Sitzung 1799


"Mit sich präsent sein"
"Sich der eigenen Opposition bewusst sein"
„Übung: Sich wertschätzen“



Samstag 16. Juli 2005 (Gruppe/Chicago) Teilnehmer: Mary (Michael), Alicia (Tisara), Anne (Monique), Antone (Aix), Cathy (Felicia), Donna (Luera), George (Gregor), Gina, Howard (Erlicht), Jim, Karen, KC (Nanaiis), Lorraine (Aiden), Lynda (Ruther), Marie, Marjorie, Merrill (Fiona), Michael (Beauregard), Naomi (Kallile), Pat (Ling-Tu), Patrick (Derricka), Paul (Paneus), Ronda (Adorabelle), Robert (Reese), Roland, Scott (Cedric), Sharon, Susan (Catherine), Suzanne, Terri (Uliva), Victoria, Xanthia (Melissa)

Elias kommt um 13:51 an. (Ankunftszeit 22 Sekunden)

ELIAS: Guten Tag!

GRUPPE: Guten Tag, Elias.

ELIAS: Seid willkommen. Wir werden heute Nachmittag an unser voriges Gruppentreffen mit einem weiteren Aspekt anschließen.

In unserem vorigen Gruppentreffen stellte ich den beteiligten Personen die Frage: „Was ist eure größte Furcht und eure größte Irritation“ und gab auch eine Einführung zu diesen Themen Opposition betreffend. Derzeit gibt es beträchtliche Opposition. Deswegen ist es wichtig, diesen Inhalt zu diskutieren.

Mit sich präsent zu sein, wirklich selbst gegenwärtig zu sein, ist das zweite Thema, das ich euch heute vorstelle. Ich frage euch zuerst ... (humorvoll zu Antone) du darfst nicht antworten, weil ich es dir schon erklärt habe! Aber zum Nutzen aller anderen, die präsent - oder nur da (grinst) – sind, stelle ich euch die Frage, wie ihr „mit sich präsent sein“ definiert? Was heißt das für euch? (Pause)

DONNA: Für mich ist es, mir meiner Energie, meiner Äußerungen und meiner Kommunikationen, die ich mir zukommen lasse, bewusst zu sein.

ELIAS: Gut.

HOWARD: Hat es mit dem eigenen Fokus zu tun? Man ist sich dessen bewusst, dass man etwas fokussiert. Man ist sich seiner selbst bewusst, dass man seine Umgebung beobachtet?

ELIAS: Gut.

KAREN: Was jetzt geschieht.

ELIAS: Sei genauer.

KAREN: Was ich in diesem Augenblick wahrnehme.

ELIAS: Gut.

KC: Ich möchte es „auf mich hören“ nennen. Wenn ich auf mich höre, dann kommt mir vor, dass ich mit mir präsent bin.

ELIAS: Gut. Noch weitere Beiträge zu Präsenz? (Pause)

Was macht ihr mit Begriffen und mit eurer Realität?

KC: Umdefinieren.

ELIAS: Richtig, ihr definiert um. Ihr definiert eure Realität und die Begriffe um, die ihr in Bezug auf eure Realität ausdrückt. Ihr definiert Wahrnehmung neu, wenn ihr Begriffe neu definiert.

Präsenz ist, euch selbst objektiv bewusst zu sein, dass ihr existiert. Präsenz ist, euch dessen bewusst zu sein, dass ihr ein Wesen seid und in diesem Moment existiert. Es ist ein Bewusstsein der Gesamtheit von euch im Jetzt.

Präsenz ist nicht unbedingt, auf eure Kommunikationen zu hören. Präsenz ist nicht unbedingt, euch eurer Umgebung bewusst zu sein. Präsenz ist nicht unbedingt, euch dessen bewusst zu sein, was ihr tut. Präsenz ist sogar nicht unbedingt, sich dessen bewusst zu sein, welche Art von Energie ihr projiziert.

(Sehr deutlich und langsam) Präsenz ist euch bewusst zu sein, dass ihr wirklich existiert, und eure Existenz zu erleben. Das ist eine sehr bedeutende Angelegenheit. Kaum jemand in euerer ganzen Realität kennt das. Aber im Bewusstseinswandel und dem, was sich in dieser Zeit entwickelt, und der Leichtigkeit, mit der Opposition ausgedrückt wird, ist es wichtig, euch eurer eigenen Präsenz bewusst zu sein.

Ich habe unlängst einigen von euch ein ganz allgemeines Beispiel gegeben, wie ihr eure eigene Präsenz erlebt: Eine Person, die ihre eigene Existenz und Präsenz erlebt, steckt gewöhnlich in Situationen, die in irgendeiner Weise extrem unangenehm sind. Im Grossen und Ganzen ist Schmerz ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, eurer Existenz in euch gegenwärtig zu sein - sei es physischer Schmerz oder emotionaler Schmerz.

Schmerz erzeugt wegen seiner Intensität eine automatische Reaktion. In dieser Intensität richtet das Individuum seine Aufmerksamkeit automatisch auf den Schmerz. Aber wenn es sich dem Schmerz zuwendet, ist es sich auch seiner eigentlichen Existenz sehr bewusst. Eine weitere automatische Reaktion, die auf die erste Reaktion - sich auf den Schmerz zu konzentrieren - folgt, ist zu versuchen, sich vom Schmerz abzuwenden oder etwas zu tun, das den Schmerz von der eigenen Existenz trennt.

Wenn ihr euch in euren Fuß schießt, konzentriert ihr euch auf den Schmerz der Wunde in eurem Fuß. Er wird wahrscheinlich so stark sein, dass eure erste automatische Reaktion ist: "Ich möchte mir meinen Fuß abschneiden!" Ihr reagiert extrem auf die extreme Intensität der Erfahrung. Ihr erlebt das als ein Element eurer Existenz und eurer eigenen Präsenz. Es ist unangenehm und daher ist die automatische Reaktion, es von eurer Existenz abzutrennen.

Im Alltag kommt es oft zu dieser automatischen Reaktion in den verschiedensten Begegnungen, Situationen, Interaktionen, in vielen verschiedenen Szenarien, in denen ihr mit Unterschieden, Abneigung, Verwirrung und Frustration zu tun habt. Eure automatische Reaktion besteht darin, das aus eurer Erfahrung zu entfernen. Ob ihr das dann wirklich tut oder nicht, ist es doch die erste automatische Reaktion. Aber diese automatische Reaktion geht im Allgemeinen nicht mit eurer Präsenz eurer selbst einher.

Wie wir in der vorigen Gruppendiskussion besprochen haben, verbringen Individuen im Grossen und Ganzen ihren Tag im Sitz des Kopiloten, und der Sitz des Piloten ist leer. (Gruppenlachen) Deswegen kennt ihr euch nicht aus, kratzt euch am Kopf und sagt: "Warum habe ich das erschaffen? Warum nur sollte ich das erschaffen? Warum habe ich keinen anderen Weg gewählt? Warum habe ich keine leichtere Methode erschaffen, um mir Information zukommen zu lassen? Alle diese „Warum“-Fragen sind unnütz und absurd. Es gibt keine Antwort auf diese „Warum“-Fragen.

Ihr habt in der Intensität erschaffen, was ihr erschaffen habt, die dazu passt, worüber auch immer ihr euch zu informieren versucht. Ihr habt erschaffen, was auch immer ihr erschaffen habt, in Verbindung mit eurer Werterfüllung unabhängig davon, ob es angenehm oder unangenehm ist. Euer wählender Aspekt kümmert sich nicht darum, was angenehm ist oder nicht; er schaut darauf, was effizient ist und der Intensität dessen entspricht, was ihr euch als Information präsentiert. Aber ihr seid keine Opfer und habt nicht die Kontrolle verloren.

Wie ich von Anfang an gesagt habe, gibt es nichts in eurer Realität, das euch verborgen ist. Es ist nur eine Frage des Darauf-Achtens. In dieser Zeit erlaubt ihr euch am effizientesten zu merken, ob ihr Energie des Dagegen-Seins erzeugt, indem ihr mit euch präsent seid. Weil es viele, viele Äußerungen von Opposition gibt.

Was hält jeder von euch für Opposition? Wie seid ihr auf irgendeine Art dagegen?

PAUL: Krieg.

ELIAS: Du selbst.

PAUL: Oh. (Gruppenlachen) Manchmal!

SUSAN: Ich werde ruhig und ziehe mich aus dem Gespräch zurück.

ELIAS: Ja, das kann Opposition sein, aber nicht immer. Es hängt von der Motivation ab. Aber es kann ein Ausdruck von Opposition sein, obwohl es das zunächst nicht unbedingt zu sein scheint.

GEORGE: Ich ärgere mich.

ELIAS: Das ist ein offensichtlicher Ausdruck von Opposition.

RONDA: Ich höre nicht.

ELIAS: Das kann auch ein Ausdruck von Opposition sein.

GEORGE: Ich kenne mich nicht mehr aus.

ELIAS: Manchmal.

HOWARD: Frustration.

ELIAS: Das kann Opposition sein, aber ist auch nicht immer ein Ausdruck von Opposition. Aber kann es sein.

LYNDA: Sich verteidigen.

ELIAS: Sich zu verteidigen ist ganz bestimmt immer ein Ausdruck von Opposition.

ALICIA: Ich werde ungeduldig.

ELIAS: Ungeduld kann auch ein Ausdruck von Opposition sein.

PAUL: Beurteilen.

ELIAS: Ja.

MICHAEL: Aggression.

ELIAS: Sicher. Vergleiche sind ein Ausdruck von Opposition.

NAOMI: Verweigerung.

ELIAS: Ja, manchmal. Sich damit zu beschäftigen, was die Wahrnehmung anderer Individuen ist, ist eine weitere Form von Opposition, da es eine Form von Verteidigung ist, und jede Form von Verteidigung Opposition ist.

Es gibt viele, viele Formen von Opposition, die tagtäglich sehr oft ausgedrückt werden. Manchmal kann sogar ein Kompromiss und sich zu fügen eine Form von Opposition sein. Aufgeregt sein kann ein Form von Opposition sein.

Besonders in dieser Zeit, in der wie gesagt Opposition so leicht ausgedrückt wird, kommt es darauf an, dass ihr Acht gebt und euch eurer bewusst seid und bewusst zusammenarbeitet. Zusammenarbeit kann auf viele verschiedene Arten ausgedrückt werden, aber sie schließt den Kompromiss nicht mit ein. Ein Kompromiss ist - wie gesagt - eine weitere Form von Opposition und somit nicht der Punkt.

Zusammenarbeit ist eine Aktion, die keine Übereinstimmung oder Mögen verlangt. Ihr braucht bestimmte Äußerungen nicht zu mögen. Ich kann euch jetzt sagen, dass es nicht einmal notwendig ist, andere Individuen zu mögen. (Lachen) Ihr alle habt jemanden, den ihr nicht mögt oder nicht gemocht habt. Wenn ihr das in eurem Fokus nicht erlebt habt, was SEHR unwahrscheinlich ist, kann ich fast garantieren, dass ihr jemanden treffen werdet, den ihr nicht mögt, bevor ihr wählt, euch zu verabschieden! (Gruppenlachen)

Aber Mögen ist nicht notwendig für Zusammenarbeit. Übereinstimmung mit jemandem oder einer Situation ist nicht nötig für Zusammenarbeit und auch nicht für Annahme. Ihr könnt annehmen und weiter an euren eigenen individuellen Richtlinien, euren Vorlieben und euren Meinungen festhalten und bleiben, wie ihr seid, und euch und eure Optionen wertschätzen und gleichzeitig Unterschiede und das, was ihr nicht mögt oder womit ihr nicht übereinstimmt, nicht herabsetzen.

