotionaler oder psychisch bedingter oder physischer Schmerz - das spielt keine Rolle. Jegliche Art von Schmerz erlangt eure Aufmerksamkeit, da ihr Schmerzen stark bewertet und diese Urteile eure Wahrnehmung sehr beeinflussen.

Ich kann euch wirklich sagen, dass eure Wahrnehmung buchstäblich die eigentliche Auswirkung erschafft, denn dieselbe Sinneswahrnehmung kann wirklich anders wahrgenommen und nicht als Schmerz aufgefasst werden. Ich kann euch wirklich sagen, dass Individuen in eurer physischen Dimension Schmerz, den ihr extrem nennen würdet, erleben und objektiv sagen, dass sich die Sinneswahrnehmung verändert und nicht mehr als Schmerz wahrgenommen wird. Aber gelinder Schmerz erlangt eure Aufmerksamkeit. Denn ihr wollt keine extremen Schmerzen haben, sondern nur genug, um eure Aufmerksamkeit zu erlangen. (Kichert)

Wenn du also Rückenschmerzen hast, schlage ich dir vor, dir zu erlauben aufmerksam zu sein und darauf zu achten, was du gerade in diesem Moment erschaffst. Welche Assoziationen hast du in diesem Moment, womit verbindest du dich im Moment? Es muss nicht unbedingt eine physische Aktion sein. Es kann eine Interaktion mit einem anderen Individuum sein. Es kann sein, dass du dir in diesem Moment deine Wahlmöglichkeiten vorenthältst, dich zwingst etwas zu tun, was du nicht willst, und deswegen deine Energie zwingst, eine Wahl zu erschaffen, die du nicht erschaffen willst. Das ist oft das Szenarium deiner individuellen Schöpfung.

MIRIAM: Ja, danke.

ELIAS: Gern geschehen. Ich werde noch eine Frage beantworten, und dann für heute Abend aufhören. Ja, mein Freund?

JOHN: Es ist irgendwie zweigeteilt, ich werde mein Glück versuchen! (Elias lacht) Der erste Teil der Frage: Ich erinnere mich daran, dich in einer Privatsitzung vor einiger Zeit über den Aufbau der Information gefragt ... und gelesen zu haben - ich weiß nicht, wie lang es her ist, es kann ein paar Jahre her sein, als ich begann, die Abschriften zu lesen. Es ist wirklich interessant, weil es immer mehr Definitionen gibt und weitere Informationen kommen, und ich stellte dir in einer unserer letzten Privatsitzungen die Frage, es gibt den Aufbau, den du präsentierst und zusätzlich dazu gibt es dann noch irgendwie Konzepte. Das ist wirklich interessant, und werden noch mehr Strukturen dazukommen? Strukturen, wie z.B. das Material über Orientierungen, etc.

Es muss ein bisschen mehr als ein paar Wochen her sein, da gab es eine Abschrift - ich glaube es war Rodneys Abschrift - über Entwürfe (blueprints), und ich las das und mir wurde übel, ich wurde ungefähr zwei Tage krank. Ich kann mir nicht helfen, aber ich glaube, es hatte etwas mit der Abschrift zu tun und der Art, wie mich das Material der Abschrift beeinflusste.

Der erste Teil meiner Frage ist, ob du das Material in einer Weise präsentierst, dass es Leute nicht zu stark beeinflusst sondern sie anspornt, aber nicht in einer herausfordernden Art?

ELIAS: Du hast Recht. Wenn du Schwierigkeiten hast, erschaffst du sie.

JOHN: Gut. Meine zweite Frage oder der zweite Teil meiner Frage, es gab Definitionen wie z.B. Persönlichkeitstypen, über die du noch mehr sagen wolltest. Ich dachte, es wäre jetzt die richtige Zeit, mehr darüber zu sprechen. Es ging um emotionalen, religiösen, politischen und Denkfokus.

ELIAS: Ah. Noch einmal sage ich euch, in Bezug auf diese Persönlichkeitsausdrucksweisen und mehr Information bezüglich ihrer Qualitäten und ihrer Äußerungen bedarf es einer eigenen Sitzungszeit, denn das ist ein komplizierter Inhalt. Aber ich möchte dir sagen, ja, wie bei den Orientierungen gibt es bei den einzelnen Persönlichkeitstypen Auswirkungen darauf, wie ihr mit euch und anderen Individuen interaktiv seid.

Ich möchte euch auch sagen, dass es im großen und ganzen für den Persönlichkeitstyp der denk-fokussierten Individuen schwieriger ist, eine Beziehung zu sich selbst zu erschaffen, sich diese Vertrautheit zu erlauben und ihre Kommunikation mit sich selbst zu erkennen. Denn denk-fokussierte Individuen achten weniger auf emotionale Kommunikation und versuchen oft, sich über emotionale Kommunikation durch Denken hinwegzusetzen, das nicht dafür geschaffen ist. Denk-fokussierte Individuen haben weniger objektives Verständnis der emotionalen Kommunikation.

Das heißt nicht, dass sie sich dieser Art von Kommunikation nicht bewusst und genauso damit vertraut wie die anderen Persönlichkeitstypen werden können, aber es ist für diese Individuen schwieriger. Die anderen drei haben weniger Schwierigkeit den Ausdruck emotionaler Kommunikation zu erlauben.

Ich möchte euch auch sagen, das heißt nicht, dass es emotional fokussierte Individuen am leichtesten haben, ihre eigenen Kommunikationen zu interpretieren, denn das haben sie nicht; weil, ihr habt alle emotionale Kommunikation als Reaktion und nicht als Kommunikation definiert. Aber Individuen, die einen emotionalen Fokus haben, sind es eher gewohnt, auf ihre emotionalen Äußerungen zu achten.

EDWARD: Nur eine schnelle Frage, ich will nur wissen, welcher dieser Fokusse bin ich? (Elias kichert, und Gruppe lacht)

ELIAS: Ich kann dir sagen, Colleen, emotional fokussiert.

LUANNE Ich möchte das für mich auch wissen, Elias,.

ELIAS: Ich möchte auch dir sagen, emotional fokussiert.

(Es gibt Geplänkel und Spaßmachen im Hintergrund, und Elias lacht mit der Gruppe.)

Heute Abend möchte ich jedem einzelnen von euch meine große Zuneigung und auch meine große Anerkennung unserer Interaktion ausdrücken. Ich freue mich schon darauf, wenn wir es wieder gemeinsam lustig haben, und auf unser nächstes Treffen. Ich sage jedem von euch in großer Liebe au revoir.

GRUPPE: Au revoir. Danke, Elias. Auf Wiedersehen.

Elias geht um 10:31 ab.

(1) siehe Sitzung 711, mit einer kurzen Diskussion des "Rinderwahnsinns".