Es ist eine Frage des „mit euch präsent zu sein“, zu erkennen, dass eure Abneigung gegenüber irgendeinem Ausdruck, irgendeiner Manifestation oder irgendeiner Person nur keine Vorliebe für diesen bestimmten Ausdruck ist, aber nicht unbedingt bedeutet, dass es schlecht ist oder beseitigt werden muss. Wenn ihr mit euch präsent seid und euch anerkennt, verändert ihr die Bedrohung durch das, was ihr nicht mögt oder womit ihr nicht übereinstimmt.

Im Allgemeinen gibt es eine Bedrohung im Zusammenhang mit dem, was ihr nicht mögt. Auf irgendeine Weise bedroht es euch. Es gibt im Allgemeinen auch irgendetwas Bedrohendes in dem, womit ihr nicht übereinstimmt. Wenn ihr zusammenarbeitet und mit euch präsent seid und euch anerkennt und schätzt, bedrohen euch Unterschiede, Abneigung und gegensätzliche Meinungen nicht und ihr seid dadurch objektiv fähig, nicht gegen etwas und auch nicht gegen euch selbst zu sein, was ihr beides tut.

Ihr seid nicht nur im Außen gegen andere Personen; ihr seid oft gegen euch selbst. Ihr lehnt euch ab in dem, was ihr erschafft, was ihr manifestiert, was ihr in eurer Wahrnehmung nicht manifestieren könnt, und auch in dem, was ihr nicht gut oder schnell genug erschafft. Ihr seid wirklich oft gegen euch auf viele, viele Weisen.

Aber wenn ihr wirklich mit euch präsent seid, wisst ihr, wann ihr in Opposition seid, da das Bewusstsein eurer tatsächlichen Existenz alles von euch einbezieht. Dabei bezieht ihr nicht nur irgendein einzelnes Element ein, wie es jeder von euch in seiner Antwort genannt hat, sondern ihr umfasst alle davon. Ihr werdet also ein Bewusstsein eurer selbst haben. Ihr werdet in diesem Bewusstsein von euch selbst auch anfangen, die Großartigkeit des Wesens, das ihr seid, wertzuschätzen, da ihr euch erlaubt, euer Sein kontinuierlicher zu erleben, nicht nur in Situationen, in denen ihr euch in den Fuß geschossen habt! (Gruppenlachen)

Jetzt könnt ihr Fragen in Bezug auf eure Erfahrungen des Präsent-Seins oder mehr noch des Nicht-Präsent-Seins stellen und euch mitteilen - da ich mir wirklich dessen bewusst bin, dass die meisten von euch noch nicht viele Beispiele für Präsent-Sein haben. Aber das werdet ihr! Und wir werden Beispiele von Opposition besprechen, da sie in dieser Zeit sehr wichtig ist. Lasst mich euch, meine Freunde, sagen, es ist nicht wichtig, ob ihr tatsächlich an irgendeinem Massenereignis, das euch beunruhigt, teilnehmt; ihr nehmt trotzdem physisch teil. Deswegen ist die Weise wichtig, in der ihr teilnehmt.

Ich bin mir dessen bewusst, dass ihr alle in euren Wahrnehmungen zu erzeugen wählen würdet, was ihr in euren gewohnten Begriffen eine perfekte Welt nennt. In Wirklichkeit ist sie schon perfekt in der Weise, wie sie ausgedrückt wird. Aber eure Idee der perfekten Welt wäre Utopie, eine von dauernder Harmonie, oder zumindest eine, in der es keine ernste Gewalt und keine so argen Extreme von Opposition gibt. Aber Massen bestehen aus Individuen; es kann keine Masse ohne Individuen geben. Deswegen ist es die Energie der Individuen, die die Masse erschafft. Und es ist die Energie der Individuen, die sich wellenförmig im Bewusstsein ausbreitet, die Opposition oder Zusammenarbeit erschafft.

Wenn ihr extreme Situationen und extreme Äußerungen in eurer Realität vorkommen seht, welche Energie projiziert ihr dann, und wozu tragt ihr bei? Opposition oder Zusammenarbeit? Arbeitet ihr zusammen oder lehnt ihr in euren Interaktionen mit den Personen in eurer Umgebung etwas ab? Arbeitet ihr mit euch selbst zusammen oder seid ihr auch gegen euch selbst? Welche Handlungen und Interaktionen erzeugt ihr selbst? Denn das ist nicht nur auf eure individuelle Umgebung beschränkt. Bewusstsein ist Bewusstsein, und es ist alles miteinander verbunden. Was auch immer ihr ausdrückt, ist mit allen anderen Bewusstseinsäußerungen verbunden und trägt etwas bei.

Ihr könnt mit dem, was ihr momentan in eurer Welt nicht mögt und womit ihr gegenwärtig nicht übereinstimmt, kooperieren und Veränderungen erzeugen. Aber wenn ihr genauso ablehnend seid wie die, gegen die ihr seid, lasst ihr diese Art von Energie in eurer Realität nur fortbestehen. Wenn ihr ähnliche Energie in Opposition gegen die Aktionen anderer Personen zum Ausdruck bringt, wie sie auch sie motiviert hat, bringt ihr in eurer Energie nichts anderes zum Ausdruck.

KC: Ich habe da eine Frage. Ich wohne in Kentucky, und wir haben die Schnellstraße, die mein Haus ziemlich einkreist. Es gibt zwei Schnellstraßen. Aber es gibt meine kleine Seitenstraße, und ich habe viele hohe Bäume. Ich habe immer in kleinen Seitenstraßen gewohnt und mich darüber gefreut, dass sie da waren.

Es gab einen Wohnmobilpark, der alt und einfach voller Bäume war; man merkte nicht einmal, dass es ihn dort gab. Also, sie fällten alle Bäume, siedelten die ganzen Leute um und nun stellen sie ein großes Einkaufszentrum hin, große Geschäfte und alles. Es ist gleich auf der anderen Seite der Geleise von meinem Haus aus, die auf der anderen Seite der Schnellstraße liegen. Meine Glaubensannahme ist natürlich, dass der Hügel, den sie aufgeschüttet haben und die Bäume, die sie gefällt haben, und die Gebäude, die sie aufgestellt haben, alle Geräusche zu meinem Haus hinüber reflektieren werden.

Also war ich dagegen. Ich habe nichts zur Stadt gesagt, aber ich sagte Leuten, dass ich zur Bürgerversammlung gehen werde und nichts sagen und einfach zuhören und sehen werde, was sie sagen und ob ich eine Wand zur Schnellstraße gebaut bekomme. Ich war in Opposition, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

KC: Es dämmerte mir, weil sie - das große „sie“, das ich bin, Fortschritt anders definieren als ich. Aber ich hatte irgendwie keine gute Position, weil ich halb bemerkt habe, dass ich opponiere, und nicht wirklich wusste, was ich tun soll. Zu wissen, dass es wirklich einen Wandel gibt, hilft, weil ich mir besonders während der Wahrheitswelle dachte, dass unsere Energie das anzieht, was wir brauchen, und uns etwas zeigt. Sie zeigt uns manchmal etwas, das wir nicht mögen.

ELIAS: Richtig.

KC: Ich meine, irgendwo in meinem Hinterkopf entgleitet es mir leicht und ist irgendwie knifflig, weil ich weiß, dass ich die Bäume und die Seitenstraßen erschaffen kann, und ich irgendwie weiß, dass ich nicht umziehen muss, um das zu tun. Aber ich bin auch irgendwie blockiert, weil ich wirklich nicht umziehen will. Umzug ist eine meiner Möglichkeiten. Ich könnte aufs Land ziehen und soviel Bäume haben, wie ich will, aber das will ich nicht wirklich.

Mir gefällt wirklich, wo ich wohne. Ich glaube, ich kann es ruhig erschaffen, so wie ich es mag, mit genügend Bäumen, damit ich glücklich bin, und trotzdem die Schnellstraße, die eine Energie-Straße darstellt, und die Geschäfte bei der Hand haben, um alles kaufen zu können.

ANNE: Sollten wir nicht etwas fragen?

LYNDA: Sie kommt gleich dazu.

KC: Also, die Frage war, war ich in Opposition oder nicht, weil ich weiß, dass ich es war. Aber ich versuche zu fragen, ob ich auf der richtigen Spur bin zu erschaffen, was ich will, und zu lernen nicht zu opponieren? Weil ich wirklich gegen dieses Einkaufszentrum bin.

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst.

KC: Ich bin wirklich dagegen! Also, was mache ich um aufzuhören es zu bekämpfen?

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst. Das ist wirklich ein Beispiel, das hilft, eine Situation darzustellen, in der andere Individuen eine Manifestation wollen und ihr eine andere. Du weißt, dass du Wahlmöglichkeiten hast und weitere erzeugen kannst, aber - wie du schon gesagt hast - das ist nicht der Punkt.

Da du zu einer Wahrnehmung von entweder/oder gelangt bist – es gibt zwei Optionen, entweder sie gewinnen und erschaffen, was sie wollen, oder du gewinnst und erschaffst, was du willst. Es gibt keine Zusammenarbeit. Es handelt sich bereits um Kompromiss. Du kannst vielleicht einen Kompromiss eingehen - in deiner Wahrnehmung - ihnen erlauben, teilweise zu erschaffen, was sie wollen, aber du gehst auch mit dir einen Kompromiss ein und erlaubst dir nur zum Teil zu erschaffen, was du willst.

Das bringt dich auch automatisch zu verschiedenen Annahmen: Eine ist, dass du nicht deine ganze Realität erschaffst, aber eine weitere gefährliche Annahme ist auch, dass du fähig sein solltest, wenn du deine ganze Realität erschaffst, was auch immer du willst zu erschaffen, unabhängig von jeder anderen Person in deiner Realität.

KC: Ja. Sollte ich das denn nicht können?

ELIAS: Interessante Frage! Ein Aspekt dieser Frage wäre zu definieren, was du eigentlich genau willst, nicht beschränkt auf eine schwarz-weiße Sicht Baum contra Einkaufen. (Dreht sich um, um Lynda anzusehen) Nein, wir haben keine Einkaufswelle! (Gruppenlachen)

Damit bringst du etwas zum Ausdruck, was ganz allgemein von den meisten Individuen ausgedrückt wird. Ihr verengt eure Wahrnehmung, ihr konzentriert euch sehr auf das Offensichtliche, aber ihr seid nicht unbedingt mit euch präsent, um alles zu verstehen, was euch motiviert und was ihr euch präsentiert, welche Information ihr euch damit, dass ihr das erschaffen habt, zukommen lasst, wenn ihr etwas neu in eure Realität einfügt.

Als andere Sichtweise gibt es wie gesagt die automatische Annahme, dass DU das nicht in deine Realität einfügst. Andere Personen fügen das in deine Realität ein und nehmen deine Realität in Anspruch. Aber du hast dir das in deiner Realität präsentiert und zwar aus einem Grund, um dich zu informieren, dir einen Weg anzubieten, unterschiedliche Elemente von dir zu erforschen, deine Fähigkeiten, deine Vorlieben zu erforschen - nicht nur die offensichtlichen Oberflächenvorlieben, sondern auch wirklich vertrauter damit zu werden, was du eigentlich machst.

Du hast das in deine Realität eingefügt. Andere Individuen haben nicht bestimmt und dich eingeschränkt. Hättest du das nicht erschaffen und dir präsentiert, würde es nicht sein.

KC: Ich glaube es manchmal fast. (Gruppenlachen, und Elias grinst und nickt) Weil ich die Worte kenne und immer wieder gelesen habe.

ELIAS: Ja.

KC: Ich ziehe diese Dinge genau und makellos an, und wenn ich das nicht täte, gäbe es sie nicht. Wenigstens entspanne ich mich einfach, weil ich glaube, dass ich nichts tue, das mir schadet. Ich glaube das fast die ganze Zeit, sogar wenn ich gegen die Dinge bin, von denen ich meine, dass sie mir andere Leute tun! Schau mal, die wirklichen Bedürfnisse und ihr wirklicher Wert bestehen darin, einmal abgesehen von der Oberfläche der Schnellstraßen, der Bäume und des Einkaufens, dass wir den Wandel einfügen. Mein wirkliches, wirklich starkes Verlangen ist, mich kennen zu lernen, trotz allem anderen.

ELIAS: Genau!

PAT: Das ist es, was wir tun!

ELIAS: Genau, und deswegen fügt ihr in eure Realität gewisse Szenen ein, die euch herausfordern und dazu motivieren auszuwerten und zu untersuchen. Denkt daran, dass Wert nicht immer mit Angenehmem einhergeht.

Ja?

ALICIA: Ich bin Alicia/Tisara. Ich habe, glaube ich, mich in der letzten Zeit oft bekämpft. Ich war nicht bei der New Orleans-Sitzung aber ich habe die Abschrift gelesen, und da wurde mir über mich klar, dass ich mich selbst fürchte und ich mich auch irritiere. Ich bemühe mich gerade, wirklich zu versuchen, auf mich zu achten, aber ich bin nicht sehr gut dabei ...

ELIAS: Stopp! Anerkenne dich.

ALICIA: Was ich gerade machte? Ich setzte mich herab. Also, ich weiß, dass ich das tue, aber ich mache es trotzdem!

Mir kommt vor, dass ich mir in den letzten sechs Monaten wirklich harte Erlebnisse präsentiert habe. Ich fühle mich gerade wirklich mittellos. Ich mag meine Arbeit nicht. Meine Kinder schreien dauernd und brüllen einander immer wieder an und streiten miteinander. Es kommt mir nicht vor, dass ich mich in eine Richtung entwickle, die ich möchte. Mir kommt vor, dass ich viele Mängel habe. Dazu kommt noch, dass ich seit März versuche, eine Sitzung mit dir zu haben, und ich glaube, dass ich auch dagegen bin, was ich nicht verstehe. Ich ärgere mich wirklich sehr über mich.

Meine Frage ist, kannst du erklären oder helfen, dass ich erkenne, was ich diese letzten paar Monate getan habe, die mir hart und frustrierend vorkommen?

ELIAS: Ja. Du erzeugst erhebliche Opposition mit dir selbst und mit deiner Umgebung und mit dem meistem, was du erschaffst. In dieser Opposition mit dir erlaubst du dir keine Anerkennung. Du verstärkst nur dauernd die Herabsetzung von dir selbst, was so weit geht, dass du nicht verdienst, mit mir zu sprechen - in deiner Wahrnehmung - weil du derzeit fast alles nicht verdienst, da alles, was du tust, fehlzuschlagen scheint.

Lass mich dir, meine Liebe, etwas sagen. Zuallererst möchte ich dir eine einfache Übung vorschlagen, die du zwei Wochen machen sollst. Nenne jeden Tag drei Mal etwas von dir, das du schätzt.

ALICIA: (leise) Das ist schwer. Ich bemerke den Teil, der dagegen ist, dass mir das widerstrebt ...

ELIAS: Ja!

ALICIA: … und ich möchte das nicht ablehnen!

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst. Aber versuche nicht, noch mehr zu opponieren, indem du die Opposition bekämpfst! Anerkenne, dass du das erlebst und erlaube dir, das zur Kenntnis zu nehmen. Es geht jetzt nicht darum zu versuchen, das zu ändern. Es ist zu vertraut und zu stark geworden. Wenn du die Übung machst, unterbricht das die automatische Selbstherabsetzung, die dauernd abläuft. Wenn du das unterbrichst, erschafft das eine andere Art von Energie.

Ich möchte dir sagen, dass du am Ende der ersten Wochen anders wahrnehmen, erleben und dich ausdrücken wirst. Aber mache trotzdem mit der Übung weiter, da das deine Anerkennung von dir selbst verstärkt und dir diese dadurch viel vertrauter wird.

Versuche in den Momenten, in denen du bemerkst, dass du gegen etwas bist, was oft vorkommt, das nicht wegzuschieben; anerkenne nur, dass du das zum Ausdruck bringst. Zu versuchen es zu beseitigen oder wegzuschieben macht es stärker und verstärkt deine Selbstherabsetzung.

ALICIA: Lass mich dir ein Beispiel geben für das, was ich meine, das du sagst. Angenommen ich bemühe mich, an drei Dinge zu denken, die ich während des Tages an mir schätze. Ich sage zu mir vielleicht etwas wie: „Ich glaube, ich schätze es, wenn ich besser planen würde.“ Dann merke ich, dass das sehr dumm ist! Du meinst, wenn ich das mache, soll ich nicht sagen, dass das dumm ist, dass ich das für dumm halte.

ELIAS: Ja, ja.

ALICIA: Ich bemerke nur, dass ich sagte, dass es dumm ist, es ist gesagt, aber ich mache es trotzdem.

ELIAS: Ja, und es loslassen, ja. Denn das ist auch ein Ablassen von Energie und erlaubt dir vielleicht, leichter dahin zu kommen, dich anzuerkennen und zu bestätigen und deine eigene Wertschätzung nicht automatisch zu negieren. Anfänglich kann das vorkommen, aber dann schätzt du dich vielleicht schon genug, dass du merkst, dass du nicht automatisch zu dir sagst: „Oh, das ist dumm" oder "Diese Wertschätzung ist nicht gut genug“.

Die Art der Wertschätzung ist nicht wichtig. Sie kann darin bestehen, dass dir die Schuhe gefallen, die du gerade trägst. Es kann sein, dass du die Form deiner Fingernägel schätzt. Es kann jede Art von Wertschätzung sein; darauf kommt es nicht an. (Laut) Das verändert automatisch deine Energie. Du bist vielleicht im nächsten Moment gegen etwas, aber in dem Moment, in dem du echte Wertschätzung ausdrückst, kannst du nicht in Opposition sein.

ALICIA: Auch wenn ich es gleich schlecht mache, wenn ich mich anerkenne? Auch wenn ich versuche, es im nächsten Schritt aufzuheben, wirkt es?

ELIAS: Richtig. Du hast bereits eine andere Energie ausgedrückt. Auch wenn du im nächsten Moment zurückgehst und weiter die vertraute Energie ausdrückst, ist das unbedeutend. Der Punkt ist, dass du die vertraute Energie vorübergehend unterbrochen hast und die Erfahrung machst, sie zu unterbrechen. Wenn du damit weiter machst, wird das stärker und zur Gewohnheit.

ALICIA: Gibt es einen Grund, warum ich in den letzten sechs Monaten meiner 49 Jahre so stark gegen mich gewesen bin?

ELIAS: Und was ist deine Einschätzung?

ALICIA: Es muss einen Grund geben …

ELIAS: Was hast du bemerkt?

ALICIA: Was habe ich wobei bemerkt?

ELIAS: Bei dir.

ALICIA: Ich könnte dir sagen, dass ich nicht genug an mir bemerke, aber das ist eine Selbstherabsetzung!

ELIAS: Was verändert sich? Wie schätzt du dich selbst bis jetzt anders ein?

ALICIA: Ich bin mir nicht sicher, dass ich mich geändert habe, aber ich muss es wohl. Aber da bemerke ich nichts. Ich achte auf etwas nicht.

ELIAS: Genauso wie viele, viele Individuen achtest du auf viele Aspekte nicht. Zugrunde liegende Probleme und Glaubensannahmen werden kaum merkbar aber auch in offensichtlicher Weise ausgedrückt. Es ist nur eine Frage davon, darauf zu achten und zu erkennen, womit sie verbunden sind.

An diesem Punkt in deinem Fokus ist Alter im Hinblick auf erreichte Ziele und Erfolg ein Element. Was wurde oder wurde nicht erreicht? Ein Element im Zusammenhang mit Alter betrifft, zu tun, was du willst, statt dich dem zu fügen, was andere Personen wollen. Du nimmst wahr, dass das beinah unmöglich ist. Du willst den Forderungen nicht entsprechen, meinst aber, dass das fast unmöglich ist. Du siehst deine Freiheit nicht. Du bewegst dich auf eine Kreuzung in deinem Fokus in deiner Erfahrung zu und stehst auf dieser Kreuzung und bist dir nicht sicher, welchen Weg du einschlagen sollst. Irgendwie weißt du, was du tun möchtest, aber du anerkennst nicht, dass du tatsächlich die Kraft und Macht hast es zu erreichen.

Mach zuerst die Übung und dann reden wir. Es ist wichtig, dass du dir mit dieser Übung erlaubst, diese Bewegung zu unterbrechen und dir anfänglich eine gewisse Leichtigkeit und etwas Anerkennung zu gönnen und nicht diesen starken Aufruhr zu erzeugen, in den nur schwer einzudringen ist.

ALICIA: Danke.

ELIAS: Gern geschehen. Noch eine Frage und wir machen Pause.

GEORGE: Ich habe eine allgemeine Frage zu dieser Übung, die du gerade vorgeschlagen hast. Ich bin George, Fokus von Gregor. Gilt allgemein, dass wenn wir etwas tun, es vertrauter wird? Wenn es vertrauter wird, wird es tatsächlich stärker.

ELIAS: Ja.

GEORGE: Also kann das für jeden nützlich sein ...

ELIAS: Ja.

GEORGE: … sich darauf einzulassen, stärkere Wertschätzung zu entwickeln.

ELIAS: Ja. Ich kann euch sagen, dass Wertschätzen eine der STÄRKSTEN Energieäußerungen erzeugt, die ihr erzeugen könnt. Nur die Intensität von Angst, extremer Angst, kann damit konkurrieren. Wie viele von euch erfahren konnten, kann Angst ein STARKER Energieausdruck sein und starke und destruktive Äußerungen erschaffen und so extrem ausgedrückt werden, dass ihr sogar eine physische Manifestation davon erzeugen könnt. Ihr könnt Angst als ein tatsächliches physisches Wesen konfigurieren. So mächtig ist dieser Energieausdruck. Aber Wertschätzung ist mächtiger als Angst.

GEORGE: Wertschätzen ist, könnte man sagen, das Gegengift für Angst. Wenn wir mit Absicht wählen, uns jeden Tag zu schätzen, mindestens dreimal täglich, dann wird das in unserer Erfahrung viel stärker werden.

ELIAS: Ja.

GEORGE: Danke.

ELIAS: Gern geschehen. Wir machen eine Pause. Wenn ich zurückkomme könnt ihr wieder fragen.

PAUSE 14:51 WIEDERBEGINN 15:39

ELIAS: Wir machen weiter!

PAUL: Hallo.

ELIAS: Fragen?

KAREN: Elias, mein Name ist Karen. Ich habe eine Frage dazu, wenn ich in Opposition zu einer anderen Person bin. Soll ich, um es leicht zu machen, mich auf mich konzentrieren und mich in diesem Moment und die Großartigkeit meines Wesens wertschätzen, oder soll ich mich auf die andere Person konzentrieren und irgendeinen Aspekt dieser Person schätzen, um mir zu erlauben die Opposition zu unterbrechen?

ELIAS: Beides.

KAREN: Könntest du das bitte erklären?

ELIAS: Ja. Wenn ihr irgendeinen Konflikt oder Gegnerschaft mit einem Individuum erzeugt, nehmt euch zuerst einen Moment lang Zeit - und es erfordert tatsächlich nur einen Moment - in dem ihr vorübergehend die andere Person verschwinden lasst. Sie steht nicht mehr vor euch. Ob ihr sie nun physisch vor euch stehen seht oder nicht, tut für einen Augenblick so, als existierte dieses Individuum nicht mehr. Es ist deswegen jetzt eine Frage, was die Opposition oder Verteidigung oder was auch immer ihr innerlich erlebt, motiviert und auslöst. Es wird nicht von der anderen Person projiziert. Sie verursacht nicht, was geschieht. Irgendetwas in euch wird ausgelöst und bedroht und erzeugt damit automatisch eine Reaktion der Bedrohung.

Wenn ihr in diesem Moment nicht abschätzen könnt, was die Opposition in euch motiviert – wovor habt ihr Angst, was verteidigt ihr, was bedroht euch – bleibt nicht bei diesem Schritt stecken, weiter zu erkennen zu versuchen, sondern anerkennt nur und nehmt es an: „Das erlebe ich.“ Richtet dann eure Aufmerksamkeit darauf, jetzt in diesem Moment irgendetwas von euch anzuerkennen, egal was es ist.

Sobald ihr in diesem Moment etwas an euch wertschätzt, lasst ihr die andere Person wieder erscheinen. Seht die andere Person, aber nicht mit eurer ganzen Aufmerksamkeit. Erlaubt euch eine Balance, und seid euch weiter eurer selbst aber auch der anderen Person bewusst. Die Aufmerksamkeit in einer Richtung ganz abzuschalten ist übertrieben und nicht im Gleichgewicht und ist zu meiden.

Aber wenn ihr die andere Person wieder beachtet, anerkennt auch irgendetwas der anderen Person, egal was es ist. Das verändert sofort eure Energie. Wenn die Interaktion oder die Opposition oder der Konflikt sehr unangenehm ist und es euch vorkommt, dass es recht schwierig ist, diese Energie zu rekonfigurieren, erlaubt euch, die Anerkennung wirklich der anderen Person gegenüber auszudrücken. Das unterbricht den Konflikt, da sich das Thema verändert. Das unterbricht die Konzentration des anderen Individuums auf den Konflikt, es unterbricht eure Konzentration auf den Konflikt und projiziert eine ganz andere Energie, auf die das andere Individuum sofort reagieren wird.

KAREN: Dieses Anerkennen kann so wie die Wertschätzung sein, die du bei der Wertschätzungsübung genannt hast, sogar so etwas wie „mir gefällt dein Hemd“?

ELIAS: Ja.

KAREN: Es muss nichts Großartiges sein.

ELIAS: Ja.

PAT: Aber ... nicht "aber" - ich wollte nicht "aber" sagen - aber kleine Kinder tun das die ganze Zeit! Wir sagen ihnen oft, ändere das Thema nicht, wenn sie uns vom Thema abzulenken versuchen. Nicht wahr?

ELIAS: Ja.

PAT: Sie machen das ganz von selbst ...

ELIAS: Ja.

PAT: ... und wir versuchen, sie davon abzuhalten, das ganz von selbst zu machen.

ELIAS: Ja. Aber das ist auch ein gutes Beispiel, weil Kinder ein Beispiel des „mit sich präsent sein“, sein können und sich erlauben, sich im Moment auszudrücken ohne eine wirkliche Opposition zu erzeugen.

Ein kleines Kind mag in einem Moment vielleicht nicht, was ein anderes Kind tut, und reagiert darauf und sagt zum anderen Kind: "Ich mag dich nicht", und zieht sich aus der Interaktion zurück, aber nimmt die Interaktion wirklich schnell wieder auf ohne verärgert zu sein und ohne Opposition.

Sogar wenn das Kind sagt: "Ich mag dich nicht“, ist es nicht wirklich gegen das andere Kind. Es drückt nur eine Vorliebe aus, aber enthält keine zusätzliche Energie und erwartet etwa, dass sich das andere Kind anders verhält. Es hat auch keine Energie, die Ärger wäre, oder die das andere Kind zu etwas veranlassen will. Es ist nur eine Energieprojektion dessen, was es im Moment in seinen Vorlieben oder seinen Nicht-Vorlieben erlebt. Es erlaubt sich die Freiheit, das offen auszudrücken und weiterzugehen. Dabei kann es anfänglich etwas wie Bedrohung erleben, aber es drückt sich auch in seiner Freiheit im Moment aus. Deswegen hält es nicht an der Energie fest, und die anderen Kinder verstehen das auch.

Die Kinder denken nicht, analysieren nicht und werten nicht aus oder denken nicht darüber nach, worauf sie reagieren. Sie erlauben sich nur die Freiheit, im Moment ohne Opposition zu reagieren.

TERRI: Ist das ein Beispiel dafür, eine Meinung zu haben und etwas nicht mögen zu müssen und trotzdem zusammenzuarbeiten und anzunehmen?

ELIAS: Ja.

TERRI: Und wie können Erwachsene das tun? (Gruppenlachen) Ich habe nicht viel Glück damit.

ELIAS: Auf ähnliche Weise, indem ihr euch eure eigene Freiheit auszudrücken erlaubt, nicht gegen andere Personen seid, aber euch auch nicht fügt oder Kompromisse eingeht. Euch und eure Vorlieben auszudrücken, mit euch präsent zu sein, eure Motivation in jeder Situation zu erkennen - das ist wichtig. Es geht aber nicht darum, euch unter dem Vorwand der Freiheit zu erlauben, euch auf beliebige Weise auszudrücken, denn das bewirkt, dass ihr euch einmischt und Übergriffe machen lasst. Es geht darum, Verantwortung für sich zu übernehmen. Das ist eure größte Verantwortung.

Die Herausforderung besteht darin, dass ihr gewohnt seid, euch für jede andere Person in eurer Umgebung verantwortlich zu fühlen nur für euch nicht. Ihr konzentriert eure Aufmerksamkeit auf andere Personen und was sie tun oder nicht tun sollten, oder wie sie sich benehmen oder nicht benehmen sollten, oder wie ihr möchtet, dass sie sich benehmen oder nicht benehmen, und erwartet etwas von anderen Personen, was eine Spiegelung der Erwartungen an euch selbst ist. Euch eurer eigenen Motivationen bewusst zu sein, ist wichtig.

Ihr könnt, wie vorher besprochen, eine andere Person treffen, die ihr wirklich nicht mögt. Ihr könnt euch entscheiden, mit dieser Person nichts zu tun zu haben, weil sie sich im Widerspruch zu euren Vorlieben und Richtlinien ausdrückt. Aber es besteht da nur ein kleiner Unterschied dazu, dagegen zu sein. Das ist eine automatische Reaktion - wenn ich dich nicht mag, bin ich gegen dich. Ich bin dagegen, was du tust, was du sagst, wie du dich verhältst. In mir halte ich alles, was du tust, für falsch und nicht annehmbar, da ich dich nicht mag.

TERRI: Also kann man jemanden nicht mögen und doch annehmen?

ELIAS: Ja.

TERRI: Wie macht man das?

ELIAS: Indem ihr innerlich erkennt, dass eure Glaubensannahmen und eure Wahrheiten eure Richtlinien sind. Sie sind nicht unbedingt auf andere Personen anwendbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind. Andere Individuen können sich ganz anders verhalten als ihr, aber das heißt nicht, dass ihr Recht und sie Unrecht haben. Ihr habt Recht mit euren Richtlinien, da sie zu euren Vorlieben passen, aber sie entsprechen vielleicht nicht den Vorlieben einer anderen Person. Für die andere Person sind ihre Vorlieben, ihre Wahrheiten und ihre Glaubensannahmen genau so wirklich wie eure. Ihre Realität ist genau so wirklich wie eure. Es kommt nicht darauf an, ob ihr objektiv versteht oder nicht.

Verstehen ist auch keine Voraussetzung für Zusammenarbeit oder Annahme. Ihr sagt automatisch zu euch: "Wenn ich eine Person oder ihre Entscheidungen oder ihr Verhalten verstehen kann, ist es leichter sie anzunehmen.“ Ihr versteht Erfahrungen oder Entscheidungen oder Verhaltensweisen einer Person nicht, wenn diese sich nicht innerhalb eurer Erfahrungen bewegen. Und wenn ihr nicht eine entsprechende Erfahrung gemacht habt, könnt ihr – wer auch immer ihr seid - nicht wirklich verstehen. Ihr könnt keine Realität ohne Erfahrung erzeugen.

Erfahrung erzeugt die Realität. Wenn ihr keine Erfahrung gemacht habt, ist es eine Vorstellung. Nicht dass ihr nicht ein gewisses Verständnis bestimmter Äußerungen haben könnt - ihr könnt es mit dem Verstand erfassen - aber es ist keine Realität, wenn ihr es nicht tatsächlich erfahren habt. Es ist eine Vorstellung, und das ist etwas anderes. Also, wie richtig eure Erfahrungen für euch auch sind, eine andere Person kann sich ganz anders ausdrücken und ihre Erfahrung und ihr Richtigsein ist für sie genau so richtig.

Erkennt zunächst eure eigenen Wahrheiten, Glaubensannahmen und Richtlinien und seht, dass sie eure Wahrheiten aber deswegen nicht wahr sind, deswegen nur eure Wahrheiten sind - ungeachtet dessen wie viele andere Individuen euren ähnliche Wahrheiten haben.

Alle Individuen ziehen im Allgemeinen fast alle anderen Individuen aufgrund ihrer ähnlichen Wahrheiten an. Im Allgemeinen gibt es keine Gruppe von Individuen, in der die eine Hälfte der Individuen für Frieden, für Gewaltlosigkeit und harmonisches Zusammenleben und die andere Hälfte für Terrorismus ist. Ihr zieht Personen oder eine Umgebung an, die euch und euren Wahrheiten ähnlich ist.

Lasst mich euch sagen, wenn ihr Zeuge davon seid, dass eine andere Person sich in einer Weise verhält, die ihr als Rassendiskriminierung oder als grob und hasserfüllt wahrnehmt, und ihr mit fünfzig oder mehr Personen über diese Erfahrung redet, würden alle mit eurer Einschätzung übereinstimmen.

Umgekehrt kann eine Person der Meinung sein, dass ihr schwach seid und euer Haus oder eure Familie nicht schützen wollt und die Bedrohung nicht wahrnehmt, die in ihrer Realität wirklich real ist. Sie kann mit fünfzig und mehr Personen darüber reden, dass sie gegen euch und eure Einstellung ist, und auch all diese Personen wären derselben Meinung, weil sie das anzieht. Das heißt nicht, dass sie Recht hat. Es heißt nur, dass jeder Ähnliches anzieht, um seine eigene Richtigkeit zu verstärken - aber es ist nicht wahr.

Wenn ihr erkennt, dass eure eigenen Glaubensannahmen keine absolut gültigen Wahrheiten sind, könnt ihr sehen, dass eure Glaubensannahmen nicht falsch, nicht schlecht und für euch zweckdienlich, aber nicht unbedingt auf andere Individuen anwendbar sind. Es geht nicht darum, andere Personen zu verändern. Es geht darum, dass ihr eure Kreativität einsetzt, um eine Weise zu entdecken, in der ihr Zusammenarbeit mit anderen Personen erzeugen könnt ohne Kompromisse einzugehen, aber auch ohne gegen die andere Person zu sein oder sie herabzusetzen. Lasst mich euch sagen, wenn ihr keine ablehnende Energie zu einer Person projiziert, auch wenn ihr sie nicht mögt oder mit ihr nicht einverstanden seid, wird die andere Person auch keine ablehnende Energie zu euch projizieren, was den Konflikt neutralisiert.

Mit sich präsent zu sein, bedeutet zu erkennen, was ihr tatsächlich in eurer Realität erzeugt, und dass das, was andere Personen in ihrer Realität erzeugen, euch nicht unbedingt beeinflusst. Ihr könnt euch dessen bewusst sein, aber es muss eure Realität wirklich nicht verändern. Eine Person kann sich so verhalten, wie es euch nicht gefällt, aber verhalten sie sich euch persönlich gegenüber so oder seid ihr euch dessen bewusst, dass sie ein bestimmtes Verhalten haben, ihr aber eigentlich nicht beteiligt seid?

Das ist ein weiteres Element dessen, euch eurer selbst und eurer Schöpfungen bewusst zu sein, z.B. zu sehen, dass ihr nicht die als hasserfüllt wahrgenommene Person seid. Ihr mögt diesen Ausdruck vielleicht nicht, aber anerkennt, dass ihr ihn auch nicht zum Ausdruck bringt. Also was bedroht euch? Denn ihr handelt nicht so. Es geht darum, anzuerkennen, was ihr selbst tut, nicht darum, herabzusetzen, was das andere Individuum tut.

Ja?

JIM: Könnte man auch sagen, dass was auch immer man an einer Person nicht mag, wahrscheinlich etwas ist, das man als etwas erkennen kann, das man an sich selbst nicht mag?

ELIAS: Manchmal; nicht immer.

JIM: Mit anderen Worten, ein fundamentalistischer Christ und ein fundamentalistischer Moslem scheinen an der Oberfläche zwei unterschiedliche Perspektiven zu haben, über die du gesprochen hast. Aber im Grunde haben beide Intoleranz und Engstirnigkeit in ihren Glaubenssystemen. Ist diese Engstirnigkeit, die man in so einer Person sieht, etwas, das man eigentlich an sich nicht mag?

ELIAS: Manchmal, aber nicht ganz. Ich würde diese zwei Gruppen anders einschätzen. Ich möchte euch sagen, dass in Wirklichkeit die Bevölkerung oder diese Kulturen, die die Religion des Islam haben, viel toleranter sind ...

JIM: Ich rede über Fundamentalisten, nicht über die allgemeine Religion.

ELIAS: Und ich auch. Eure Wahrnehmung anderer Individuen und anderer Kulturen ist eure Wahrnehmung und ist von den Massenglaubensannahmen in eurer Kultur beeinflusst, aber sie müssen nicht unbedingt wahr sein.

JIM: Es sind eigentlich persönliche Beziehungen.

ELIAS: Aber die können auch etwas sein, das du angezogen hast, um deine Glaubensannahmen zu verstärken, was ihr alle macht. Ihr zieht Erfahrungen und Situationen und Interaktionen an, die eure Glaubensannahmen verstärken. Deswegen ist es so wichtig, eure Glaubensannahmen zu identifizieren und zu erkennen, welche Einflüsse ihr in diesen Glaubensannahmen wählt und wie das eure Wahrnehmung und Opposition und Nicht-Annahme und Nicht-Zusammenarbeit beeinflusst.

Allgemeine Aussagen über Völker und Kulturen treffen andere Kulturen auch. Diese ist nicht die einzige Kultur, die in dieser Art Massenwahrnehmung erschafft. Aber es ist ein Element von Opposition, bei dem ihr an euren absoluten Gültigkeiten so stark festhaltet, dass ihr den Unterschied nicht annehmen könnt. Er wird automatisch für falsch oder schlecht gehalten.

Wenn ihr annehmt und zusammenarbeitet, braucht ihr den anderen Ausdruck nicht unbedingt mögen und mit ihm übereinzustimmen, aber ihr anerkennt auch, dass er nicht unbedingt falsch oder schlecht ist, dass ihr nicht wählen möchtet, aber auch nicht wählt. Deswegen ist es nicht wichtig, dass die andere Person einen bestimmten Ausdruck oder Verhalten wählt, da IHR ihn nicht habt und somit an euren Vorlieben und Richtlinien festhaltet, aber nicht automatisch meint, die andere Person müsse sich auch an diese Richtlinien halten. Das ist der Weg zur Annahme.

Ich möchte auch etwas über Annahme klarstellen. Annahme ist nicht Beseitigung von Beurteilung. Es ist ein Erkennen, dass eure Beurteilungen mit euren eigenen Richtlinien verbunden sind. Ihr beseitigt Duplizität nicht; wie alle Glaubenssysteme wird es nicht beseitigt. Ihr habt weiter Vorlieben und Meinungen. In diesen Vorlieben und Meinungen haltet ihr für euch und nicht allgemein etwas für gut und schlecht und richtig und falsch, in Verbindung mit dem, was ihr wählt – nicht in Form von absoluter Gültigkeit wie „Das ist absolut richtig, das ist absolut falsch, das ist absolut gut, das ist absolut schlecht.“

Es gibt viele, viele Äußerungen und viele, viele Verhaltensweisen der Personen in eurer Realität, in eurer Welt, von denen viele von euch automatisch sagen würden, dass sie ausnahmslos absolut falsch sind, wie z.B.: Folter, Verstümmelung eines Kindes. Ich kann sagen, dass es niemanden in diesem Raum gibt, der diese Art von Verhalten annehmbar finden würde. Das heißt nicht, dass das falsch ist. Es ist eine Erfahrung und eine Wahl.

Ja?

RONDA: Mein Name ist Ronda. Hallo, Elias. Ich möchte dich etwas zur Zahl dreizehn fragen. Sie ist mir jetzt immer wieder eingefallen und vielleicht anderen Leuten ebenso.

ELIAS: Und welchen Eindruck hast du, oder was nimmst du wahr?

RONDA: Derzeit nichts.

ELIAS: (lacht) Es hat hier seine Bedeutung, weil es eine Zahl ist, die automatisch an Opposition denken lässt. Sie erzeugt automatisch Skepsis oder allgemeines Zögern. Es ist deswegen ein Symbol einer Energie des Dagegen-Seins.

Aber wie ihr vielleicht wisst, könnt ihr einen anderen Einfluss wählen, wodurch die Zahl 13 wirklich ein anderes Symbol für euch sein kann. Sie kann eine ganz andere Assoziation und nicht den automatischen Massenausdruck haben. Aber das ist der Grund, weshalb du das jetzt präsentiert hast. Ha ha!

Ja?

MARIE: Ich habe ein paar Fragen, eine davon nicht zum Thema. Wird das Medium, das du benutzt, physisch irgendwie beeinflusst? Wird das Medium geschwächt oder wird es gestärkt?

ELIAS: Es gibt eine physische Wirkung, ja, wie ich schon früher erklärt habe. Da dies ein Energieaustausch ist, erzeugt die Energie, die durch das physische Körperbewusstsein dieses Individuums ausgedrückt wird, automatisch etwas von einer Abstoßung ähnlich wie ein fremdes Organ bei euren physischen Organverpflanzungen abgestoßen wird.

Das Körperbewusstsein ist bewusst und kennt die Energie, die mit ihm verbunden ist. Es kennt das objektive und das subjektive Bewusstsein, die sich mit ihm ausdrücken und ihn erschaffen haben. Das Einfließen einer anderen Energie wird deswegen erkannt und wird nicht ganz akzeptiert.

MARIE: Die zweite Frage geht zurück zur Konfrontation. Der Zweck im Leben, in dieser Dimension ist in meinen Glaubensannahmen, dass es eine Lernsituation ist. Manchmal muss es in einer Lernsituation Konflikte und Schwierigkeiten geben. Wenn jeder die Dinge dabei sich entfalten ließe, geschehen manchmal Dinge, deren man sich nicht bewusst ist, Dinge, die auf einen anderen Weg führen könnten. Wie entscheidet man, welchen Weg man gehen soll, um zu lernen und sich zu entwickeln und dem Grund, warum wir hier in dieser Dimension sind, zu entsprechen?

ELIAS: Zuallererst, der Grund, weswegen ihr gewählt habt, in dieser physischen Realität in dieser physischen Dimension manifestiert zu sein, besteht darin, in Verbindung mit dem Bauplan dieser physischen Realität zu erfahren.

Was den Ausdruck Lernen betrifft, ich verstehe deine Assoziation und was du sagst. Der Klarheit wegen verwende ich eine andere Terminologie, da der Begriff Lernen impliziert, dass ihr weniger seid oder wisst und Wissen erwerbt, was ihr nicht tut. Ihr werdet euch vieler Informationen bewusst, was Wissen erzeugt, aber es sind Informationen, die ihr schon besitzt. Ihr öffnet nur euer Bewusstsein dem, was ihr schon kennt.

Ihr expandiert auch, was euch Ungewohntes erfahren lässt und etwas, das ihr nicht kennt. Denn es ist die Natur des Bewusstseins, dauernd zu erforschen und sich auszuweiten und neue und unbekannte und ungewohnte Erfahrungen zu machen, die das Bewusstsein ausdehnen. Und ihr seid Bewusstsein. Ihr dehnt euch deswegen auch aus. Aber ich verstehe den Zusammenhang in dem du den Begriff „Lernen“ verwendest.

Was die negativen Erfahrungen betrifft, ist es eigentlich nicht notwendig, negative Erfahrungen zu machen, um sich Information zukommen zu lassen. Aber in dieser physischen Realität sind sie irgendwie eine Faszination. (Gruppenlachen) Sie gewinnen eure Aufmerksamkeit wirklich leicht. Deswegen sind sie eine Faszination geworden, da sie eine effiziente Methode sind, eure Aufmerksamkeit in andere Richtungen zu bewegen und euch zum Fragen anzuspornen. Ihr könnt dasselbe machen und keinen Konflikt, Unbehagen oder das, was ihr negative Erfahrungen nennt, erleben, aber es wäre nicht so faszinierend für euch.

Lasst mich euch auch sagen, diese Arten von Erfahrung sind Elemente des Bauplans dieser Realität. Sie sind nicht natürliche Wesens- oder Bewusstseinsäußerungen. Sie sind Äußerungen physischer Realitäten, objektiven Bewusstseins, die verschiedene Arten von Erforschung auslösen - was auch einer der Gründe ist für eure Faszination zu verkomplizieren und das, was ihr negative Erfahrungen nennt, zu erleben.

Eine natürliche Handlungsweise, die ihr habt, die oft in eine Wahl einer negativen Erfahrung übersetzt wird, besteht darin, dass ihr eine dementsprechende Intensität erschafft womit auch immer ihr euch auseinandersetzt oder was auch immer ihr erforscht. Was auch immer ihr euch präsentiert, mit dem ihr euer Bewusstsein ausdehnt, wie groß auch immer dessen Intensität sein mag, erzeugt ihr als Erfahrung eine entsprechende Intensität, um euch deren Wert und Bedeutung zu zeigen, ob es nun angenehm ist oder nicht. Es gibt enormen Wert im Unbehagen als auch im Angenehmen.

Ja?

PAUL: Zu Vorliebe und Opposition - angenommen, dass du in deinem Haus bist und ein Fremder kommt und fängt an, dein Haus einzureißen. Du kannst sagen: "Es ist meine Vorliebe, dass das nicht geschieht,“ und kannst versuchen, das andere Individuum nicht zu beurteilen, das dein Haus abreißt. Du findest etwas, das dir an dem anderen Individuum gefällt (Gruppenlachen), aber in der Zwischenzeit reißt er dein Haus immer mehr ab. Wie geht man am besten mit dieser Situation um?

ELIAS: Erlaubt euch zuallererst einzusehen, dass ihr das in eure Realität gezogen habt. Ihr seid keine Opfer. Ihr erschafft daher diese Handlung.

Was motiviert euch, diese Handlung zu erschaffen? Denn es ist keine Vorliebe von euch, dass die Person euer Haus abreißt.

Die Herausforderung besteht darin, mit dem anderen Individuum in Kontakt zu treten und sich mitzuteilen - nicht zu fordern, nicht zu befehlen, nicht dagegen zu sein, nicht etwas zu erwarten - sondern Information und Erfahrung mit dem anderen Individuum auszutauschen und euch zu erlauben, bereit zu sein aufzunehmen, was euch das andere Individuum in dem Szenarium mitteilt. Sobald ihr euch erlaubt habt zuzuhören und ihr euch auch erlaubt habt, euch selbst auszudrücken, erlaubt euch Ruhe und seid offen für eure Imagination und entdeckt eure Zusammenarbeit. Ihr werdet eure Zusammenarbeit entdecken.

Denn wenn ihr euch erlaubt, euch mitzuteilen und offen seid für das, was das andere Individuum sagt, könnt ihr besser erkennen, was ihr erschaffen und angezogen und in eure Realität eingefügt habt. In dieser Einschätzung dessen, was ihr euch präsentiert habt - (sieht KC an) wie z.B. auch das Einkaufszentrum -, merkt ihr, dass ihr das, was euch zunächst als ein Eindringen vorkommt, in Wirklichkeit in eure Realität angezogen habt, es daher erschaffen habt. Ihr habt es initiiert.

Das Rätsel besteht darin zu entdecken, was ihr erschaffen habt, womit ihr euch herausgefordert habt. Ihr könnt leichter entdecken, was das ist, wenn ihr euch erlaubt teilzuhaben und nicht dagegen zu sein ...

PAUL: Und keinen Kompromiss einzugehen.

ELIAS: ... keine Kompromisse einzugehen, aber auch keine Erwartungen zu haben und kein bestimmtes Ergebnis zu erwarten – sich nicht auf ein Ergebnis zu konzentrieren, was auch eine automatische Reaktion ist, sondern im Moment wirklich teilzuhaben und auch im Moment wirklich anzunehmen. Das lässt euch Information zukommen, die auch auf die Interaktionen und Konflikte mit anderen Individuen anwendbar sein können.

PAUL: Gibt es irgendetwas dessen du dir nicht bewusst bist, außer der Voraussage der Zukunft?

ELIAS: Ja! (Gruppenlachen) Es gibt immer Expansion. Bewusstsein erweitert sich dauernd und erforscht. Deswegen gibt es kein Ende dessen, was entdeckt werden kann. Wie sollte man da alles wissen?

Ja?

MICHAEL: Wenn wir Leute betrachten, die Konflikt haben, wie gewalttätig er auch sein mag - etwas wissen wir: wer es auch sei, als Gruppe stimmen sie alle dem zu, was sie tun. Unabhängig davon, wie sie dazukommen, z.B. könnten sich einige verpflichtet fühlen, sie sind darin verwickelt.

ELIAS: Es muss keine Zustimmung sein, aber es ist eine Wahl.

MICHAEL: Sagtest du, es ist eine Wahl?

ELIAS: Ja.

MICHAEL: Aber ist eine Wahl nicht Zustimmung? Nicht untereinander aber zwischen ...

ELIAS: Nicht unbedingt. Die Individuen stimmen nicht unbedingt zu, aber sie wählen in Verbindung miteinander.

MICHAEL: Es ist deswegen trotzdem ihre Wahl.

ELIAS: Ja.

CATHY: Wenn jemand dein Haus abreißt und du entscheidest, dass das ein Selbstmörder sein muss, dann ist der Grund, warum er zu deinem Haus gekommen ist, dass du der bist, der eine Pistole hat und ihn erschießt.

ELIAS: Das ist eine Möglichkeit.

CATHY: Dann ist das eine Wahl von beiden Seiten in diesem Szenarium zu sein. Er wählt getötet zu werden, und du wählst ihm dabei zu helfen.

ELIAS: Ja. IHR TREFFT KEINE EINZIGE PERSON AUF EUREM PLANETEN, IN EURER REALITÄT, DIE IHR NICHT AUS GUTEM GRUND ANGEZOGEN HABT. Es ist nicht zufällig; es ist nicht unabsichtlich. Jeden Moment zieht ihr genau die Person in eure Realität, welche die perfekte Person ist, die euch in diesem Moment etwas widerspiegelt.

SUSAN: Als ich vor ein paar Wochen ein Eichhörnchen mit meinem Auto überfuhr, wählte dieses Eichhörnchen es so, und ich wählte es auch?

ELIAS: Ja.

SUSAN: Das habe ich befürchtet! (Elias lacht)

ALICIA: In einer Situation, wo man in seiner Arbeit mit einem Chef zu tun hat, der sehr herabsetzend ist, hat man diese Person gewählt. Aber du sagst auch, dass sie gewählt hat, einen herabzusetzen oder ...?

ELIAS: Man hat diese Person gewählt, um widerzuspiegeln, was ihr energetisch ausdrückt.

ALICIA: Und was hat sie gewählt?

ELIAS: Darauf kommt es nicht an.

GEORGE: Jede dieser Situationen ist eine Gelegenheit zu verstehen, was man für sich manifestiert ...

ELIAS: Richtig.

GEORGE: ... in jeder Situation. Besonders Konfliktsituationen sind wunderbare Gelegenheiten, uns besser zu verstehen.

ELIAS: Richtig, obwohl sie euch nicht so vorkommen müssen.

GEORGE: Nein, natürlich nicht! Nein, man mag sie vielleicht nicht ...

ELIAS: Richtig.

GEORGE: ... aber trotzdem sind es Gelegenheiten, uns besser zu verstehen ...

ELIAS: Ja.

GEORGE: ... und ich glaube, dass du das sagst.

ELIAS: Richtig.

Ja?

MARIE: Wenn du über Baupläne sprichst, könntest du noch mehr zu diesem Bauplan sagen, damit ich es ein bisschen besser verstehen kann?

ELIAS: Jede Realität hat einen Bauplan. Diese Realität hat einen Bauplan.

MARIE: Gibt es einen Massenbauplan für uns alle?

ELIAS: Das ist der Bauplan der Realität selbst. Wenn ihr euch entscheidet, in dieser speziellen Realität manifestiert zu sein, habt ihr gewählt, entsprechend dem Bauplan dieser Realität teilzunehmen.

Es gibt verschiedene Elemente des Bauplans dieser Realität. Dies ist eine physische Realität; es ist auch eine Realität, die Dualität beinhaltet, was etwas anderes als Duplizität ist. Ihr erzeugt eine Dualität eurer Realität, die erschafft, was ihr als Gegenteile und Komplemente wahrnehmt. Es gibt in Wirklichkeit keine Gegenteile, es gibt nur Komplemente. Ihr erzeugt eure ganze Realität doppelt, männlich und weiblich, und so weiter.

Ihr habt auch eine zweifache Basis in dieser speziellen Realität, die Emotion und Sexualität umfasst. Emotion und Sexualität sind nicht sexuelle Aktivität oder Gefühle. Emotion ist Kommunikation in jeder Form. Sexualität ist Manifestation aller physischen Materie in eurer Realität gleich in welcher Form gleich in welchem Ausdruck. Das Physische eurer Realität kommt als Sexualität zum Ausdruck, weil es in männlich und weiblich eingeteilt wird - ein weiteres Element der Dualität.

Diese zwei Geschlechter verbinden sich mit eurer ganzen Realität, unabhängig davon, was es ist. Es gibt eine Assoziation mit Energie, mit Elektrizität, mit den Magnetfeldern, mit unterschiedlichen Äußerungen innerhalb eures physischen Körpers, mit Verstand oder Intuition. Eure ganze Realität verbindet sich mit diesem Element der Sexualität als Teil ihrer Dualität. Das zweite Element ist das der Emotion, die Kommunikation ist.

Beide Elemente sind objektive Äußerungen. Man muss ein objektives Bewusstsein in einer physischen Realität haben, da das objektive Bewusstsein eine Wahrnehmung erschafft und Wahrnehmung die eigentliche physische Realität erschafft. Das ist der Bauplan dieser Realität, an der ihr alle teilnehmt.

MARIE: Wir wählen also diesen Bauplan. Wir gehen zu einem beliebigen Tisch und wählen aus ...

ELIAS: Nein, ihr wählt diese Realität, die diesen Plan hat. Ihr könnt wählen oder nicht, in dieser speziellen Realität manifest zu sein.

Es gibt zahllose physische Realitäten. Ein Wesen kann wählen, an anderen physischen Realitäten aber nicht an dieser Realität teilzunehmen; es gibt kein Erfordernis. Es ist eine Wahl, eine Wahl auf eine bestimmte Weise zu erforschen.

MARIE: Warum wählt man diesen Plan aus? Warum nehmen wir die Anstrengung dieses Bauplans auf uns?

ELIAS: Der Erfahrung wegen. Das ist der Punkt allen Bewusstseins - die Erfahrung. Das dehnt das ganze Bewusstsein aus. Erfahrung erzeugt Realität.

ANNE: Aber Realität ist nicht wirklich, nicht wahr?

ELIAS: Oh, sie ist ganz wirklich!

ANNE: Sie ist es, aber sie ist sehr ... Ich kann es nicht beschreiben. Sie ist irgendwie durchsichtig. Sie ist irgendwie sehr, sehr flexibel. Vielleicht ist Wahrnehmung sehr flexibel ...

ELIAS: Ja.

ANNE: ... was die ganze Realität ändert.

ELIAS: Ja.

ANNE: Also ist sie nur Wahrnehmung?

ELIAS: Ja, das ist wirklich flexibel. Aber die Realität ist ganz wirklich, und was auch immer ihr in eurer Wahrnehmung erschafft, ist ganz wirklich. Es muss nicht wahr sein, aber es ist wirklich.

ANNE: Aber es ist man selbst.

ELIAS: Ja.

ANNE: Also sogar wenn ich mit dir oder diesen Leuten zu tun habe oder was auch immer, ist das irgendwie ich?

ELIAS: Ja. Es gibt andere Energieäußerungen in diesem Raum, die mit dir teilnehmen, aber was du in diesem Raum siehst, ist eine Projektion, die du geschaffen hast. Von jedem anderen Individuum in diesem Raum hast du eine Projektion als Übersetzung der Energie geschaffen, die sie projizieren. Deswegen sind viele, viele, viele, viele Individuen in diesem gegenwärtigen Moment in diesen Raum! (lacht)

Ja?

GINA: Elias, kannst du etwas zu Aggression sagen, wenn sie nicht Opposition ist, z.B. wann sie ein effizientes Ausdrucksmittel ist?

ELIAS: Nenn ein Beispiel.

GINA: Ich habe normalerweise keine aggressive Persönlichkeit. Es gab eine Situation in der Arbeit, wo jemand Personen bestohlen hat. Es hat mich nicht beeinflusst, weil sie war nicht (unhörbar). Es ging sehr lange so und viele Leute wussten davon. Vorgesetzte wussten davon, aber es wirkte sich nicht auf sie aus, so dass sie sich nicht damit befassten.

Aber dann wirkte es sich auch auf mich aus und ich ging damit sehr aggressiv um, aber ohne zu beurteilen. (Unhörbar) Es war eine aggressive Art damit umzugehen. (Unhörbar) Aber in der Zwischenzeit, ein Jahr nun schon, geht sie auf mich zu, also war es wirksam, dass ich es aggressiv abwickelte. Ein anderes Beispiel wäre, wenn es einen großen rosafarbenen Elefanten im Raum gibt, aber niemand es sagt. Ich bin der, der sagt; "Da ist ein großer rosa Elefant im Raum!" und Leute sehen das als aggressiv, schlecht, auf viele Arten.

ELIAS: Es ist nicht unbedingt aggressiv. Es ist ein Ausdruck davon, sich zu erlauben sich auszudrücken. Viele Individuen sind das nicht gewohnt, weil sie starke Glaubensannahmen in Bezug auf das, was sich gehört und nicht gehört, was nett und was nicht nett ist, und auch was arrogant und nicht arrogant ist. Das ist ähnlich dem, was wir über Kinder gesagt haben. Aber als Erwachsene bezieht ihr euch stärker auf angemessenes und nicht angemessenes Verhalten. Eine der nicht angemessenen Verhaltensweisen ist sich frei ausdrücken.

GINA: Ich habe wirklich ein kleines Problem damit, das die meiste Zeit zu tun. Ich habe meine Schwierigkeiten damit. Aber wenn ich eine schwere Verletzung fühle (unhörbar). Ich bin zu dem Punkt gekommen, wo ich weiß, dass das nicht mein ist, es nicht mir gehört. Fühle ich mich fast von ihr oder ihrer Verweigerung sich auszudrücken verletzt? Ist es möglich, jemandes anderen Energie zu absorbieren? Es macht mich traurig (unhörbar).

ELIAS: Lass mich dir sagen, meine Liebe, das ist ein sehr häufiger Ausdruck, den Individuen in Bezug auf Energie derzeit haben, nämlich den Unterschied zwischen ihrer eigenen Energie und den Energien anderer Personen zu erfassen versuchen und dabei eine metaphysische Annahme zu treffen, dass die Energie eines anderen Individuums nicht ihre eigene ist und nicht zu ihnen gehört.

Es geht da nicht darum, wem was gehört. Es geht nicht darum, weil das auch heißen würde, dass ihr Energien wegstoßen könnt - was ihr ja könnt - aber dass ihr sie auch nicht erschafft und ihr eure Realität gemeinsam erschafft. Eine andere Person erzeugt etwas in ihrer Energie, das IHR nicht erschaffen und nicht angezogen habt; das heißt sie erschafft gemeinsam mit euch in eurer Realität, und ihr könnt das irgendwie verhindern, wenn ihr euch ihre Energie nicht zu eigen macht.

Lasst mich euch sagen, ihr alle interagiert dauernd mit zahllosen anderen Energien, die nicht eure Energien sind. Aber ihr nehmt sie auf; ihr zieht sie an und übersetzt sie und erschafft mit ihnen. Ihr erschafft mit ihnen eure eigene Realität, aber ihr habt das angezogen. Wenn ihr im Anschluss an solche Zusammentreffen oder Szenarien, die ihr mit anderen Individuen teilt, von anderen Individuen abgelehnt werdet, gibt es etwas, das euch gespiegelt wird.

Ich habe einmal für eine Gruppe von Individuen eine Analogie dazu gemacht, in der ich die Individuen als Teich beschrieben habe. Jedes Individuum ist ein Teich und hat viele, viele Fische in seinem Teich. Diese alle sind verschiedene Elemente seiner Energie. Manchmal geht eure Absicht in eine Richtung und die meisten eurer Fische schwimmen in der Interaktion mit einem anderen Individuum in diese Richtung. Aber in Verbindung mit anderen zugrunde liegenden Äußerungen in euch kann auch ein irritierter oder dagegen schwimmender Fisch, dessen ihr euch nicht unbedingt objektiv bewusst seid, da er nicht eurer Absicht entspricht, in diesen Strom gelangen. Aber die andere Person empfängt diesen Fisch und widerspiegelt ihn euch. Das ist das Wunder eurer Realität, dass ihr euch immer spiegelt, was ihr projiziert, damit ihr erkennen könnt, was ihr projiziert und das dann auswerten könnt.

Eure Absicht ist vielleicht nicht, mit dem, was ihr sagt, eine andere Person zu beurteilen und eine Konfrontation auszulösen, aber ihr könnt auswerten, wie ihr diese Interaktion macht oder was euch auch noch motiviert hat. Es kann weniger offensichtliche Elemente eurer Motivation geben, die irgendwie dagegen arbeiten.

GINA: (Unhörbar)

ELIAS: Richtig. Aber es ist wichtig, auf die Reaktion zu achten, die ihr bei anderen Individuen erzeugt, da sie etwas in euch widerspiegeln.

Achtet auch auf eure Reaktion auf diese Spiegelung, weil das ein Indikator für euch ist. Wenn ihr nicht mit einem unangenehmen Gefühl darauf reagiert, reflektiert ihr euch vielleicht nur, um objektiv in euch zu sehen, dass ihr euch anerkennt.

Ihr präsentiert euch vielleicht etwas, das oberflächlich zunächst eine Spiegelung von Opposition oder Herabsetzung oder Missbilligung zu sein scheint, aber was ihr euch eigentlich präsentiert habt, hängt von eurer Reaktion auf diese Spiegelung ab. Ihr beweist euch vielleicht nur, dass ihr euch ausdrückt, und reagiert nicht verteidigend. Ihr anerkennt euch dadurch, und das ist eine Bestätigung. Oder ihr experimentiert vielleicht damit, wie ihr automatische Reaktionen erzeugen könnt oder ob ihr sie erzeugt.

Deswegen reflektiert sich nicht immer etwas entsprechend dem, was ihr tut. Wie ihr auf diese Spiegelung reagiert und was sie in euch erzeugt, zeigt euch erst, was ihr tut.

Ja?

PAT: Anschließend an das, was Gina sagte, - ich bin übrigens Pat - angenommen ich habe eine Interaktion mit meinem Ehemann. Er sagt mir etwas oder tut etwas und auf einmal streite ich nicht mehr mit ihm darüber, reagiere nicht mehr aggressiv oder sage böse Worte, sondern fange zu weinen an. Ich erkenne das in mir, ich frage mich, was das in mir ist? Was wird in mir berührt? Was spiegelt sich wider? Was zeige ich mir über mich? Weil ich mich so traurig fühle. Du hast gesagt, dass man es nicht eingesteht. Für mich erkenne ich, dass ich es bin. Ich sage mir etwas über mich. Oft erkenne ich, dass ich Duplizität habe.

ELIAS: Duplizität ist ein Glaubenssystem. Ihr beseitigt Duplizität nicht.

PAT: Ja, genau. Aber wenn ich deswegen traurig bin, ist das meine Anstrengung, zu versuchen es zu beseitigen.

ELIAS: Richtig.

PAT: Yeah! Hurrah! Ich hab es verstanden! (Elias lacht) Aber ich begreife es nicht immer, weil ich es im nächsten Moment wieder nicht begreife, nicht wahr?

ELIAS: Aber das ist die dauernde Erforschung. Ihr nehmt nicht an einem Rennen teil. Es gibt kein Ziel! Es ist eine dauernde Erforschung, und Annahme wird im Moment ausgedrückt.

Ja?

ALICIA: Ich habe eine Frage und weiß nicht, ob es mit Opposition zu tun hat. Ich glaube, es könnte damit etwas zu tun haben. Du sprichst oft darüber, Acht zu geben und dass die Erfahrungen, die man anzieht, Gelegenheiten sind wahrzunehmen und zu verstehen, was man erschafft. Oft sage ich mir das und setze mich hin und mache „Hmm, hmm", und komme mir wirklich blockiert vor und finde keine Lösung. Ist das ein Zeichen davon gegen mich zu sein?

ELIAS: Teilweise, aber du verwirrst dich auch, hörst dir nicht wirklich zu. Du versuchst zu analysieren. Du versuchst einzuschätzen, aber hörst dir nicht wirklich zu. Deswegen lässt du dir eigentlich keine Information zukommen.

ALICIA: Was kann ich tun, um das nicht zu machen?

ELIAS: Achte auf deine emotionalen Kommunikationen. Emotionale Kommunikationen werden immer von einem Signal begleitet. Das ist das Gefühl, das ihr fühlt; das ist das Signal. Identifiziere das Signal, identifiziere, was du fühlst - benenne es.

Sobald du das Signal definiert hast, erlaube dir, deine Aufmerksamkeit dir selbst zuzuwenden und auszuwerten. Was ist die Kommunikation? Was machst du, das dieses Signal erzeugt? Was bringst du in dir zum Ausdruck, das dir sagt, was du eigentlich machst? Welche Glaubensannahme beeinflusst dich in dem, was du diesem Moment tust?

ALICIA: Wenn ich das mache, kann ich oft nicht sagen, was meine Emotion ist, und dann erkenne ich, dass das, was ich tue, ein Gedanke ist. Es kommt mir nicht vor, dass ich eigentlich etwas mache. Wenn ich Angst habe, kann ich zum Beispiel die Angst identifizieren. Dann sage ich, in Ordnung, ich grüble über x, y und z nach. Aber ist das ...?

ELIAS: Das ist auch Tun. Du übersetzt durch das Denken, was du tust.

Denken ist ein Übersetzungsmechanismus. Es übersetzt die Information, die ihm präsentiert wird. Deswegen ist es nicht immer genau oder vollständig, aber es übersetzt etwas davon, was ihr tut. Es ist von eurer Aufmerksamkeit abhängig und davon, ob ihr darauf achtet, was ihr euch als Kommunikation mitteilt. Wenn ihr darauf achtet, übersetzt euer Denken genau, was ihr tut. Es ist nicht notwendig zu denken, um zu übersetzen, was ihr tut, aber viele Individuen machen das als ihre erste Übersetzung.

Denk nur daran, dass es möglich ist, dass du vielleicht nur zum Teil und nicht ganz richtig übersetzt. In solchen Situationen wird die emotionale Kommunikation wiederholt. Sie wird solange immer wieder auftreten bis du die Nachricht wirklich verstehst, was die Nachricht ganz oder genau ist. Sie wird solange in immer größerer Intensität auftreten, bis du schließlich erkennst, was du dir mitteilst.

Ja?

SCOTT: Ist es richtig zu sagen, wenn man sich mit Selbstannahme befasst und seine eigene Realität erschafft, dass es wichtig ist, alle Ereignisse im eigenen Leben anzunehmen, da man sie aus gutem Grunde erschafft oder anzieht?

ELIAS: Ja, letztlich; obwohl das anfänglich eine gewisse Herausforderung sein kann. Bis ihr erfahrener im Umgang mit wirklicher Annahme seid, hilft es anfänglich, eure Erfahrungen anzuerkennen. Ihr seid vielleicht noch nicht so weit annehmen zu können. Und denkt daran, Annehmen ist nicht unbedingt Mögen, sondern eben Annehmen.

Anfänglich übt ihr, eure Erfahrungen anzuerkennen und was ihr ausdrückt, ob es euch gefällt oder nicht, und stoßt nicht weg, versucht nicht sie zu beseitigen, sie los zu werden oder euch von eurer Erfahrung zu befreien, sondern euch nur anzuerkennen - und euch auch nicht herabzusetzen und zu euch zu sagen: "Warum habe ich DAS getan? DAS war dumm! DAS war grauenhaft! DAS war unnötig.“ Das setzt euch nur herab und verstärkt, was ihr nicht wollt.

Wenn ihr aber eure Erfahrungen und eure Handlungen anerkennt, setzt ihr euch nicht herab und erzeugt eine andere Energie, die euch mehr in die Richtung Annahme führt. Es ist eine effiziente Übung euch näher zu Annahme zu bringen.

MARIE: Also statt zu sagen: „Warum habe ich das getan“, sagt man: "Ich habe das getan,“ und lässt es los?

ELIAS: Und vielleicht wählt ihr bei der nächsten ähnlichen Gelegenheit anders. Aber wenn ihr gegen das seid, was ihr erschaffen habt, und es zu beseitigen versucht, lasst ihr es weiter bestehen. Daher gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass ihr es wieder erschaffen werdet.

SCOTT: Also ist es eine Kommunikation mit sich selbst?

ELIAS: Ja, weil ihr es für euch bestärkt. IHR ERSCHAFFT, WORAUF IHR EUCH KONZENTRIERT, UND KONZENTRATION IST NICHT DENKEN. Wenn ihr eure Energie darauf konzentriert, was ihr nicht wollt, erschafft ihr das. Wenn ihr euch auf Mangel konzentriert, werdet ihr ihn erschaffen. Wenn ihr euch auf Konflikt konzentriert, werden ihr ihn erschaffen. Ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert.

PAT: Wenn man sich auf Mangel konzentriert, so erschafft man ihn. Eigentlich gibt es Fülle.

ELIAS: Ja!

PAT: Sie existiert, aber man kann sie nicht sehen...

ELIAS: Ja!

PAT: ... weil das einzige, was man sich sehen lässt, der Mangel ist ...

ELIAS: Ja!

VICTORIA: Die eigene Perspektive ändern.

ELIAS: Ja!

PAT: Man muss die Wahrnehmung ändern.

VICTORIA: Sich auf die Fülle, die da ist, konzentrieren. Elias, ich habe eine Frage.

ELIAS: Ja?

VICTORIA: Sie bezieht sich auf einen ein bisschen anderen Bereich. Ich habe eine brennende Frage. Gibt es einen Stamm oder ein Volk auf diesem Planeten, der im Wandel weiter ist, die den Wandel stärker leben, die stärker in diesem Bewusstsein leben, das wir alle erreichen wollen? Verstehst du meine Frage?

ELIAS: Ich verstehe deine Frage. Ich habe sie schon einmal beantwortet und wiederhole es nun - ja.

VICTORIA: Wo wohnen diese Leute? Wo auf der Erde?

ELIAS: In Südamerika in einem von euch sehr abgeschieden genannten Bereich - aber Ja.

GEORGE: In einer gebirgigen Gegend?

ELIAS: Ja.

GEORGE: Venezuela?

ELIAS: Nein.

GEORGE: Kolumbien?

ELIAS: Rate nicht! (Gruppenlachen)

GEORGE: Ich versuchte es zu erraten, aber ich denke an einen Dokumentarbericht, den ich gesehen habe. Ich glaube, er wurde von der BBC gemacht.

ELIAS: Ihr kennt diese Individuen nicht, weil sie wirklich exkludiert leben. Aber es gibt sie.

VICTORIA: Wenn du exkludiert sagst, meinst du damit isoliert?

ELIAS: Nicht isoliert, da sie weniger Trennung erschaffen.

VICTORIA: Isoliert im Sinne von in einer entfernten unzugänglichen Region wohnend.

ELIAS: So ungefähr, ja, gewählterweise.

VICTORIA: Es ist wie ein kleines Mystery-Spiel, das wir spielen. Du wirst es uns nicht sagen!

ELIAS: Aber das mache ich nur in einem Ausdruck von Nicht-Einmischung.

GEORGE: Weiter mit dieser Frage, gibt es Gruppen von Eingeborenen in Australien, die etwas Ähnliches erreicht haben?

ELIAS: Es ist eine Frage der Offenheit und des Ausmaßes. Ich kann euch sagen, dass Gruppen oder Individuen diese Offenheit auf verschiedene Weise haben, die mit ihrer Wahl anderer Kulturen oder Gruppen oder Äußerungen zusammenhängt.

Diese eine spezielle Gruppe erlebt ein Bewusstsein des Wandels, den sie schon vollzogen hat. Aber es gibt andere Gruppen von Individuen, die ein weites Bewusstsein haben und sich einen größeren Ausdruck ihrer natürlichen Fähigkeiten erlauben. Sie erschaffen sich weniger Hindernisse bei dem, was sie erschaffen. Ihr könnt sie als primitiver ansehen, aber sie erlauben sich ihre natürlichen Fähigkeiten, um ihre Realität so zu erschaffen, wie sie es für erfolgreich halten.

Aber denkt auch daran, jeder von euch wählt verschiedene Kulturen abhängig davon, was ihr erleben wollt und was euch entspricht und was ihr in diesem Fokus erfahren wollt. Deswegen sind eure Bewusstseinserweiterung und euer Wandel nicht unbedingt geringer; sie sind nur in andere Richtungen mit anderen Werten und anderer Werterfüllung fokussiert.

ANNE: Also hat jede Kultur oder Gruppe ihre eigene Werterfüllung oder Wertegefüge, die es ausdrückt?

ELIAS: Als ein Kollektiv, ja.

ANNE: Deswegen spürt man unterschiedliche Energien, wenn man in andere Länder fährt?

ELIAS: Ja.

ANNE: In England wird zurzeit steif und stolz reagiert, aber es ist dort irgendwie immer so gewesen. Sind sie eigentlich emotional durch das Ereignis von voriger Woche betroffen?

ELIAS: Ja, aber ihre Wahrnehmung dessen, was sie in ihrer Realität erschaffen und was sie schätzen, kommt in dieser steifen und Emotionen abweisenden Energie auch zum Ausdruck. Diese Art von Ausdruck ist ihre Art, eine unterstützende Energie miteinander zu erzeugen und ihre Aufmerksamkeit nicht auf das zu fokussieren, was sie als Tragödien ansehen.

Ja?

MICHAEL: Zurück zu den fortgeschrittenen Leuten, leben alle von ihnen abgeschieden oder leben einige von ihnen unter uns?

ELIAS: Von diesem Stamm?

MICHAEL: Nein, nicht von diesem speziellen Stamm, sondern Leute desselben oder ungefähr desselben Bewusstseinsniveaus. Leben einige dieser Leute unter uns oder leben alle von ihnen nur in Stämmen, nicht in diesem speziellen Stamm oder irgendeinem anderen Stamm, aber so weit fortgeschritten?

ELIAS: Es gibt einige Individuen, die sich ein größeres Bewusstsein ihrer Fähigkeiten erlauben. Ja, es gibt sie unter euch allen überall auf eurer Welt. Sie präsentieren sich im Allgemeinen nicht in einer Weise, in der sie größere Bekanntheit erzeugen würden, da sie sich auf sich und ihre Fähigkeit und ihre Erforschung und ihr Experimentieren mit ihren Fähigkeiten konzentrieren.

Aber ihr alle macht es, wie gesagt, ähnlich. Ihr wandelt euch alle. Ihr alle werdet euch eurer Fähigkeiten bewusster und erweitert euer Bewusstsein in Bezug auf Vertrautheit mit euch selbst. Ihr erschafft das nur auf eure individuelle Weise, die eurer individuellen Werterfüllung entspricht. Ihr wandelt euch ebenso wie jedes andere Individuum, mein lieber Freund.

Ich werde noch eine Frage beantworten. Ja?

SCOTT: Ich habe eine kurze Frage - ob du mir meinen Wesensnamen sagen kannst, und ob dieser blaue Ballon von dir für die Sitzung bereitgestellt wurde?

ELIAS: Ah, du hast es bemerkt! (lacht) Wesensnamen, Cedric.

SCOTT: C-E-D-R-I-C-K?

ELIAS: Ja. R-I-C.

GEORGE: Eine noch, bitte. Ich glaubte, dass meine Orientierung Common ist, aber einige Leute haben mir gesagt, dass sie glauben, dass ich Soft bin. Ich bin nun neugierig.

ELIAS: Richtig, Soft.

GEORGE: Danke.

ELIAS: Ihr seid willkommen. Ich habe große Zuneigung und gewaltige Anerkennung für euch alle! Ich drücke eine enorme Energie von Zusammenarbeit und Unterstützung für euch aus, ermuntere jeden von euch sehr und anerkenne alle eure Entwicklungen. Unabhängig davon, ob ihr euch anerkennt oder nicht oder ob ihr euch selbst herabsetzt, anerkenne ich jeden von euch für sein gutes und erfolgreiches Weiterkommen! Ich freue mich auf unser nächstes Treffen. In großer Zuneigung zu jedem von euch als meinem lieben Freund, au revoir.

GRUPPE: Au revoir.

Elias geht um 17:10 ab.

(1) Das war bei einer Gruppensitzung in Brattleboro, Vermont, 3/20/04, Sitzung #1532.

(2) Elias erwähnt diesen Stamm erstmalig in Sitzung #185, und dann wieder in Sitzung #336,

(3) Anne bezieht sich auf die terroristischen Bombenanschläge in London am 7. Juli 2005.

(4) eine Erklärung zum blauen Ballon von Lynda Symans: "Ich ging allein zu dem Raum, den uns das Hotel für die Gruppensitzung gab, um ihn anzusehen, als ich den Schlüssel bekam. Alles war in Ordnung. Dann ging ich zu meinem Raum zurück, der neben dem von Mary war, und sagte ihr, dass alles vorbereitet ist. Dann ging Mary mit mir, um ihn anzusehen. Wir sahen uns um und sahen einen blauen Ballon oben in der Ecke des Schrank-Bereichs, den ich nicht bemerkt hatte, als ich allein hinging. Wir lachten, und ich nahm ihn herunter und gab ihn in eine Ecke hinter Mary. Es war ziemlich lustig und sicher ein Zeichen des „Großen Blauen Oberen!